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Donnerstag, 14.12.2017

Tonart | Beitrag vom 02.08.2016

Soundscout: King’s TonicDie akustischen Punkrocker aus Dortmund

Gitarrist Swen O. Heiland und Sänger James Mean sind King's Tonic. (King's Tonic / Christian Bohnenkamp )
Swen O. Heiland (l) und James Mean sind King's Tonic. (King's Tonic / Christian Bohnenkamp )

King's Tonic gibt es schon länger in verschiedenen Besetzungen: Zuletzt ist aus der Dortmunder Band ein Duo geworden. Gitarrist Swen O. Heiland und Sänger James Mean nennen ihren eigenen Stil inzwischen "Akustik Punkrock".

So ganz Newcomer sind sie nicht mehr - seit 2003 besteht King's Tonic in verschiedenen Besetzungen, zuletzt ist daraus ein Duo geworden: Ur-Dortmunder und Gitarrist Swen O. Heiland sowie Sänger James Mean, der zwar in Castrop-Rauxel geboren, aber vor Jahren nach Dortmund gezogen ist. Nicht zuletzt wegen der Borussia.

Enge Verbindung zu den Schwarz-Gelben

Zu den Schwarz-Gelben haben sie eine enge Verbindung: Nicht nur als Dauerkartenbesitzer, sie spielen auch immer mal wieder bei Fanfesten und haben vor ein paar Jahren die Fanhymne "Monarchie des Klopp" komponiert. Eine neue gibt's von King's Tonic noch nicht, "weil: es reimt sich ja nix auf Tuchel".

Während der Arbeit beim Campus-Radio in Bochum haben sie sich kennengelernt. Und der Unibetrieb ist ihnen auch sonst nicht ganz fremd: Heiland ist zwischendurch auch mal als Dozent für Musikwirtschaft an den Universitäten in Essen, Bochum und Köln tätig. Eigentlich sind sie aber beide Vollblutmusiker, die von verschiedenen Musikprojekten leben.

Neues Klangbild als Duo

Durch die Reduzierung der Band zum Duo hat sich das Klangbild natürlich verändert, alles ist etwas akustischer und weniger rockig geworden. Im Mittelpunkt stehen die Akustikgitarren, auf dem neuen Album "Tanz mit mir", das Anfang September erscheint, tauchen auch mal andere Instrumente wie Synthesizer und Theremin auf. Motto: "Geht nicht gibt's nicht." Und so nennen King's Tonic ihren Stil jetzt auch etwas verwirrend: "Akustik Punkrock".

Im Laufe der Bandgeschichte waren sie auch schon international auf Tour, haben unter anderem vor 50.000 Leuten in Sibirien gespielt, sagen aber: "Es muss nicht immer Sibirien sein. In einem Club in München, Gera oder sogar Bielefeld kann es genauso schön sein."

Oder wie jetzt auf der aktuellen Tour: Am 5., 20. und 27. August spielen King's Tonic jeweils in verschiedenen Locations in Dortmund, am 2. September in Borken, am 3. in Bad Oeynhausen, am 4., 5. und 6. in Berlin, am 7. in Köln und dann im September außerdem noch in München, Bremen, Hamburg und Essen.

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