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Sonntagmorgen

Sendung vom 23.04.2017

EingebundenFliegende Blätter gefangen

Die Buchseiten eines Liebesromans sind in Herzform geklappt. (picture alliance / dpa / Susannah V. Vergau)

Was wäre die Menschheit ohne ihre Bücher oder deren Vorläufer? Wahrscheinlich noch immer ein Haufen Höhlenbewohner, die ihre Tage mit Sammeln und Jagen verbringen. Wort, Sprache und Schrift haben die Welt verändert – und jetzt im 21. Jahrhundert verändert sich das Buch.

Sendung vom 17.04.2017
Ein Mann ist umgeben von Pfeilen und Fragezeichen. (imago / Ikon Images)

DenkenDie größte unsichtbare Kraft

Kaum etwas ist schwerer zu beschreiben als das Denken. Wir tun es täglich, ununterbrochen, sogar nachts. Selbst Tiere tun es. Es passiert meist unbewusst, kann aber auch bewusst gesteuert werden. Das Denken ändert sich im Laufe des Lebens, gewinnt an Qualität, wird komplexer. Ein unsichtbarer, vor sich hin brodelnder Motor, unendlich faszinierend.

Sendung vom 16.04.2017
Ein Hühnerei verziert mit dem Gedicht "Osterspaziergang" von Johann Wolfgang von Goethe, gesehen auf dem Ostereiermarkt in Gotha im März 2015 (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)

Biete Buch – suche OstereiWenn Suche süchtig macht

Ein Leben ohne Suche scheint ein nicht gelebtes Leben – diesen Eindruck könnte man bekommen. Zeitungen sind voll mit Suchanzeigen, Internetportale dienen ihre Dienste an und auch die Pinnwand in Kiosken und Läden ist noch immer am Leben und erfreut sich regen Zuspruchs.

Sendung vom 14.04.2017
Deckenmalerei "Sündenfall und Vertreibung aus dem Paradies" von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle in Rom (picture-alliance / David Ebener)

Kann das Liebe sein? Sünde

Sünde ist ein Begriff, der meist religiös konnotiert ist. Im christlichen Verständnis wird mit Sünde der Zustand des von Gott getrennten Menschen und seine falsche Lebensweise bezeichnet. Diese Trennung kam der Bibel zufolge, durch den Sündenfall zustande. Die Sünde besteht im Zulassen des Bösen oder im Sich-Verführen-Lassen.

Sendung vom 09.04.2017
Der britische Staatsmann Sir Winston Churchill (1874-1965) grüßt aus einem Fahrzeug heraus mit der für ihn typischen Geste, dem Victory-Zeichen. (picture alliance / dpa  / Central Press)

Sport ist MordNo Sports

No Sports soll die Antwort gewesen sein, die Winston Churchill einem Reporter auf dessen Frage gegeben haben soll, wie er sein hohes Alter erreicht habe. Wo er doch ein passionierter Zigarrenraucher war und dem Whisky ebenso zugetan war wie dem Champagner. Das Zitat wird zwar gerne von Sportgegnern verwendet, ist jedoch nicht als authentisch belegt.

Sendung vom 02.04.2017
Der Times Square gehört jetzt den Fußgängern: New York sperrte im 2009 Teile des Broadways zwischen Times Square und Herald Square für den Autoverkehr. (picture alliance / dpa / Justin Lane)

Moloch und MetropoleGroßstädte

"Eine tolle Stadt als Kurzzeit-Erlebnis, aber nichts, um dort dauerhaft zu leben", diese Diagnose hört man häufiger, wenn es um Metropolen und Hauptstädte wie Paris, Moskau oder London geht. Lust und Last potenzieren sich in der Großstadt in besonderem Maße. Und genau das macht ihren Reiz aus.

Sendung vom 26.03.2017
Eine Löwen-Familie in der Steppe. (imago)

Mit Nashorn und Löwe Auge in AugeSafari

In vielen Ohren schwingen im Klang des Wortes "Safari" seit jeher Abenteuer und Exotik mit. Nicht zu Unrecht, denn das Versprechen ist groß. Eine unmittelbare Begegnung mit Tieren in freier Wildbahn – etwa in Afrika oder Asien - gehört selbst für erfahrene Globetrotter zu besonderen, vielleicht sogar unvergesslichen Reiseerlebnissen.

Sendung vom 19.03.2017
Zwei Mädchen flüstern in einem Park. (imago/Westend61)

GeheimnisseAlle tun es, keiner sagt es

Eine Liebschaft, ein Leidenschaft, eine Reise oder die schmutzige Wäsche der anderen – über viele Dinge kann man den Mantel des Heimlichen breiten. Und jeder tut es! Aber warum? Eine Sendung über die Heimlichkeit.

Sendung vom 12.03.2017
Dresdens Erster Bürgermeister Hilbert (FDP, l) wirft am 05.07.2015 in einem Wahlbüro in Dresden (Sachsen) seinen Stimmzettel zur Oberbürgermeisterwahl in eine Wahlurne. (pa/dpa/Kahnert)

Stimmt die Stimme?Hör- und zählbar

Jeder Mensch hat sie, hört sie und lässt sich auch durch sie beeinflussen: Die Stimme. Wir kommunizieren mit ihr, lassen uns aber auch leiten. Und sie kann – auf einem Wahlzettel abgegeben - die Gesellschaft verändern.

Sendung vom 05.03.2017
Prinzessin Diana (picture alliance / AFP)

Von Brotkneterinnen und...Ladies!

Wie bitte? Brotkneterinnen? Tatsächlich geht das Wort "Lady" auf den altenglischen Begriff "hlæfdige" zurück, und das bedeutete: eine Magd, die Brot knetet oder herstellt. Seither hat das Wort einen enormen gesellschaftlichen Aufstieg erlebt. Irgendwann wurde sie als "Landlady" zur Vermieterin und schließlich zur feinen Dame.

Sendung vom 26.02.2017
Das Musical "La La Land" mit den Filmstars Ryan Gosling und Emma Stone gilt als Oscar-Favorit. (imago / Zuma Press)

Kritik am OscarDas Lächeln des Goldjungen

Für die Filmwelt ist die Oscar-Nacht die Nacht der Nächte. Vergeben von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences bedeutet der Goldjunge die Krönung ihres Lebens und Schaffens. Doch wo viel Licht, da ist auch viel Schatten.

Sendung vom 19.02.2017
Ein Paar tanzt im Jahr 1939 im The Savoy Club in Harlem, New York, den Swingtanz Lindy Hop. (imago/United Archives International)

Say it loud I'm black and I'm proud

Es gab eine Zeit, in der die Geschichte und die Traditionen der schwarzen Bevölkerung in den USA in keinem Geschichtsbuch erwähnt wurden. Wenn, dann allenfalls der sozial niedrige Status der Afroamerikaner. Das änderte sich im Jahr 1926. Erstmals wurde die Negro History Week ausgerufen, aus der später der Black History Month hervorging.

Sendung vom 12.02.2017
Ein Radiogerät von Quelle, das Simonetta Stereo-Großsuper ST 6501 aus dem Jahr 1965 (picture alliance / dpa / Daniel Karmann)

Hören fasziniertWelttag des Radios

Eigenlob stinkt! Doch wenn die Unesco den 13.Februar zum Welttag des Radios ausruft, dann nutzen wir Radio-Menschen den Sonntagmorgen mit Vergnügen für eine musikalische Verbeugung vor diesem einzigartigen Medium. 

Sendung vom 05.02.2017
Wien, Hundertwasserhaus, Österreich     (imago)

FensterSchöne Aussichten

Eine Objektabtrennung und ein Guckloch. Fenster begrenzen etwas und lassen auch etwas durch. Wie eine Membran. Holz, Kunststoff, Kitt, Gummilamellen, Kleber und Glas. Nüchtern betrachtet, nur ein montiertes Bauelement. Wenn man aber genauer hinschaut, ist das Fenster ein Ding, über das sich herrlich philosophieren lässt.

Sendung vom 29.01.2017
Ein farbenprächtiger Regenbogen, teilweise von niedrig hängendenWolken verdeckt, spiegelt sich im Wasser vor der Küste der Insel Kvalöya. (picture-alliance/ dpa / Hinrich Bäsemann)

Alles so schön bunt hierDas pure Glück

Von "Yellow Submarine" bis zu den Legosteinen - bunte Farben sind der ultimative Stimmungsaufheller. Buntes hat etwas Befreiendes und Vielseitiges. Nicht umsonst sind die Farben des Regenbogens auch die Farben der LGBTQ-Bewegung. Die bunten Farben bedeuten ebenfalls Glück, denn wartet am Ende des Regenbogens nicht ein Topf voller Gold?

Sendung vom 22.01.2017
Alleenbäume werfen lange Schatten auf ein verschneites Feld im Landkreis Oder-Spree nahe Sieversdorf / Brandenburg – fotografiert mit einer Drohne. (:(c) dpa)

LebenLicht und Schatten

Es ist keine schlechte Zeit, um sich den Wert des Lebens immer wieder aufs Neue bewusst zu machen. Besonders gut gelingt das mit der Unterstützung von Musik und Literatur.

Sendung vom 15.01.2017
Zwei orange-rote Cocktails schwimmen auf einer Unterlage in einem Swimmingpool. (imago/Westend 61)

CocktailsFür Frühaufsteher zu empfehlen?

Wissen Sie, was ein "Kentucky-Frühstück" ist? Im Jahr 1822 erfunden, bestand es aus drei Cocktails und einer Portion Kautabak, so die Überlieferung. Etwas später wurden Cocktails in London als "Mischungen, die von Frühaufstehern getrunken werden, um die Manneskraft zu stärken" bezeichnet.

Sendung vom 08.01.2017
Einbruchgefahr: Eisläufer auf einem fast zugefrorenen See (imago/Horst Rudel)

FrostWenn der eisige Griff uns packt

"Oft hat Sophie Frost gebracht und manche Pflanze tot gemacht." Diese Bauernregel warnt davor, dass das milde Frühlingswetter im Mai erst mit Ablauf der "kalten Sophie" stabil bleibt. Wir widmen schon jetzt unsere Sendung dem Frost.

Sendung vom 01.01.2017
Der Silvesterbrauch des Bleigießens wird am 31.12.2013 auf einer privaten Feier in Sieversdorf (Brandenburg) gezeigt. Man erhitzt ein Bleistück über einer Kerze und lässt das geschmolzene Blei in kaltes Wasser fließen. Aus der Form des im Wasser schlagartig erkaltenden flüssigen Bleis wird die Zukunft gedeutet. Foto: (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Das Jahr, was bringt’s8760 Stunden 2017

Das Blei ist gegossen, die letzten Raketen in den Himmel gestiegen, der Rutsch ins neue Jahr überstanden. Katerstimmung macht sich nur bei zu viel Alkoholgenuss breit. Was das neue Jahr bringt, liegt noch in weiter Ferne.

Sendung vom 26.12.2016
Füller liegt auf beschriftetem Notenpapier (imago / Gerhard Leber)

LebensliederKlingende Lebenslinie

Jeder Mensch hat sein Lied, oft auch mehrere. Dahinter stecken fast immer Geschichten - mal traurige, dann lustige oder aber nachdenkliche. Wie ein arabisches Sprichwort sagt: Wer nie jagte und nie liebte, nie den Duft der Blumen suchte und nie beim Klang der Musik erbebte, ist kein Mensch, sondern ein Esel!

Sendung vom 25.12.2016
Zehn Audiokassetten liegen auf einem Tisch.  (dpa/ picture-alliance / Frank Kleefeldt)

LebensliederKlingende Lebenslinie

Jeder Mensch hat sein Lied, oft auch mehrere. Dahinter stecken fast immer Geschichten - mal traurige, dann lustige oder aber nachdenkliche. Wie ein arabisches Sprichwort sagt: Wer nie jagte und nie liebte, nie den Duft der Blumen suchte und nie beim Klang der Musik erbebte, ist kein Mensch, sondern ein Esel!

Sendung vom 18.12.2016
Klingelschilder "Du" und "Ich" (imago / Steinach)

BesuchNach drei Tagen stinkt er

Lexikalisch ist ein Besuch das vorübergehende Aufsuchen des Aufenthaltsorts einer oder mehrerer Personen oder das vorübergehende Aufsuchen eines Ortes oder einer Institution durch einen oder mehrere Besucher - und das auf eigene Initiative. Ist die Person eingeladen, spricht man von einem Gast.

Sendung vom 11.12.2016
Der US-Schauspieler Robert de Niro als Travis Bickle im Film "Taxi Driver" von Martin Scorsese aus dem Jahr 1976 (imago/United Archives)

Sehen und gefahren werdenTaxi

Das Wort selbst ist so international wie seine Verwendung. Optisch bietet es allerdings eine schöne Vielfalt – von den quietschgelben New Yorker Taxis über die dicken, alten Black Cabs in London bis hin zu den hierzulande noch zahlreich umherfahrenden Limousinen mit Stern.

Sendung vom 04.12.2016
Illustration mit einem Musiker, der Trompete spielt. (imago / Ikon Images)

Spaß und sehr viel mehrSpiel

Ob klein oder groß, der Mensch ist ein homo ludens. Er will spielen. Der eine beim Versteckspiel mit Freunden im Wald, der andere allein am Computer. Und wieder ein anderer beim Sport und zahllosen weiteren Aktivitäten.

Sendung vom 27.11.2016
Schatten einer Frau (picture alliance / dpa / Foto: Daniel Reinhardt)

ZiellinieAnkommen und Aufbrechen

Der chinesische Philosoph Laotse erkannte bereits 600 Jahre vor Christi Geburt: "Ein guter Reisender hat keine festen Pläne und ist nicht erpicht darauf anzukommen." Ankommen bedeutet, da zu sein: an einem Ort, in einem Zustand, ein Ziel erreicht zu haben.

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