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Sein und Streit | Beitrag vom 15.04.2018

Sein und Streit - die ganze SendungWarum halten wir Ambivalenzen so schwer aus?

Moderation: Christian Möller

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Demonstrant unter einem Regenschirm in Regenbogenfarben am LGTB-Tag 2016 in Montevideo, Uruguay (picture alliance / dpa / Juan Ignacio Mazzoni)
Unsere Gesellschaft verliere Fähigkeit, mit Uneindeutigkeit umzugehen, meint der Islamwissenschaftler Thomas Bauer. (picture alliance / dpa / Juan Ignacio Mazzoni)

Der Islamwissenschaftler Thomas Bauer beobachtet, dass unsere Gesellschaft, immer weniger mit Uneindeutigkeit umgehen kann. Der Philosoph Dieter Thomä erklärt, warum Trump und Marc Zuckerberg "frenemies" sind und die philosophische Flaschenpost spült eine Sentenz von Hannah Arendt an.

Das Gomringer-Gedicht zu vage, "Profess-x" eine Zumutung, der Doppelpass umkämpft – der Islamwissenschaftler Thomas Bauer beobachtet, dass unsere Gesellschaft die Fähigkeit verliert, mit Uneindeutigkeit und Widersprüchlichem umzugehen. Warum ist das ein Problem? Und inwiefern ist der Hang zur Vereindeutigung ein typisch westliches Phänomen? Wo finden wir Räume der Mehrdeutigkeit und worin liegen ihre Chancen?

Facebook muss vor dem US-Kongress Rechenschaft ablegen, während Trump einen "Medienüberwachungsdienst" einführt – ein Paradox? Dieter Thomä analysiert in seinem philosophischen Wochenkommentar, warum wir auf den Staat als Datenschützer nicht setzen können.

Die philosophische Flaschenpost spült uns eine Sentenz von Hannah Arendt über die Liebe an. Die Philosophin Stefania Maffeis liest sie als Botschaft für die Gegenwart.

Die Politologin und Philosophin Hannah Arendt  (picture alliance / dpa)Die Politologin und Philosophin Hannah Arendt  (picture alliance / dpa)

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