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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 16.07.2012

Profit durch Netzausbau

Gemeinden in Deutschland versuchen durch Bürgerbeteiligung die Energiewende mitzugestalten

Von Elisabeth Kiderlen

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Windräder sorgen vor allem in der Nähe von Siedlungen und Dörfern für Streit unter den Anwohnern. (AP)
Windräder sorgen vor allem in der Nähe von Siedlungen und Dörfern für Streit unter den Anwohnern. (AP)

Immer mehr Kommunen planen die Energiewende. Sie sehen in der Stromgewinnung durch Windkraft eine neue Geldquelle. Mit den erhofften Mehreinnahmen sollen kommunale Einrichtungen ausgebaut werden. Durch eine bessere Information und Beteiligung der Anwohner soll dabei Auseinandersetzungen vorgebeugt werden.

Viele Gemeinden haben inzwischen erkannt, dass sie mit ihren Plänen weiter kommen, wenn sie ihre Einwohner möglichst früh und umfassend an den Überlegungen beteiligen. So wird bei Bürgerversammlungen über den umstrittenen Trassenausbau und über mögliche finanzielle Beteiligung der Bürger an den Einnahmen aus der Energiegewinnung diskutiert. Protest gegen Großprojekte soll dank dieser Beteiligungspolitik gar nicht erst aufkommen.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

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