Seit 05:05 Uhr Studio 9
 

Freitag, 24.11.2017

Zeitfragen | Beitrag vom 25.08.2017

PoesieWas bedeutet Baudelaire für Dichter von heute?

Von Uta Rüenauver

Beitrag hören Podcast abonnieren
Charles Baudelaire (imago/Leemage)
Portrait von Charles Baudelaire, undatiert (imago/Leemage)

An dem Franzosen Charles Baudelaire, Schöpfer des Gedichtbandes "Die Blumen des Bösen", führt auch für heutige Poeten kein Weg vorbei. Uwe Kolbe, Monika Rinck und der diesjährige Büchner-Preisträger Jan Wagner erzählen von ihrer Begegnung mit einem großen Vorbild, das vor 150 Jahren starb.

Charles Baudelaire (1821 - 1867) ist das Urbild einer bedingungslosen literarischen Existenz: ein "poète maudit", zerrissen und voller Verachtung für die bürgerliche Waren- und Funktionswelt, an Spleen und Ennui leidend und aus der Fremdheit gegenüber der Wirklichkeit seine poetische Energie beziehend.

Für Baudelaire ist die Welt nichts und die Dichtung alles. Die Großstadt war ihm als Erstem reiner Imaginationsraum, er verwandelte Hässlichkeit und Krankheit, Tod und Verfall in formvollendete poetische Landschaften. Was bedeutet dieses Rollenmodell des modernen Dichters den Gegenwärtigen? Welche Bedeutung hat Charles Baudelaire für die poetische Sozialisation heutiger Schriftsteller? Uwe Kolbe, Monika Rinck, Jan Volker Röhnert, Aris Fioretos und der diesjährige Büchner-Preisträger Jan Wagner erzählen von ihrer Begegnung mit einem großen Vorbild.

Finden Sie hier das Manuskript zu den Zeitfragen. Literatur - "Die Panflöte des Meisters Baudelaire" - als pdf-Datei.

 

Zeitfragen

Veränderte FriedhofskulturPicknick am Grab
Westfriedhof Rostock. (dpa / Bernd Wüstneck)

Tanz, Musik und Filmnächte auf dem Friedhof: Bei diesem Gedanken hätten sich unsere Vorfahren im Grab umgedreht. Doch es gibt immer mehr kulturelle Veranstaltungen an diesem Ort, die Trauerkultur hat sich gewandelt, ist offener und individueller geworden.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur