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Fazit / Archiv | Beitrag vom 10.02.2010

"Percy Jackson - Diebe im Olymp"

Hannelore Heider über einen vergnüglichen Abenteuerfilm

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Zeus, Poseidon und Halbgötter - große Überraschungen warten auf den zwölfjährigen Percy Jackson, als er bei einem Museumsbesuch erfährt, dass er kein ganz normaler Junge ist. "Harry Potter"-Regisseur Chris Columbus hat einen turbulenten Fantasyfilm gedreht.

USA 2010, Regie: Chris Columbus, Darsteller: Logan Lerman, Chathrine Keener, Pierce Brosnan, Uma Thurman, Sean Bean, Rosario Dawson, ab 12 Jahren

Die Idee ist gut und Chris Columbus beschert jugendlichem Kinopublikum damit einen Abenteuer-und Fantasyfilm der besonderen Art. Denn der Schüler Percy Jackson erfährt bei einem Museumsbesuch auf unsanfte Art, dass er nicht ein ganz normaler Junge ist, sondern ein Halbgott, der noch dazu in höchster Gefahr schwebt.

Göttervater Zeus (Sean Bean) höchstpersönlich beschuldigt ihn, für seinen Widersacher Poseidon seinen Herrscherblitz gestohlen zu haben. Nicht nur, dass seine Mathelehrerin zur Rachegöttin mutiert, aus seinem Lieblingslehrer Dr. Brunner (Pierce Brosnan) wird ein Zentaur und der entführt ihn in ein idyllisches Camp, wo er im Kreise jugendlicher Halbgötter, die ihre Erzeuger alle im Olymp wissen, die Kampfkunst der Halbgötter lernen und so ausgerüstet gegen Zeus und die Seinen ziehen kann.

Das fantastisches Abenteuer hat seine literarische Grundlage in den Bestsellern von Rick Riordan, die auf deutsch im Carlsen-Verlag erschienen. Chris Columbus hat es mit seinen "Harry-Potter"-Filmerfahrungen, glaubwürdigen jungen Darstellern und Stars wie Uma Thurman als Medusa turbulent und opulent umgesetzt, sodass man nur bedauern kann, dass für diese vergnügliche Bildungsreise in die Welt der griechischen Mythologie die Altersfreigabe so hoch angesetzt wurde - tauglich ist der Film auch für jüngere Zuschauer.

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