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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 05.05.2013

National befreite Kurve

Neonazis nutzen Fußballstadien zur Selbstaufwertung

Von Ronny Blaschke

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Protest gegen rechte Gewalt in Bremen (Ronny Blaschke)
Protest gegen rechte Gewalt in Bremen (Ronny Blaschke)

In Aachen hat sich eine antirassistische Gruppe auf den gewaltsamen Druck von Neonazis aus dem Stadion zurückgezogen, im Umfeld von Borussia Dortmund wurden Mitarbeiter des Fanprojekts von Rechtsextremen angegriffen, in Braunschweig verharmlost die Vereinsführung die Verstrickungen einiger Fans mit rechten Schlägern.

Einzelfälle oder Indizien für einen Wandel? Der Männlichkeitskult, die Mobilisierung der Massen auf engem Raum, Emotionen, Lokalpatriotismus und Alkohol führen dazu, dass Ressentiments im Fußball leichter ausbrechen können.

Während Politiker über ein Verbotsverfahren der NPD diskutieren und sich Vereine und Verbände auf die Debatte um Pyrotechnik und Gewalt verlegen, versuchen die Rechtsextremen sich neue Einflussbereiche zu erschließen.

Manuskript zur Sendung als PDF und im barrierefreien Textformat

Nachspiel

Boxen, Karate, WendoWie Kampfkunst Kinder stark macht
Am 25.02.2012 nahmen über 150 Kinder und Jugendliche aus 11 Vereinen an der ersten offenen Kinder- und Kadetten-Karatemeisterschaft im traditionellen Karate, ausgerichtet vom Fachverband Shotokan Ryu in Deutschland e.V. (SRD e.V.) teil. Der SRD e.V. hat sich seit mittlerweile 20 Jahren der Förderung der japanischen Stilrichtung Shotokan verschrieben. Neben der Pflege traditioneller Aspekte wie Konzentration, Selbst- und Körperbeherrschung, gehört dazu auch der sportliche Wettkampf. - Foto: Hans Wiedl (picture alliance/dpa-Zentralbild/Hans Wiedl)

Keine Angst mehr auf dem Schulhof haben, die eigene Kraft und Stärke spüren: Wenn Kinder Kampfsport treiben, hat das viele positive Effekte. Und so schicken viele Eltern schon kleine Kinder zu Karate, Boxen oder Wendo. Doch das birgt auch Risiken. Mehr

Fußball-WMZum Zuschauen verurteilt: Indien
(imago/Hindustan Times)

Wie wird die Fußball-WM eigentlich in Ländern wahrgenommen, die sich dafür nicht qualifiziert haben? In der ersten Folge unserer WM-Reihe blicken wir nach Indien. Korrespondentin Silke Diettrich berichtet, ob Fußball dort trotzdem ein Thema ist.Mehr

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