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Sonntag, 19.11.2017

Forschung und Gesellschaft / Archiv | Beitrag vom 18.10.2012

Nachbeben

Die psychologischen Spätfolgen des Zweiten Weltkrieges

Von Andrea Frey

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Mönchengladbach nach einem Bombenangriff im April 1945. (AP-Archiv)
Mönchengladbach nach einem Bombenangriff im April 1945. (AP-Archiv)

Jeder zweite über 60-Jährige gilt durch direkte oder indirekte Kriegsfolgen als psychisch oder gesundheitlich beeinträchtigt. Wie wirken sich Flucht und traumatische Erlebnisse auf die nachfolgenden Generationen aus?

Dass Traumata auf verschiedene Weise bis in die Enkelgeneration weiter gegeben werden, hat die Holocaust-Forschung bewiesen. Viele Studien sprechen dafür, dass auch deutsche Traumata in ähnlicher Weise übertragen wurden.

Doch können die psychischen Folgen einer Flucht, von Bombennächten im Luftschutzkeller über Generationen genauso nachwirken wie der Tod ganzer Familien im Konzentrationslager? Macht es einen Unterschied, ob die Eltern schweigen, weil sie verfolgt und gequält wurden, oder weil sie auf Seiten der Verfolger waren?


Das Manuskript zur Sendung im PDF-Format und als barrierefreies Text-Dokument.

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