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Dienstag, 24.04.2018
 
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Kulturpresseschau

23.04.2018

Aus den FeuilletonsWir sind alle dreizehneinhalb Minuten digital

Durch Technologie geschaffene abstrakte Illustration: eine menschliche Gestalt zeichnet sich hinter einer Struktur aus Zahlen und Lichtpunkten ab. (imago/Science Photo Library)

Die "Süddeutsche Zeitung" will ihre Leser das Gruseln lehren und wirft 163 Zettabyte in den Raum. So groß nämlich soll die weltweite Datenmenge im Jahr 2025 sein. Gruselig wiederum findet ein Architekturprofessor Fachwerkhäuser - weil die ihn an die NS-Zeit erinnern, schreibt die "FAZ".

22.04.2018
Auf der Suche nach der Richtung: Rechts oder Links? (imago stock&people)

Aus den FeuilletonsAuf der Suche nach der Richtung

"Antifa-Arbeit", "Nerdbrillen" und "Kulturrechte" - das sind Vokabeln aus den Montagsfeuilletons, und sie zeigen: Es wird über "Links" und "Rechts" gestritten. So tragen "TAZ"-Leser bei der Lektüre des Blattes angeblich Sturmhauben, und die Süddeutsche wartet künftig gleich mit mehreren Nachrichten-Variationen auf.

21.04.2018
Die Rapper Kollegah (li.) und Farid Bang (re.) bei der Echo-Verleihung 2018 (Jörg Carstensen/dpa)

Aus den FeuilletonsOrdentlich Dreck unter dem Teppich

Das Thema der Woche in den Feuilletons ist die "Echo"-Preisverleihung an die Rapper Kollegah und Farid Bang. Der "Tagesspiegel" stellt fest, dass dies der Sound der Jugend sei und die "taz" fragt, ob nicht schon längst eine Abstumpfung im Hinblick auf die Verharmlosung des Holocaust stattgefunden habe.

20.04.2018
Dachspitze der Schwedischen Akademie in Stockholm. (imago/stock&people/Jochen Tack)

Aus den FeuilletonsNeue Heimat für den Nobelpreis

Zwei Themen beherrschen die Feuilletons vom Samstag: Die Echo-Verleihung und der Nobelpreis. Dabei sagen die einen, dass Schimpfwörter wechselnden Moden unterliegen und die anderen, dass der Nobelpreis abwechselnd von Nationen vergeben werden soll.

19.04.2018
Mitglieder der LGBT mit einer Kippa in Regenbogenfarben (imago)

Aus den FeuilletonsPrinzip von Ursache und Wirkung

Nach massiver öffentlicher Kritik trennt sich die Plattenfirma BMG von den Musikern Farid Bang und Kollegah. Gleichzeitig ist eine Debatte darüber entbrannt, ob das Tragen jüdischer Symbole in der Öffentlichkeit in Deutschland ohne Gefahr möglich ist.

18.04.2018
Die Pianistin Yaara Tal (Gustav Eckart)

Aus den FeuilletonsWie sinnvoll ist eine Rückgabe der Echos?

Zahlreiche Künstler haben angekündigt, ihre Echos zurückgeben zu wollen. Sie reagieren damit auf die Auszeichnung für Kollegah und Farid Bang. In der "Süddeutschen Zeitung" begründet die Preisträgerin Yaara Tal, warum sie das für sinnlos hält.

17.04.2018
Orban steht im Dunkeln in Freien hinter zwei Mikrofonen und winkte mit erhobener Hand. Daneben zwei Frauen und drei Männer.  (AFP  / ATTILA KISBENEDEK)

Aus den FeuilletonsWie man Geschichte macht

Warum Viktor Orbán in Ungarn so populär ist, erklärt die "FAZ". Sprache spielt dabei ein wichtige Rolle. Auch der Niedergang der Linken habe mit Sprache zu tun, analysieren die "Welt" und die "NZZ". Die Schweizer Zeitung erkennt zudem eine erstaunliche Nähe von Linken und Rechten.

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Fazit

NS-Verbrechen in GriechenlandErst Joachim Gauck bat um Verzeihung
epa04800298 (05/18) Women, survivors of the Distomo massacre, attend a memorial service for the victims of the Distomo massacre during World War II, in Distomo, Greece, 10 June 2015. In Distomo, Nazi troops slaughtered 218 men, women and children in reprisal for acts of resistance on 10 June 1944. During WWII, Greece lost 10 percent of its population, almost one million people, of which 400,000 starved to death, according to statistics. Greece has never waived its claim for war reparations from Germany, while survivors of Nazi atrocities in Greek towns and villages are currently in court battles to claim compensation. EPA/ORESTIS PANAGIOTOU PLEASE REFER TO THIS ADVISORY NOTICE (epa04800291) FOR FULL PACKAGE TEXT | (ANA-MPA)

Auch in Griechenland verübten die Nationalsozialisten schreckliche Massaker. Doch selbst deutschen Geschichtslehrern sind diese Verbrechen des Zweiten Weltkriegs offenbar nicht immer präsent. Umso wichtiger ist das Zeitzeugenarchiv "Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland".Mehr

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