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Wortwechsel | Beitrag vom 02.02.2018

Konzepte für den ländlichen Raum gesuchtAnkoppeln statt abhängen!

Forum Frauenkirche, Aufzeichnung vom 1.2.2018

Moderation: Alexandra Gerlach

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Ein verfallenes und leerstehendes Gebäude, aufgenommen am 01.04.2015 in Sassnitz (Mecklenburg-Vorpommern) auf der Insel Rügen. Foto: Stefan Sauer (picture alliance / dpa / Stefan Sauer)
Kleine Städte verlieren Einwohner, während die Großstädte weiter wachsen. (picture alliance / dpa / Stefan Sauer)

Der Trend ist ungebrochen: Mehr und mehr Menschen in Deutschland ziehen in die Städte. In München, Hamburg und Berlin wird es immer enger, die Wohnungen immer teurer - und so sind nur noch 13 Prozent der Städter mit ihrem Leben in der Stadt wirklich zufrieden.

Die Kehrseite: Auf dem Land gibt es eine fortschreitende Entvölkerung, vor allem junge Menschen verlassen die kleinen Städte und Dörfer. Und wenn die Jungen gehen, verlieren die Gemeinden oft erst ihre Infrastruktur und dann ihre Zukunft, es entstehen "abgehängte Regionen".

Was tun? Wie können ländliche Regionen attraktiv bleiben? Oder wieder werden? Mit welchen neuen Ideen könnte der ländliche Raum belebt werden? Was unternehmen Gemeinden, um junge Menschen zurück zu holen - denn Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften besteht auch auf dem Land?

Darüber diskutieren:
Daniel Dettling, Zukunftsforscher und Gründer von "re:publik - Institut für Zukunftspolitik"
Jana Ahnert, Architektin und Initiatorin des Projektes "Generationenbahnhof Erlau"
Pfarrerin Katharina Falkenhagen, Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) - Lebus
Siegfried Deinege, Oberbürgermeister von Görlitz 
Benjamin Hoff, Die Linke, Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten, Chef der Staatskanzlei des Freistaats Thüringen
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