Seit 20:03 Uhr Konzert
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
 
 

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 23.02.2012

Kleine Sprachgeschichte: Oberlausitzisch

"Zun Friehsticke änne Wurschtfettschnitte"

Von Matthias Biskupek

Podcast abonnieren
Das Rathaus von Zittau (AP)
Das Rathaus von Zittau (AP)

Hier wird gerädd, gebrilld, gequirrlt und gerollt: "Hier" ist in der Oberlausitz, in Ostsachsen. Oberlausitzisch zu sprechen, ist keine leichte Angelegenheit - denn die Zunge rollt und quirrlt, was das Zeug hält.

Das Oberlausitzische ist reich an slawischen Lehnwörtern - aus der langen Zeit des Zusammenlebens mit Sorben und Tschechen, erklärt der Humorist Hans Klecker, der sich mit dem Dialekt befasst hat. Das "nu" aus dem Tschechischen - verwirrend für manch Fremden - ist ein Ausdruck der Zustimmung.

Aber - so hat der Länderreport herausgefunden - Oberlausitzisch ist nicht gleich Oberlausitzisch. Mancherorts kommt man durch die "Hinderdiere", andernorts durch die "Hingerdür" oder die "Hingerdiere".

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.

Länderreport

"Kirchentage auf dem Weg"Wo Luther greifbar nah ist
(Deutschlandradio / Henry Bernhard)

Lust auf Kirchentag, aber nicht auf überfüllte Hallen und Schlangestehen? Parallel zum "großen" Kirchentag in Berlin und Wittenberg findet in mehreren ostdeutschen Städten der "Kirchentag auf dem Weg" statt - wie in Erfurt.Mehr

Schloss FreienwaldeUngeliebtes Schmuckstück
Das Schloss in der Stadt Bad Freienwalde im Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg). 1798/99 war das Schloss von David Gilly für die Königin Friederike Luise errichtet worden.  (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Errichtet für die preußische Königin Friederike Luise, später genutzt von Außenminister Walter Rathenau, dann Kulturhaus: Schloss Freienwalde blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Doch der zuständige Landkreis möchte es dringend loswerden.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur