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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 13.07.2011

Kleine Sprachgeschichte: Hamburgisch

Oder: Warum die da so anders sprechen

Von Hartwig Tegeler

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Hamburger Speicherstadt. (AP Archiv)
Hamburger Speicherstadt. (AP Archiv)

Eigentlich ist ja "ahlns klor": Der Volksmund, der in Hamburg jedenfalls, weiß es schon seit Jahrhunderten: "Hochdüütsch kann jeden Dösbaddel snacken, Platt is för de Plietschen!".

Eigentlich ist ja "ahlns klor": Der Volksmund, der in Hamburg jedenfalls, weiß es schon seit Jahrhunderten: "Hochdüütsch kann jeden Dösbaddel snacken, Platt is för de Plietschen!", was in zeitgemäßes Deutsch übersetzt etwa bedeutet: Hochdeutsch kann jeder Dummkopf sprechen, Platt ist für die Schlauen.

Ansonsten ist es mit der Hamburger Sprachgeschichte so einfach nicht, denn der eigentliche Hamburger Dialekt zeichnete sich ursprünglich durch drei Großdialekte aus - unter dem tun es die Hanseaten in der Freien und Hansestadt nun eben nicht. Ursprünglich wurde in Hamburg Plattdeutsch gesprochen, schön breit, aber nicht zu verwechseln mit dem hochdeutsch geprägten Hamburger Regionaldialekt namens Missingsch, einem Gemisch aus Standarddeutsch und Plattdeutsch.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Hinweis:
Die nächste Kleine Sprachgeschichte steht am 19. Juli auf dem Programm. Dann geht es ganz Platt zur Sache, also warum und wie die da so sprechen, nämlich Platt.

Mehr bei deutschlandradio.de

Downloads:

Hamburgisch (pdf)
Hamburgisch (txt)

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