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Samstag, 16.12.2017

Aktuell / Archiv | Beitrag vom 31.07.2017

Kettengedicht: Rinck, Czernin, StolterfohtZuschauen, wie Lyrik entsteht

Von André Hatting

"Create poem, please wait" zeigt der Text des literarischen Kunstprojekts "Brain Poetry" im Pavillon des Gastlandes Finnland auf der Buchmesse in Frankfurt 2014. (Deutschlandradio)
Beim Lyriksommer im Deutschlandfunk Kultur können Sie Monika Rinck, Franz Josef Czernin und Ulf Stolterfoht beim Dichten zusehen. (Deutschlandradio)

Drei Autoren, ein Kettengedicht – und viele Zeugen. Monika Rinck, Franz Josef Czernin und Ulf Stolterfoht schreiben exklusiv für Deutschlandfunk Kultur gemeinsam an einem Text. Das Besondere: Sie können den Entstehungsprozess live verfolgen.

Willkommen zu einer Weltpremiere! Hier erleben Sie während des gesamten Lyriksommers im August, wie die Lyriker*innen Monika Rinck, Franz Josef Czernin und Ulf Stolterfoht exklusiv für Deutschlandfunk Kultur ein Gedicht schreiben – und zwar gemeinsam, in einem Dokument.

Monika Rinck dichtet in Blau.
Ulf Stolterfoht schreibt in Rot.
Franz Josef Czernin hinterlässt Worte in Grün. 

Alle ihre Arbeitsschritte – Ergänzungen, Fortschreibungen, Veränderungen, Löschungen – können dabei von Ihnen auf unserer Webseite jederzeit nachvollzogen werden, wenn Sie Glück haben sogar live. Mithilfe des sogenannten Timesliders (Uhrsymbol oben rechts im Dokument) läuft der Entstehungsprozess wie ein Film vor Ihren Augen ab.

Die Lyriker*innen Ulf Stolterfoht, Franz Josef Czernin und Monika Rinck (picture-alliance-dpa-Rolf Haid / privat-Carl Hanser Verlag / Ute Rinck / Collage: Deutschlandradio)Die Lyriker*innen Ulf Stolterfoht, Franz Josef Czernin und Monika Rinck (picture-alliance-dpa-Rolf Haid / privat-Carl Hanser Verlag / Ute Rinck / Collage: Deutschlandradio)

Es ist ein doppeltes Experiment. Zum einen, was die Arbeitsweise betrifft: Wie verändert, ergänzt oder konterkariert die Zusammenarbeit mit den Dichterkolleg*innen den eigenen Stil? Wie gehen die drei mit den Textbausteinen des jeweils anderen um? Die andere Seite dieses Experiments ist seine Offenheit. Wir haben die einmalige Gelegenheit, bei der Entstehung eines dreistimmigen Gedichtes Zeuge zu sein.

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