Seit 05:05 Uhr Studio 9

Freitag, 25.05.2018
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9

Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 17.09.2017

KampfkunstDer Niedergang der Kung-Fu-Kultur in Hongkong

Von Tobias Nagorny

Podcast abonnieren
Kung-Fu-Schulen, wie die auf dem Bild, müssen in Hong Kong ums Überleben kämpfen. (Deutschlandradio-Tobias Nagorny)
Kung-Fu-Schulen, wie die auf dem Bild, müssen in Hong Kong ums Überleben kämpfen. (Deutschlandradio-Tobias Nagorny)

Vor rund 40 Jahren wurde Kung Fu weltweit bekannt. Hongkong galt als Mekka des Kampfsports, auch die Film-Ikone Bruce Lee kam von dort. Der Hype ist vorüber. Schulen, die die traditionelle Kampfkunst lehren, müssen schließen.

Der weltweit bekannteste Hongkonger ist immer noch Bruce Lee. Mit Filmen wie "Enter the Dragon" machte er Kung Fu in den 1970er-Jahren auf dem ganzen Globus bekannt.

Jahrzehntelang war die chinesische Kampfkunst im Zeichen des Drachen fester Bestandteil der Alltagskultur und Volkssport in Hongkong. Doch heute interessiert sich in der südchinesischen Metropole kaum noch jemand dafür.

Kung-Fu-Schulen müssen schließen oder sie kämpfen ums Überleben. Für viele junge Hongkonger ist diese traditionelle Kampfkunst und Lehre nur noch ein altmodisches Relikt - der Sport ihrer Väter und Onkel. Das Kung Fu-Fieber der 1970er und 80er ist längst erloschen.

Mehr zum Thema

Infotag - Kung Fu bei den Berliner Shaolin Mönchen
(Deutschlandfunk Kultur, Kakadu, 06.06.2016)

Taekwondo-Trainerin und Rechtsanwältin Sunny Graff - "Ein Tag ohne Schreien ist wie ein Tag ohne Sonne"
(Deutschlandfunk Kultur, Im Gespräch, 13.09.2017)

Nachspiel

150 Jahre Rennbahn HoppegartenLeben im Galopp
Zuschauer sehen sich auf der Rennbahn Hoppegarten einen Lauf an, aufgenommen 2012 (picture alliance / dpa / Florian Schuh)

Die vielleicht schönste Pferderennbahn Deutschlands wird 150: Hoppegarten am östlichen Stadtrand von Berlin. Von Preußenkönig Wilhelm I. persönlich eröffnet, überdauerte sie die Nazi-Herrschaft und die DDR und ist heute wieder eine Topadresse für den Pferdesport.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur