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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 29.12.2008

Jauchzende Würste im spritzenden Fett

Die Deutschen und die Esskultur

Von Martin Hartwig

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Bundespräsident Horst Köhler beim Verzehr einer Thüringer Rostbratwurst (AP Archiv)
Bundespräsident Horst Köhler beim Verzehr einer Thüringer Rostbratwurst (AP Archiv)

"Kartoffelsalat mit Würstchen" so lautet jedes Jahr die meistgegebene Antwort auf die obligatorischen Umfragen nach den Weihnachtsmenüs der Deutschen. Auf den Plätzen folgen meist Gans und Schweinebraten. Zum kulinarischen Höhepunkt des Jahres dominiert Hausmannskost. Von feiner oder exotischer Küche keine Spur. Das bestätigt das alte, im In- und Ausland gepflegte Vorurteil, dass es in Deutschland keine ausgeprägte Esskultur gibt.

"Zu viel, zu fett, zu billig!" darin sind sich viele Gourmets, Köche und Ernährungswissenschaftler einig. Auf der anderen Seite ist die deutsche Spitzengastronomie seit einiger Zeit im Aufwind - zählbar in Michelinsternen. Biomärkte und regionale Spezialitäten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und im Fernsehen laufen immer mehr Kochshows.
Wie steht es um die deutsche Esskultur? Wer isst was und wem ist das Essen wichtig? Martin Hartwig hat in Töpfe und Pfannen geschaut.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Links:
Nationale Verzehrstudie
Europäisches Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften e.V.
Historische Kochrezepte



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