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Weltzeit | Beitrag vom 12.12.2017

Hindus und Muslime in Indien Es geht auch friedlich

Von Antje Stiebitz

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Außenfassade des Schreins, davor Verkaufsstände und Frauen, die hineingehen wollen  (Antje Stiebitz)
Der Schrein von Ghazi Baba in Bahraich zieht Hindus und Muslime an (Antje Stiebitz)

Jagdishpur Sokha im Norden Indiens ist ein Dorf, in dem Hindus und Muslime friedlich zusammenleben. Sie beten sogar gemeinsam zum muslimischen Heiligen Ghazi Baba. Warum gelingt hier, was anderswo misslingt?

Der Verkehr zwischen der Distrikt-Hauptstadt Bahraich und dem Städtchen Risia ist mäßig. Manchmal hält ein Ochsenkarren die Lastwagen, Rickshwas und Motorräder auf, die hupend an den zahllosen Feldern mit Weizen, Linsen und Bananen vorbeifahren. Die schmale Landstraße führt durch den Distrikt Bahraich, im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh, nur wenige Kilometer von der nepalesischen Grenze entfernt. Mit einer Bevölkerung von 200 Millionen Menschen ist Uttar Pradesh der bevölkerungsreichste Staat Indiens und gleichzeitig einer der ärmsten. Fast 80 Prozent der Einwohner hier leben auf dem Land, viele von ihnen in winzigen Siedlungen. Wie etwa in Jagdishpur Sokha, einem Ort mit 450 Einwohnern.

Das Leben hier ist karg. 70 Prozent der Einwohner sind Bauern, allerdings besitzen die meisten von ihnen weit weniger als einen Hektar Land. Daneben gibt es eine Art Baukooperative mit vierzehn gelernten Maurern und hundert Bauarbeitern. Außerdem lebt hier die Familie Sherwani. Den Sherwanis gehören große Ländereien, eine Ziegelei und eine Schule. Die drei Sherwani-Brüder sind der größte Arbeitgeber im Dorf.

Gehöft in einem Dorf in Nordindien (Antje Stiebitz)70 Prozent der Einwohner von Jagdishpur Sokha sind Bauern und besitzen oft weniger als einen Hektar Land. (Antje Stiebitz)

Die Moschee steht nur wenige Meter vom Dorfladen entfernt – filigrane Türmchen und Verzierungen in weiß-grün. Gleich neben dem Dorfkiosk, auf der anderen Seite des lehmigen Platzes, befindet sich ein winziger Hindu-Tempel, rosa-blau gestrichen, gerade groß genug für die Götterstatue. In Jagdishpur Sokha leben Muslime und Hindus Tür an Tür. Die Region Awadh – in der das Dorf Jagdishpur Sokha liegt – gilt als Herzstück der Ganges-Yamuna-Kultur, einer einzigartigen Mischkultur, die aus dem Miteinander von Hindus und Muslimen entstanden ist.

"Wir versuchen, Seite an Seite zu gehen"

Die Augen von Sagar Varma sind an den Fernsehbildschirm geheftet, sein 5-Jähriger Sohn macht es ihm nach. Die Frau des jungen Manns kocht in der Küche nebenan Tee. 

"Wir versuchen, Seite an Seite zu gehen. Gelingt uns das nicht, dann hat das Folgen für uns und wir werden leiden, egal ob Muslim oder Hindu. Wenn wir schlecht über sie reden, dann werden sie morgen das gleiche über uns tun."

Sagar Varma arbeitet das Jahr über in Mumbai, er handelt mit ayurvedischer Medizin. Einmal im Jahr kommt er zurück nach Jagdishpur Sokha, um seine Familie zu sehen. Den Rest des Jahres schickt er ihnen Geld. Der 29-Jährige ist kein Einzelfall, viele Männer verlassen das Dorf, weil es kaum eine Lebensgrundlage bietet. Für den jungen Mann ist das Miteinander im Dorf entscheidend:  

"Wenn meine Familie, meine Mutter und meine Frau etwas brauchen, bin ich nicht da. Sie sollten meine Nachbarn um Hilfe bitten, Geld ist kein Problem, aber Hilfe in Notzeiten ist problematisch."

Vor dem Kiosk in der Dorfmitte. Fünf Frauen sitzen auf einer Bank und reden miteinander. Ihre Gesichter sind hart, wettergegerbt. Salim Ahmad kommt dazu, lässt sich in einiger Entfernung auf einem Hocker nieder. Um seine Taille ist das traditionelle Beinkleid für Männer, ein Dhoti, geschlungen.

"Es ist nicht mehr die gleiche Liebe. Die Menschen sagen einfach nur, dass sie Freunde sind. Aber wenn sich unsere Herzen nicht berühren, dann hilft es auch nicht mehr, sich oberflächlich mit Salam oder Jai Ram zu begrüßen."

Salim Ahmad ist drahtig und hat auffallend große Hände, die er beim Sprechen unablässig bewegt. Er arbeitet als Träger auf Baustellen und belädt Lastwagen. Er beobachtet aufmerksam das Dorfleben und dessen Veränderungen:

"Die Menschen haben keine Zeit mehr für Beziehungen. Sie besuchen nicht einmal mehr ihre Verwandten, wenn jemand gestorben ist."

"Wir haben das gleiche Blut"

Einige Meter die Dorfstraße hinunter - es ist bereits dunkel geworden - holt Ramkala Wasser. Die 40-Jährige Frau ist in einen Wollschal gehüllt, sie sieht müde aus. Tagsüber ist sie als Zugehfrau und Mädchen für alles in der nahegelegenen "School of Global Learning" beschäftigt. Dort arbeitet sie jeden Tag mit ihrer muslimischen Kollegin Rahmat zusammen:

Porträt einer indischen Frau mit Kopftuch (Antje Stiebitz)Ramkala ist hinduistischen Glaubens und besucht auch muslimische Gotteshäuser. (Antje Stiebitz)

"Es macht keinen Unterschied, ob jemand ein Hindu oder ein Muslim ist. Wir haben das gleiche Blut. Wenn Menschen geboren werden, sind sie alle gleich, erst später werden sie Teil verschiedener Gemeinschaften."

Manchmal besucht Ramkala den kleinen Tempel neben dem Dorfladen:

"Ich kann nicht täglich dort hingehen. Aber manchmal, wenn ich Zeit habe und nachdem ich gebadet habe, bete ich vor den Göttern. Aber mein Dienst in der Schule beginnt morgens um sieben  Uhr, deshalb habe ich keine Zeit für das Gebet."

Dabei ist es für Ramkala nicht entscheidend, ob sie ein hinduistisches oder muslimisches Gotteshaus besucht:

"Ich gehe überall hin, egal ob es ein muslimischer Schrein oder ein Tempel ist. Wo immer ich Abhilfe für meine Krankheit finde."

Hindus beten zum muslimischen Heiligen

Vor dem Eingangstor des Ghazi-Saiyyad-Salar-Schreins drängeln sich zahllose Gläubige. Einige Musiker trommeln und singen, eine Frau tanzt ekstatisch. Ghazi Saiyyad Salar Masud war ein legendärer muslimischer General, der seinen Onkel Sultan Mahmud Anfang des 11. Jahrhunderts auf seinen Eroberungszügen durch Indien begleitet haben soll. Im 12. Jahrhundert wurde er als Heiliger, als Ghazi Baba, bekannt, und sein Grab in der Stadt Bahraich wurde Anziehungspunkt für Pilger. Seyed Arif, der Schreiber des Schreins, weiß, warum Ghazi Baba so beliebt ist:

"Sie glauben an ihn, weil er einfach gelebt hat und die Menschen nie ungleich behandelt oder diskriminiert hat, egal, ob sie Muslime oder Hindus waren. Aus diesem Grund glauben Menschen aller Religionen an ihn."

Der Torbogen, der zum Grabmal des Ghazi Baba führt, ist mit tausenden  Metallplättchen beschlagen. Wer sie genauer betrachtet, erkennt Formen von Händen, Beinen oder Augen. Ghazi Baba ist für seine Heilkräfte bekannt, deshalb zieht der Schrein insbesondere Kranke an, Frauen bitten den Schutzpatron um ein Kind. Wer geheilt wird, bringt ein Metallplättchen in Form des wiederhergestellten Körperteils im Eingangsbereich an. Und wer es sich leisten kann, schenkt dem Heiligen die Glieder in Gold gestanzt. Mohammad Ishaq arbeitet seit 45 Jahren als Sicherheitsbeauftragter des Schreins und hat in dieser Zeit bereits viele Pilger beobachtet:

"Während des Volksfestes im Mai kommen zahlreiche Menschen und mindestens hundert bis zweihundert Frauen haben Kinder im Schoss. Menschen mit Krankheiten, Menschen ohne Finger und so weiter. Blinde beginnen wieder zu sehen, das haben wir selbst beobachtet, dafür haben wir sogar fotografische Beweise. Die Adressen der Geheilten haben wir auch. Unter den Pilgern sind über 50 Prozent Hindus, aber natürlich auch Muslime."

Im Schrein drängen sich die Gläubigen um das bunt geschmückte Grab des Heiligen. Eine  Frau besucht den Schrein bereits seit 30 Jahren, sie ist von seiner Wirksamkeit überzeugt:

"Wenn Baba Ghazi uns ruft, dann kommen wir und machen unsere Aufwartung. Er erfüllt unsere Wünsche, auch wenn wir ein Kind wollen."

Raj Kishore hat seine ganze Familie mitgebracht. Seit zwei Jahren besucht er den Schrein:

"Ich bin traurig und habe eine ganze Reihe von Schwierigkeiten im Leben. Deshalb komme ich den Schrein besuchen."

Hohe Besucherzahlen trotz politischer Propaganda

Der Sicherheitsbeauftragte Mohammad Ishaq freut sich, dass nicht einmal die zunehmende politische Propaganda den Besucherzahlen des Schreins schaden konnte. Dennoch macht er sich manchmal Sorgen:

"Die politischen Parteien wissen genau, wie man Menschen regiert. Natürlich hat das auch mit Geld zu tun, jedenfalls steht jetzt die Religion im Mittelpunkt, obwohl wir gelernt haben, jede Religion zu respektieren. Wir besuchen die Veranstaltungen der anderen Religion und wir übernehmen, was wir gut finden. Der Islam ist nicht gegen andere Religionen. Aber um Wählerstimmen zu gewinnen, verbreiten die politischen Parteien Lügen."

Roop Rekha Verma lebt in Lucknow. Die Hauptstadt des Bundesstaates Uttar Pradesh ist ein einzigartiges Beispiel für die Verschmelzung von hinduistischer und muslimischer Kultur, sichtbar in Kunst, Musik, Literatur und Tanz. Auch während der Unabhängigkeitsbewegung haben die Muslime und Hindus hier viele Gemeinsamkeiten gefunden. Die zerbrechliche ältere Dame war Rektorin der Lucknow-Universität, hat Philosophie unterrichtet und sich ausgiebig mit religiösen Konflikten beschäftigt.

Muslime und Hindus haben vieles voneinander übernommen

"Ganz Indien ist mit der Geschichte des friedlichen Zusammenlebens und des Willkommenheißens von Religionen verbunden. Ob die Religionen von außen gekommen sind oder innerhalb der indischen Grenzen gewachsen sind, sie haben friedlich zusammengelebt und haben vieles voneinander übernommen. Wenn man Zeit hat, sich die Hochzeitszeremonien oder Geburtszeremonien der heutigen Muslime anzusehen, dann wird man feststellen, dass es viele dieser Zeremonien in der muslimischen Welt nicht gibt. Das liegt daran, dass die indischen Muslime viel von den Hindus übernommen haben. Genauso gibt es eine Reihe von Bräuchen, die die Hindus erst haben, seitdem Muslime in Indien sind."

Das Nebeneinander der Religionen in Indien sei ein ständiges Geben und Nehmen, das von Konflikten sowie von Harmonie geprägt war. Allerdings überwiegen aus ihrer Sicht Freundschaft und Brüderlichkeit. Roop Rekha Verma weiß, dass dieser Frieden durch politische Agitation untergraben wird. Als Beispiel dafür erzählt sie die Geschichte von den Armreifen-Verkäufern - dazu muss man wissen, dass die klimpernden Armreifen bei indischen Frauen sehr begehrt sind: 

"Es gab diese Armreifen-Verkäufer, und damals hatte kaum einer von ihnen ein Geschäft, stattdessen trugen sie die Armreifen auf ihren Schultern und klopften an den Türen, um die Armreifen zu verkaufen. Die meisten dieser Armreifen-Verkäufer waren Muslime."

Wenn die Frauen ihre Armreifen ausgewählt und bezahlt hatten, wollte es der Brauch, dass sie den Verkäufer darum baten, ihnen einen Armreif zusätzlich umsonst zu geben, quasi als Segen für ihre glückliche Ehe. Und der Brauch wollte es, so Roop Rekha Sharma, dass der Armreifen-Verkäufer dieser Bitte entsprach und jeder verheirateten Frau einen kostenlosen Armreif um ihr Handgelenk streifte.

"Doch dann machten die Hindu-nationalistische Kaderorganisation RSS und ihre Bandenmitglieder, wie Bajrang Dal oder Durga Vahini, ihre Runde bei den Hindu-Familien und prangerten sie an, weil es sich für eine Hindu-Frau nicht gehöre, einen Muslim um seinen Segen für ihre Ehe zu bitten. In vielen Orten wurde der Brauch daraufhin beendet."

Muslime und Hindus besuchen dieselbe Schule

Etwa 300 Meter von Jagdishpur Sokha entfernt liegt die School of Global Learning. Die Schüler haben sich auf dem weitläufigen Vorplatz zum Morgenappell aufgestellt und singen die indische Nationalhymne.

Anupam Jah sitzt hinter einem großen Schreibtisch, auf dem sich Schulbücher stapeln. Die 50-Jährige ist Schulleiterin und unterrichtet Biologie. Ihre Schüler sind Hindus und Muslime gleichermaßen, und Anupam Jha beobachtet, dass es da manchmal zu Konflikten kommt: 

"Manchmal kommen hinduistische Schüler zu mir und sagen, dass muslimische Schüler Fleisch mit in die Schule bringen. Ich frage sie dann, wie sie das beeinträchtigt. Und sie antworten, dass sie nicht wollen, dass jemand in ihrer Nähe Fleisch isst. Das sei gegen ihren Glauben. Deshalb seien sie anders."

Anumpam Jha stammt aus der Stadt Sivan im Bundesstaat Bihar, wo die Bevölkerung ebenfalls aus Hindus und Muslimen besteht. Sie erinnert sich noch gut an die enge Verbindung mit der muslimischen Familie in ihrer Nachbarschaft. Es sei ein Glück, dass sie noch gelernt habe, dass es keine Unterschiede zwischen Muslimen und Hindus gibt:

"Dieses Miteinander hat uns eine gesunde Entwicklung ermöglicht, eine weite Perspektive. Ich denke, das ist es, was wir brauchen, für eine Verbesserung. Wir sind Inder und das bedeutet, dass wir in gemischten Gemeinschaften leben. Wir müssen unseren Kindern einimpfen, dass gemischte Gemeinschaften zu uns gehören,  dass wir keine Unterscheidungen machen, dass sie zu unserem Leben gehören."

Rosa-blauer Tempel auf einem Dorfplatz in Indien (Antje Stiebitz)Kleiner Hindu-Tempel in dem indischen Dorf Jagdishpur Sokha. (Antje Stiebitz)

In Jagdishpur Sokha geht gerade die Sonne unter und Mohammad Munsalif, der religiöse Lehrer des Dorfes, ist bei den Sherwanis zu Gast, der reichsten Familie des Dorfes. Er trägt eine Gebetskappe und Kurta Pajama, die traditionelle indische Kleidung für Männer. Im Wohnzimmer der Sherwanis trinken alle Tee:

"Wenn wir Eid, das muslimische Opferfest feiern, geben wir den Hindus Süßigkeiten, grüßen und umarmen uns. Oft wurden Konflikte zwischen Muslimen durch unsere hinduistischen Brüder gelöst, beispielsweise wenn es Konflikte um Land gab. An Holi, dem hinduistischen Frühlingsfest, versammeln wir uns wieder. Und ähnliche Probleme zwischen Hindus wurden von Muslimen gelöst."

"Du hast Bhagwan und ich habe Allah"

Afsa Begum hört dem Dorflehrer aufmerksam zu und zieht sich ihren hellgrünen Schal fest um den Kopf, bevor sie spricht. Die 75-Jährige ist die Älteste in der Familie Shwerwanis 

"Du hast Bhagwan und ich habe Allah. Ich habe meine eigene Religion und die Hindus haben ihre. Das ist der Unterschied, einen anderen Unterschied gibt es nicht."

Mohammad Munsalif lebt in Jagdispur Sokha seitdem er denken kann und erinnert sich noch an die Zeit, in der Muslime und Hindus gemeinsam erst die Moschee und dann den Tempel gebaut haben, und ihre Feste zusammenfeierten. Doch heutzutage, erklärt er, sei der Glaube der Menschen nicht mehr so stark:

"Vor kurzem kam es im Nachbarort Risia während des Festes zu Ehren des Gottes Ganesha zu einem Zwischenfall. Während der Feier spielte plötzlich jemand eine Kassette ab, die für Spannungen sorgte, mit Wortspielen wie "Verwende das Öl von Dabur! Lösche den Namen des Babur!"

Der Lehrer seufzt. Die Aufforderung "Lösche den Namen des Babur!" sei eine Provokation, weil es sich um einen muslimischen Feldherrn handele, der von vielen Muslimen verehrt werde. Als Folge davon sei der Hindu-Tempel mit Schuhen betreten und die Hand des hinduistischen Elefantengottes Ganesha beschädigt worden. So soll es zumindest in den Berichten der Polizei stehen. Der Eklat in Risia hat schnell die Runde gemacht und sorgte auch in Jagdishpur Sokha für Unruhe. Anumpan Jha erklärt:

Unruhestifter fühlen sich durch die Regierung gestärkt

"Der Glaube der Menschen ist stark. Angenommen, jemand behauptet, sie haben deinen Gott zerstört, dann kann es passieren, dass sie wütend werden, vor allem, wenn sie von jemandem angestiftet werden. Auf diese Weise beeinflussen die politischen Parteien das Volk und hetzen es auf."

Anupam Jha hat beobachtet, dass die Unruhestifter mit der aktuellen Hindu-nationalistischen Regierung besonders stark und furchtlos geworden seien. Dass Jagdishpur Sokha von den Entwicklungen bislang noch relativ unbeschadet geblieben sei, begründet sie so:

"Die Gemeinschaften in Jagdishpur Sokha sind arm, zumindest die meisten von ihnen. Ihr ökonomischer Hintergrund lässt ihnen gar nicht die Zeit, sich in solchen Unfug verwickeln zu lassen. Sie kümmern sich erstmal um ihr Überleben, deshalb kennen sie auch den Wert des Miteinanders."

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