Seit 15:05 Uhr Medientag
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 15:05 Uhr Medientag
 
 

Kompressor | Beitrag vom 01.09.2015

Frage des TagesWie kommen Flüchtlinge ins lebenswichtige W-LAN?

Monic Meisel im Gespräch mit Max Oppel

Podcast abonnieren
Zwei Flüchtlinge in einer Notunterkunft in Stuttgart mit ihren Smartphones (dpa / picture alliance / Marijan Murat)
Zwei Flüchtlinge in einer Notunterkunft in Stuttgart mit ihren Smartphones (dpa / picture alliance / Marijan Murat)

Oft besitzen Flüchtlinge nur das, was sie am Leibe tragen - und ein Smartphone. Es ist lebenswichtiges Utensil, genauso wie W-LAN. Die Freifunker wollen ihnen deshalb freien Zugang zum Netz ermöglichen. Monic Meisel erklärt, warum das nicht so einfach ist.

Dass Flüchtlinge mit Smartphone unterwegs sind, ist mitnichten ein Zeichen dafür, wie gut es Ihnen geht - ohne ein Telefon zu flüchten wäre noch schwieriger und noch gefährlicher. Es sichert das Überleben als mobile Bank, dient zur Vernetzung, zur Sprachhilfe, zur Orientierung oder für den Kontakt in die Heimat. Deshalb ist auch der Zugang zu freiem W-LAN für sie so wichtig.

Die Freifunk-Bewegung setzt sich dafür ein, Flüchtlingen W-LAN zur Verfügung zu stellen. Sie arbeitet an einem dezentralen Internet in Nutzerhand - nicht nur für Flüchtlinge, aber auch. 

Monic Meisel ist Mitbegründerin der Freifunk-Initiative und Vorstandsmitglied im Förderverein Freie Netzwerke. Im Interview wird sie darüber sprechen, wie die Gesetzeslage ist, warum es so schwierig ist, ein freies Netz bereit zu stellen und was es jetzt bräuchte, um möglichst schnell vielen Flüchtlingen W-LAN anzubieten.  

Mehr Informationen im Netz unter freifunk.net

 

Mehr zum Thema

Flüchtlingshilfe in Europa - Am Rande des Erlaubten
(Deutschlandfunk, Gesichter Europas, 05.09.2015)

Integration der Flüchtlinge - "Ghettoartige Zustände verhindern"
(Deutschlandfunk, Interview, 01.09.2015)

Osteuropa und die Flüchtlinge - "Zeit, sich solidarisch zu zeigen"
(Deutschlandfunk, Interview, 31.08.2015)

Fazit

"Rasse"-Begriff Ist die italienische Verfassung veraltet?
Luftballons in den Nationalfarben Italiens sind zwischen Statuen nahe der Piazza del Popolo in Rom (Italien) zu sehen.  (Lena Klimkeit, dpa picture-alliance)

Immer öfter operieren rechte Parteien in Italien mit "Rasse", um Zuwanderer und Flüchtlinge zu diffamieren. Deshalb fordern namhafte Wissenschaftler, den Begriff "Rasse" aus der Verfassung zu streichen. Mit guten Chancen, meint der Journalist Thomas Migge.Mehr

80er-Jahre-Untergrundmovies in Ost und WestPunk auf der Filmrolle
"Die Tödliche Doris"-Lampe aus dem Schwulen Museum Berlin  (dpa-Zentralbild / Arno Burgi)

In Musik, Sprache, bildender Kunst und auch Film – Punk brach in Deutschland in den frühen 80ern mit den gängigen Konventionen. Improvisation, Provokation und alternative Lebensformen traten auf dem Plan. Das Münchner Lenbachhaus spiegelt dieses "Do It Yourself" mit einer Filmreihe.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur