Seit 19:07 Uhr Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 19:07 Uhr Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 29.10.2015

Festival "African Futures""Wunsch nach mehr Unabhängigkeit"

Leonie March im Gespräch mit Gabi Wuttke

Podcast abonnieren
Das Plakat des Festivals "African Futures" (Promo)
Das Festival "African Futures" zeigt: Künstler und Intellektuelle wollen auf dem Kontinent viel bewegen (Promo)

Wie sieht die Zukunft Afrikas aus? Das fragt das Goethe-Institut. Auf seinem Festival „African Futures“ kommen Künstler und Intellektuelle zu Wort - in Lagos, Nairobi und Johannesburg. Die Eröffnungsrunde war vielsprechend.

Ein Regisseur aus Kamerun, ein Choreograf aus dem Kongo, eine bildende Künstlerin aus Botswana und ein Cartoonist aus Ägypten: Das Festival habe bereits zum Auftakt sehr unterschiedlichen Künstlern eine Bühne geboten, so Leonie March. Mit dieser Diskussionsrunde - aber auch Veranstaltungen zu afrikanischer Science-Fiction-Literatur. Alle beschäftigten sich mit dem "Afrofuturismus" - genreübergreifend und vielstimmig. 

Allerdings: Ihnen gemeinsam sei der "spürbar ausgeprägte Wunsch nach mehr Unabhängigkeit Afrikas und der Afrikaner" - von den ehemaligen Kolonialmächten, aber auch von den "westlichen Entwicklungsmodellen und Entwicklungshelfern". Durch diese fühlten sich viele Künstler und Intellektuelle in Afrika "wirklich gegängelt". Sie fühlten sich als treibende Kraft, als Vordenker einer anderen Zukunft. So konnte es Leonie March bei dem Festival beobachten. Viele seien auch Aktivisten. "Hoffnungslos jedenfalls war auf dem Podium niemand", so March.

Das Festival "African Futures" läuft noch bis Sonntag. Dann zieht Leonie March Bilanz - in unserer Sendung "Fazit" ab 23:05 Uhr.

Mehr zum Thema

MOCAA in Kapstadt - Ein Megamuseum für Afrika
(Deutschlandradio Kultur, Fazit, 28.09.2015)

Bundesregierung - Berlins Afrika-Konzept greift zu kurz
(Deutschlandfunk, Kommentare und Themen der Woche, 21.05.2014)

Entwicklungshilfe - "Manchmal wie Sisyphos"
(Deutschlandradio Kultur, Tacheles, 14.12.2013)

Design aus Afrika - Viel mehr als Folklore
(Deutschlandradio Kultur, Kompressor, 10.03.2015)

Entwicklungshilfe - Neue Bildungskonzepte für Afrika
(Deutschlandfunk, Campus & Karriere, 09.07.2015)

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsÖkos lieben Sex im Flugzeug
Der Bürgermeister von Marktl, Hubert Gschwendtner (4.v.r, SPD) posiert am Freitag (20.05.2011) auf dem Gelände des Flughafens München (Oberbayern) zusammen mit seiner Frau Helga (3.v.r), dem Geschäftsführer der Lufthansa Cityline, Klaus Froese (2.v.r), sowie der Taufcrew vor dem zuvor getauften Lufthansa-Regionaljet "Marktl" vom Typ Embraer 195. Das Flugzeug trägt damit den Namen des Geburtsortes von Papst Benedikt XVI.. Foto: Arne Meyer dpa/lby (picture alliance / dpa / Arne Meyer)

Die großen Parteien unterscheiden sich kaum noch, so ein gängiges Lamento. Tun sie doch, hat die "Zeit" rausgefunden, zumindest, was die erotischen Vorlieben ihrer Wähler angeht: CDU-Wähler sind treu, FDP-Anhänger legen Wert auf gutes Aussehen, und Grüne sind, nun ja, experimentierfreudig.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur