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Samstag, 20.01.2018

Die Reportage

Sendung vom 14.01.2018

Selbstversuch bei Instagram Einflussreich in 30 Tagen

Die Reporterin im Selbstportrait (Verena Fücker )

Auf ihren Social-Media-Accounts haben sie etliche Follower und erreichen mit ihren Fotos und Texten viele Menschen – die sogenannten "Influencer". Unsere Autorin will in nur 30 Tagen auf "Instagram" selbst die 1000 Follower-Marke knacken und auf der Foto-Plattform Geld verdienen.

Sendung vom 07.01.2018
Esel auf dem Dorfweg in Matavenero (Foto: Catalina Schröder)

Aussteigen als gelebte UtopieAbseits der Welt

"Es ist hier wie vor 100 Jahren" − im spanischen Dorf Matavenero wohnen 70 Menschen, die aus dem starren Korsett der Zivilisation ausbrechen wollen. Sie verzichten auf Heizung, fließendes Wasser und Krankenversicherung. Dafür leben sie naturverbunden und basisdemokratisch.

Sendung vom 01.01.2018
Die Reisegruppe von Josef Lutz am Machu Picchu in Peru (Tom Noga)

Reisen im AlterDoktor im Gepäck

Immer mehr ältere Menschen wollen auf anspruchsvolle Reiseziele nicht verzichten. Damit sie im Krankheitsfall gut versorgt sind, lassen sie sich von einem Arzt begleiten. Reisearzt Josef Lutz war mit 16 Senioren in Südamerika unterwegs.

Sendung vom 31.12.2017
Ein Snowboardfahrer in einem Skigebiet.  (Johannes Waibel / Unsplash )

Die Technisierung der Alpen Der gekaufte Winter

Feiner, pulvriger Schnee, am besten schon ab November. Der Preis für diesen Pistentraum ist hoch. Längst durchlöchern Rohre, Strom und Datenleitungen für Schneekanonen die Alpen. Gemeinden zahlen Millionen, Naturschützer fordern ein Ende der Spirale.

Sendung vom 26.12.2017
Eine Focke-Wulf Fw 200 "Condor" auf einem Rollfeld. (imago / Arkivi)

Die Condorianer60 Rentner bauen ein Flugzeug

"Alle Menschen haben einen Vogel. Wir haben einen ganz großen – einen Condor." Dieser Spruch ist Programm für 60 Rentner in Bremen, die in ihrer Freizeit ein altes Passagierflugzeug restaurieren – seit 15 Jahren.

Sendung vom 25.12.2017
(Tom Noga)

Spiritualität in Brasilien"Ein Wunder, ein großes Wunder"

Alani ist 13 und die populärste jugendliche Wunderheilerin Brasiliens. Angeblich heilt sie schwerste Krankheiten durch bloßes Handauflegen. Der blinde Marcelo kommt jede Woche zum Wundergottesdienst. Er glaubt daran, irgendwann einmal wieder sehen zu können.

Sendung vom 24.12.2017
(Leonie March)

Straßenmärkte in SüdafrikaWo alle Arbeit finden

Unzählige Südafrikaner verdienen ihren Lebensunterhalt auf dem Markt. Dabei ist es verboten, einfach irgendwo seinen Stand aufzubauen. Aber was wie Wildwuchs und Chaos wirkt, hat seine eigene wundersame Ordnung.

Sendung vom 17.12.2017Sendung vom 10.12.2017
Schleifspur zum Krematorium, Öfen sind abgebaut (Ludger Fittkau)

NS-Mordanstalt HadamarWar da was?

14.500 Menschen wurden in Hadamar zwischen 1941 und 1945 ermordet. Eine Gedenkstätte erinnert zwar an die Euthanasieverbrechen, aber die Stadt tut sich schwer damit, zur ihrer Vergangenheit zu stehen. Sie konzentriert sich vor allem auf ihr Erbe als "historische Fürstenstadt".

Sendung vom 03.12.2017Sendung vom 26.11.2017Sendung vom 19.11.2017
Paulina (zweite von rechts) mit ihren Schwestern. (Elin Rosteck)

Wo Inklusion aufhörtDer Schulhof

Paulina ist 13, gehörlos und geht in eine Regelschule. Sie kommt gut mit, aber auf dem Schulhof wird sie gemieden. Elias geht auf eine Förderschule für Hörgeschädigte und hat dort viele Freunde. Aber er lebt in der Welt der Behinderten. Was ist besser?

Sendung vom 12.11.2017
Ein Mädchen sammelt Abfälle auf einem Müllberg vor Delhi. (Deutschlandradio / Laura Salm-Reifferscheidt)

Kinder in IndienDie Mädchen vom Müllberg

Müll ist wertvoll – überall auf der Welt. Aber während der Müll hierzulande ins Recycling gelangt, klettern in Ländern wie Indien Menschen auf Müllberge, um das Wertvollste herauszufischen. Oft sind Kinder beim Sammeln dabei - so auch Saruna, Anjum und Jasmin, drei Mädchen aus Delhi.

Sendung vom 05.11.2017
Eine Frau schaut sich am 07.11.2009 eine Fotografie des Innenhofes des ehemaligen Geschlossenen Jugendwerkhofes Torgau in der heutigen Gedenkstätte in Torgau an. (dpa / picture-alliance)

Heimerziehung in der DDRRückkehr in den Jugendwerkhof

Renate wollte mit 17 kurze Röcke tragen, so laut wie möglich die Rolling Stones hören. Eine ganz normale Jugend war für sie in der DDR aber nicht möglich. Sie wird in den Jugendwerkhof Eilenburg eingewiesen. 45 Jahre später beginnt sie mit der Aufarbeitung.

Sendung vom 31.10.2017
Die junge Pfarrerin Katrin Berger mit ihrem Hund Perla (Deutschlandradio Kultur / Elin Rosteck )

Kirche heuteJedes Schäfchen zählt

Katrin Berger hat ihren "Entsendungsdienst" als Pfarrerin in der tiefsten Provinz Westfalens absolviert. 14 Jahren dauerte ihre Ausbildung. Ob sie einmal eine feste Stelle bekommt, ist unklar. Sie will etwas bewegen, gerade in dieser Zeit, in der sich ihre Kirche bewegen muss.

Sendung vom 29.10.2017
Handwerker reparieren das Dach des Khanpalasts in Bachtschyssaraj auf der Krim im Februar 2017. (picture alliance / dpa / Sputnik / Sergey Malgavko)

Drei Jahre nach der Krim Annexion"Halten Sie durch!"

Präsident Putin will die Krim zu einem "Mekka für alle Russen" machen. Bei den Bewohnern ist dreieinhalb Jahre nach der Annexion aber Ernüchterung eingekehrt. Die Preise für Lebensmittel steigen, der Tourismus leidet. Und für Russlandkritik drohen Verfolgung und Diskriminierung.

Sendung vom 22.10.2017
Spielautomat, bei dem 5 Cent eingesetzt wurden. (Hansen/Mansuroglu )

Spielsucht unter MigrantenVerloren in der Spielothek

Ob in Sportwettbüros oder in Spielotheken: Unter den Spielsüchtigen sind auffällig viele Migranten. Spezielle Hilfsangebote für sie gibt es wenig. Dabei ist die schummrige Welt der blinkenden Automaten mittlerweile ein etablierter Treffpunkt gerade für junge Einwanderer.

Sendung vom 15.10.2017
Neonazis auf dem Weg zu einem rechtsradikalen Rockkonzert. (Deutschlandradio – Ernst Ludwig von Aster)

Thüringen rechtsaußenNeonazis erobern ein Dorf

Im südthüringischen Ort Kloster Veßra haben 41 Prozent der Einwohner AfD gewählt. Vor vier Jahren waren es noch zwei. Seit die einzige Gaststätte von einem bundesweit bekannten Rechtsradikalen betrieben wird, ist der Ort zum Treffpunkt von Neonazis geworden. Wie konnte es soweit kommen?

Sendung vom 08.10.2017
(Deutschlandradio/Arapovic/Mrkaja)

Besuch in BaljvineDas bosnische Dorf ohne Krieg

Vor 25 Jahren brach im ehemaligen Jugoslawien einer der blutigsten Bürgerkriege aus. Eigentlich müssten auch in dem bosnischen Dorf Baljvine Muslime und Serben bis aufs Messer verfeindet sein. Sind sie aber nicht - und waren es nie. Damals wie heute leben sie friedlich miteinander.

Sendung vom 03.10.2017
Zuschauer sehen sich auf der Rennbahn Hoppegarten einen Lauf an, aufgenommen 2012 (picture alliance / dpa / Florian Schuh)

Pferderennen Sattel, Sulky, Sieg

Auf der Berliner Galopprennbahn Hoppegarten vergnügt sich nicht nur die High Society, sondern auch Familien mit Picknickkorb. Die Trabrennbahn in Gelsenkirchen hat hingegen schon bessere Zeiten gesehen. Die Zeit der Hüte ist dort schon lange vorbei. Ein Sport – zwei Welten.

Sendung vom 01.10.2017Sendung vom 24.09.2017Sendung vom 17.09.2017Sendung vom 10.09.2017
Nationaler Besinnungstag: Gläubige empfangen den Heiligen Geist.  (Deutschlandradio / Stefan Kobe)

Exorzismus in PolenAuf Teufel komm raus

Siebenmal musste Reporterin Nadine Wojcik nach Polen reisen, bis sie eine junge Frau traf, die glaubte, vom Teufel gequält zu werden und sich verschiedenen Exorzisten anvertraute. Dabei sind Teufelsaustreibungen in Polen durchaus üblich, sie boomen sogar.

Sendung vom 03.09.2017
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21.01.2018, 12:30 Uhr Die Reportage
Leere Laster 
Wie die Wirtschaft den Brexit vorweg nimmt 
Von Erik Albrecht 
Während die britische Regierung in Brüssel noch darüber verhandelt, wie der Austritt aus der EU vonstattengehen soll, reagiert die Wirtschaft längst. Der Handel zwischen Deutschland und Großbritannien leidet. Deutsche Spediteure schicken immer wenige Lastwagen in Richtung Insel. Weil sie schon jetzt Probleme haben, ihre Lastwagen auf der Rückfahrt voll zu bekommen. Es gibt noch gar keine Zölle und Handelsbeschränkungen. Deutsche Unternehmer rechnen aber damit und suchen sich neue Abnehmer und Zulieferer. Die Wirtschaft nimmt den Brexit vorweg.  

Länderreport

Giftmüll in Sachsen-AnhaltKein Schatz im Silbersee
Bürger in Brüchau protestieren gegen eine Giftmülldeponie (Christoph D. Richter / Deutschlandradio)

In Brüchau nennt man ihn den "Silbersee". Doch in Wahrheit handelt es sich bei dem Gewässer um eine der gefährlichsten Giftmülldeponien von Sachsen-Anhalt. Die dort gelagerten toxischen Stoffe drücken schwer aufs Grundwasser, die Bevölkerung protestiert.Mehr

Altena im SauerlandFreiräume in einer geschrumpften Stadt
(imago/Hans Blossey)

Keine westdeutsche Stadt ist seit den 70ern so stark geschrumpft wie Altena in Westfalen. Die Kommune ist verschuldet, zeigt sich aber stämmig: Die Bürger begreifen den Leerstand als Chance für eigene Initiativen, viele engagieren sich ehrenamtlich. Mehr

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