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Die Reportage

Sendung vom 23.04.2017Sendung vom 16.04.2017
Maria Lakatosova mit ihren zwei Schiegertöchtern (Deutschlandradio Kultur / Elin Rosteck)

Direkthilfe für RomaMit sauren Gurken zum Lebensunterhalt

Als der Wiener Heinz Kumpf entdeckte, wie lecker Roma-Familien im ostslowakischen Dorf Pavlovce Gurken einkochten, hatte er eine Idee: Er gründete einen Verein, der die Familien dabei unterstützt, ihre eingekochten Gurken nach Österreich zu verkaufen.

(Deutschlandradio / Thilo Schmidt)

Zentraler Omnibusbahnhof BerlinDer Bussteig nach Europa

Billiger reisen geht nicht, aber dafür muss der Fahrgast ordentlich Zeit mitbringen. Busreisen boomen zurzeit, der Zentrale Omnibusbahnhof Berlin erlebt eine Renaissance. Schlafen, lesen, essen – irgendwann wird man ankommen.

Sendung vom 14.04.2017
Die Mädchen beim White Rose Purity Ball im Vestavia Country Club. (Deutschlandradio / Tom Noga)

Kirche in den USADer Ball der Jungfrauen

Der Purity Ball ist im US-Bundesstaat Alabama so groß wie das Abschlussfest der High School. Dort gehen zwölfjährige Mädchen mit ihrem Vater hin und geloben feierlich, jungfräulich zu bleiben - bis zur Ehe. Ein Besuch im bibelfesten Süden.

Sendung vom 09.04.2017
Spielautomat, bei dem 5 Cent eingesetzt wurden. (Hansen/Mansuroglu )

Spielsucht unter MigrantenAdrenalinpegel ständig am Anschlag

Ob in Sportwettbüros oder in Spielotheken: Unter den Spielsüchtigen sind auffällig viele Migranten. Spezielle Hilfsangebote für sie gibt es noch wenig. Dabei ist die schummrige Welt voller blinkender Automaten mittlerweile ein etablierter Treffpunkt gerade für junge Einwanderer.

Sendung vom 02.04.2017
Abfälle werden auf einen Müllberg vor Delhi gebracht - und Menschen suchen nach Wertvollem. (Deutschlandradio / Laura Salm-Reifferscheidt)

Kinder in IndienDie Mädchen vom Müllberg

Müll ist wertvoll – überall auf der Welt. Aber während der Müll hierzulande ins Recycling gelangt, klettern in Ländern wie Indien Menschen auf Müllberge, um das Wertvollste herauszufischen. Oft sind Kinder beim Sammeln dabei - so auch Saruna, Anjum und Jasmin, drei Mädchen aus Delhi.

Sendung vom 26.03.2017
Lesegruppe bei "The Reader" in Liverpool (Deutschlandradio / A. Faber   )

Lesen als Therapie Shakespeare fürs Hirn

Laut lesen macht frei und glücklich, behauptet Jane Davis. Sie hat vor über zehn Jahren "The Reader" in Liverpool gegründet. Frauen und Männer mit Traumata, Alkohol- oder Familienproblemen kommen zum Lese-Treff. Zwei Literaturagenten haben in Berlin eine eigene Gruppe gegründet.

Sendung vom 19.03.2017
Nahaufnahme der Hand einer alten Frau, die ein paar Münzen zählt.  (imago stock&people)

Jobben im RuhestandArme Rentner, reiches Land

Bis zu eine Million Ruheständler arbeiten in Mini- oder Teilzeitjobs, so die Schätzunge der Bundesagentur für Arbeit. Renate Paulat, 81, ist eine davon. Sie betreut Demenzkranke, die genauso alt sind wie sie. Wir haben sie und andere Menschen besucht, die im Ruhestand jobben.

Sendung vom 12.03.2017
Ausbilder, Dolmetscherin und Peschmerga bei der Abschlussprüfung (Deutschlandradio / T. Dallmann)

Mit der Bundeswehr im NordirakDer Soldat Steffen Schwarz

Von Niedersachsen in den Nordirak. Major Steffen Schwarz bildet kurdische Peschmerga-Offiziere in der Nähe von Mossul aus. Was macht es mit einem Menschen, wenn plötzlich Freunde, Familie und Heimat fehlen? Tino Dallmann über den Alltag eines Berufssoldaten.

Sendung vom 05.03.2017
Leere Ladenlokale in der High Street von Mexborough. (Erik Albrecht)

MexboroughBesuch in Brexit-Land

Die Kleinstadt Mexborough kämpft mit den Folgen der Deindustrialisierung. Früher lebte der in Nordengland gelegene Ort vom Bergbau. Heute bieten Call Center und Logistik-Unternehmen schlecht bezahlte Jobs. 69 Prozent haben hier für den Brexit gestimmt - eines der deutlichsten Ergebnisse landesweit.

Sendung vom 26.02.2017
Passanten vor dem Schaufenster einer Schönheitspraxis in Berlin, die Botox-to-go und Fett-weg-Behandlung anbietet (imago/Jochen Tack)

Schöner SpritzenFluch und Segen von Botox

Viele tun es. Doch keiner spricht darüber: Ungeliebte Falten mit Botox glätten, um ein wenig jünger auszusehen. Das Nervengift wird auch hierzulande immer salonfähiger – und damit auch zum Riesengeschäft für Schönheitschirurgen und Hersteller des Nervengifts.

Sendung vom 19.02.2017
Patricia Gualinga ist die Sprecherin der Menschen von Sarayaku. Sie steht vor der Wand eines Holzhauses, an der ein Protestplakat gegen die Erdölförderung in ihrem Lebensraum hängt. (Deutschlandradio / Burkhard Birke)

Widerstand gegen ÖlkonzerneEcuadors gallisches Dorf

Die Kitchwa von Sarayaku, ein indigenes Volk im südlichen Amazonasgebiet Ecuadors, wehren sich seit mehr als 25 Jahren erfolgreich gegen die Erdölförderung auf ihrem Gebiet. Für ihren Widerstand sind sie inzwischen weltweit berühmt. Nun droht neues Unheil.

Sendung vom 12.02.2017
Ausdruck des Protests gegen Trumps Golfplätze: die Wellbechhalle von Michael Forbes (Deutschlandradio / E. Schade)

Trumps Mauer in SchottlandDavid gegen Donald

Im schottischen Balmedie baute der Unternehmer Donald Trump vor gut zehn Jahren eine luxuriöse Golfanlage. Dabei baggerte er den Nachbarn einen Erdwall vor die Haustür, der bis heute nicht abgetragen wurde. Für die britischen Medien war klar: Das ist "Trumps Mauer in Schottland".

Sendung vom 05.02.2017
Die transsexuelle Amerikanerin Tracy (l.) und Bune, ein Assistent der thailändischen Klinik. (Deutschlandradio / Katrin Albinus)

GeschlechtsangleichungTrucker Tracy reist nach Thailand

In keinem anderen Land der Welt leben offen sichtbar so viele Transsexuelle wie in Thailand. Und nirgendwo sonst werden so viele geschlechtsangleichende Operationen vorgenommen. Unterwegs mit Trucker Tracy, die diesen Schritt wagt.

Sendung vom 29.01.2017
Eritreischer Vertrauensmann in Khartum (Deutschlandradio / Alexander Bühler)

Schleuserkriminalität Big Business mit den Flüchtlingen

Zehntausende Flüchtlingen landen nach wie vor an Italiens Küste. Um diese Zuwanderung zu stoppen, verteilt die EU Gelder an afrikanische Länder, die entlang der Flüchtlingsrouten liegen. Ob diese aber wirklich das Geschäft mit den Migranten stoppen wollen, ist fraglich.

Sendung vom 22.01.2017Sendung vom 15.01.2017
(Foto: Carolin Pirich)

Faktor XGibt es eine Erfolgsformel für die Kunst?

Etwa 9000 freischaffende Künstler gibt es allein in Berlin. Aber nur die wenigsten können von ihrer Kunst leben - nur drei bis vier Prozent eines Absolventenjahrgangs. Warum hat der eine Erfolg und der andere nicht? Ein Blick hinter die Kulissen der Kunstwelt.

Sendung vom 08.01.2017Sendung vom 01.01.2017
Die Reisegruppe von Josef Lutz am Machu Picchu in Peru (Tom Noga)

Reisen im AlterDoktor im Gepäck

Immer mehr ältere Menschen wollen auf anspruchsvolle Reiseziele nicht verzichten. Damit sie im Krankheitsfall gut versorgt sind, lassen sie sich von einem Arzt begleiten. Reisearzt Josef Lutz war mit 16 Senioren in Südamerika unterwegs.

Sendung vom 31.12.2016
Frau mit einem Notizbuch (imago/Mint Images)

Vom Suchen und Finden Endstation Fundbüro

Unsere Reporterin Carolin Pirich hat ihr Notizbuch verloren. Bei ihrer Suche danach fällt ihr Martin Walser ein, der einmal sein Notizbuch im Zug liegen gelassen hat. Und sie trifft eine blonde Frau im schwarzen Mantel: Bettina Maria.

Sendung vom 26.12.2016
Porzellan aus dem Nachlass der Verstorbenen (Deutschlandradio / Stephan Morgenstern)

Erben und VererbenDer Nachlass und seine Nebenwirkungen

Viel ist gesagt und geschrieben worden über die ungerechte Verteilung des Reichtums in Deutschland, die maßgeblich mit dem Vererben von Geld und Besitztümern zu tun hat. Aber man kann nicht nur Geld, Immobilien und Kunstwerke erben. Manche erben Krankheiten, andere die Macken des Vaters oder die kurzen Beine der Mutter.

Idyllisch am Waldrand liegt das Haus der Großeltern und Eltern -  aber von Idylle ist hier nichts zu spüren. (Paul Vorreiter)

Vor GerichtWenn zwei Brüder erbittert ums Erbe streiten

Ein Erbe kann auch belasten, vor allem wenn es vor Gericht geht. Schon seit Jahren streitet sich Thomas Riedel aus Berlin-Spandau mit seinem Bruder darume. Paul Vorreiter hat die Familie besucht, um herauszufinden, wie der Konflikt sie verändert hat.

Trauernde, die sich am Grab des Verstorbenen in die Haare bekommen. (Deutschlandradio / Detlef Surrey)

Klüger vererben10 Tipps für künftige Erblasser

Hinterbliebene treffen sich oft vor Gericht, wenn es darum geht, den Nachlass eines verstorbenen Angehörigen zu verteilen. Dabei muss es gar nicht so weit kommen. Wer als Erblasser einige wenige Ratschläge befolgt, kann den Nachkommen den lästigen Rechtsstreit ersparen.

Die Erbkrankheit Eine blinde Bäckerin

Nicht nur Geld und Immobilien kann man vermacht bekommen. Es gibt auch Krankheiten, die sich vererben können. So wie bei Doris Hollnagel. Sie ist genetisch bedingt erblindet – und führt ein Café, in dem sie selbst gebackenen Kuchen kredenzt.

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30.04.2017, 12:30 Uhr Die Reportage
Nicht vor, nicht zurück
Georgien zwischen Russland und Europa
Von Thomas Franke
In Georgiens Hauptstadt Tiflis hat kürzlich ein veganes Restaurant eröffnet. Eine Provokation, fanden die Traditionalisten und bewarfen die Besitzer mit Wurst. Ein Beispiel von vielen, das zeigt, wie das kleine Land im Südkaukasus hin- und hergerissen ist zwischen Tradition und Moderne, zwischen Ost und West. Junge Leute orientieren sich an den Trends westlicher Länder, sprechen mehrere Sprachen, engagieren sich. Andere feinden sie dafür an, lehnen alles ab, was nicht den Klischees der georgischen Tradition entspricht. Ihnen zufolge ist Georgien christlich-orthodox, und Männer haben das Sagen. Armut und soziale Not verstärken die konservativen Trends. Manchmal prallen die Gegensätze aufeinander. Thomas Franke über ein Land im Umbruch.

Länderreport

IntegrationRekordwert junger Migranten bei der Berliner Polizei
Heidi, Berliner Polizistin mit türkischem Migrationshintergrund, posiert mit Kollegen. (dpa / picture-alliance / Rolf Kremming)

Der Anteil junger Migranten ist in der Berliner Polizei größer als in der Gesamtbevölkerung - ein Rekord. Ihre Fremdsprachenkenntnisse und das Wissen über andere Kulturen können bei der Arbeit hilfreich sein. In der Ausbildung lernen sie auch, wie sie ihre Körpersprache einsetzen.Mehr

Mietpreis-GlosseLernen von den Weisen
Ein Whiskey-Glas vor einem Fenster. (imago/Westend61)

Die Erde gehört allen, egal ob ein Haus darauf steht oder nicht, sagt ein Indianer. Den Mann, der in der Bar einen Whiskey nach dem anderen leert, tröstet das nicht. Denn was soll er machen, jetzt wo er sich seine Miete von über 19 Euro pro Quadratmeter nicht mehr leisten kann?Mehr

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