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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 18.09.2015

Die Grenzen des MachbarenWie viele Flüchtlinge kann Deutschland vertragen?

Moderation: Oliver Thoma

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Flüchtlinge laufen am 27.08.2015 mit Koffern bepackt auf einem Weg einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Ingelheim (Rheinland-Pfalz) entlang. (picture alliance / dpa/ Christoph Schmidt)
Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung in Ingelheim in Rheinland-Pfalz (picture alliance / dpa/ Christoph Schmidt)

SPD-Chef Gabriel erwartet für dieses Jahr bis zu einer Million Flüchtlinge - manche sprechen von einer Völkerwanderung. Über den Zustrom nach Deutschland diskutieren Luise Amtsberg von den Grünen, CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach, Migrationsforscher Thomas Faist und die Journalistin Margarete van Ackeren.

Hunderttausende von Flüchtlingen aufzunehmen, zu versorgen und zu integrieren ist eine Mammutaufgabe - vor allem für die Länder und Kommunen, aber auch für die ganze Gesellschaft. Und bisher zeigt Deutschland eine bemerkenswerte Willkommenskultur. "Wir schaffen das", sagt die Kanzlerin immer wieder.

Aber wie schaffen wir es? Wie viel Zuwanderung braucht unser Land, wie viel kann es verkraften? Wird die verbreitete Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen Bestand haben, wenn weiterhin so viele Menschen zu uns kommen? Oder bekommen dann diejenigen Auftrieb, die schon jetzt mit Ablehnung, gar Hass auf die Zuwanderung reagieren? Ist die Wiedereinführung von Grenzkontrollen ein Zeichen, dass die Grenzen des Machbaren erreicht sind?

Darüber diskutieren im Wortwechsel:

- Luise Amtsberg (Bündnis90/Die Grünen), flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen
- Wolfgang Bosbach CDU, Vorsitzender des Bundestagsinnenausschusses
- Prof. Thomas Faist, Migrationsforscher, Universität Bielefeld
- Margarete van Ackeren, Journalistin, Hauptstadtbüro "Focus"

Moderation: Oliver Thoma

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