Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
 

Samstag, 20.01.2018

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 23.09.2013

"Das sagt man nicht"

Wie politisch korrekt muss Sprache sein?

Von Michael Meyer

Podcast abonnieren
Eine der Debatten um politisch korrekte Sprache: Muss das Wort "Negerkönig" aus den Pippi Langstrumpf-Büchern getilgt werden? (picture alliance / dpa / Martin Gerten)
Eine der Debatten um politisch korrekte Sprache: Muss das Wort "Negerkönig" aus den Pippi Langstrumpf-Büchern getilgt werden? (picture alliance / dpa / Martin Gerten)

Die Debatte um korrekte Sprache in der Öffentlichkeit ist mindestens 40 Jahre alt. Die 68er und die US-Bürgerrechtsbewegung stellten damals grundlegende Begriffe infrage, wie etwa die stets männlich verwendeten Bezeichnungen, aber auch Abfälliges wie "Zigeuner", "Krüppel", "Neger" und ähnliche brutale Begriffe.

Doch mittlerweile ist die Debatte um sprachliche Korrektheit in der Mehrheitsgesellschaft angekommen und hinterfragt alte Gewissheiten. Muss ein Buch umgeschrieben werden, auch wenn es 50 Jahre alt ist? Darf der Lehrkörper an einer Uni nur noch mit "Professorinnen" umschrieben werden? Dürfen Politiker nicht mehr von "Clowns" oder "Furor" sprechen? Und: Läuft Sprache Entwicklungen hinterher oder nimmt sie sie vorweg?

Die Sendung versucht, auf all dies eine natürlich sprachlich korrekte Antwort zu finden.

Manuskript zur Sendung als PDF und im barrierefreien Textformat

Zeitfragen

Gedankenlesen mit NeurowissenschaftFenster zum Hirn
Computergrafik des menschlichen Gehirns von der Seite. (imago/Science Photo Library)

Gedanken lesen und elektronisch manipulieren? Klingt nach Science Fiction, aber Wissenschaftler und Startups im Silicon Valley arbeiten an der Realisierung. Ein Glasfenster im Hirn soll die Steuerung und Messung der Gedanken ermöglichen.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur