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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 12.05.2005

Aus München mit sozialistischem Gruß ...

Im Thüringischen Leinefelde helfen bayrische Architekten beim Plattenbauumbau

Von Tamara Tischendorf

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Abriss von Plattenbauten in Dresden (AP)
Abriss von Plattenbauten in Dresden (AP)

Leinefelde war ein 2500-Seelen-Dorf, bis die DDR Regierung Ende der 50er Jahre beschloss, hier einen Industrieschwerpunkt aus dem Boden zu stampfen. Wohnungen wurden gebraucht und die Platte hielt nach bewährtem Muster des sozialistischen Wohnungsbaus Einzug in landschaftliche Idylle. Nach der Wende: Industrie kaputt, Abwanderung, leer stehende Siedlungen im Verfall.

Ausgerechnet aus München kam der Gedanke eines jungen Architekturbüros, der Platte wieder ein liebens- und lebenswertes Ansehen zu geben: ein "preiswerter" Einfall. Für die gelungene Umgestaltung gab es den europäischen Stadtbaupreis.

Weiß, zimtfarben und senfgelb sind die Fassaden. Mal recken sich geräumige Balkons frech vor, mal ziehen sie sich tief in die Häuserfront zurück. Hier und dort öffnet ein neuer Durchgang den Blick auf sanfte Hügel im thüringischen Umland. Wäre nicht die metallische Dachkante, die das Häuserensemble zu einem L-förmigen Block zusammenfasst, nichts deutete daraufhin, dass das Gebäude in seinem Inneren ein ganz gewöhnlicher Plattenbau war und irgendwie auch noch ist. Einer vom Typ WBR 1973 Erfurt.

Muck Petzet: "Die Platte an sich ist insofern speziell, als sie natürlich einen schlechten Leumund hat. Also, man hatte Anfangs der 90er Jahre von westlicher Seite gedacht: Das muss alles weg, das hält sowieso nicht lange zusammen, und hat dann aber festgestellt: Dummerweise hält das doch und man muss sich in irgendeiner Form damit auseinandersetzen. "

Muck Petzet ist Architekt, hat ein eigenes Büro in München und viel Erfahrung im kreativen Umgang mit dem sozialistischen Massenbaustil.
Plattenbauten standen für Fortschritt in der DDR und in diesem Sinne war Leinefelde eine fortschrittliche Stadt. In den 60er Jahren setzten die Stadtplaner eine der größten Textilspinnereien Europas mitten auf die thüringischen Äcker. Die Facharbeiter zogen nach. Innerhalb von nur dreißig Jahren mauserte sich Leinefelde von einem 2500-Seelen-Dorf zu einer Industrie-Stadt mit rund 16.000 Einwohnern. Die meisten lebten in den schnell hochgezogenen Neubausiedlungen.
Nach der Wende wandelte sich die sozialistische Modellstadt in ein architektonisches Katastrophengebiet. Bürgermeister Gerd Reinhardt erinnert sich:

Gerd Reinhardt: "Wenn in einem Eingang eine Wohnung leer ist, dann war das schon etwas ganz besonders neues nach 1990, denn bis 1990 hatten wir Wartelisten. Erst war eine leer und nicht, wie mitunter suggeriert wurde, die wird wieder voll, die wurde nicht voll, es wurde ‘ne zweite und ‘ne dritte leer und dann müssen sie nichts erzählen, dann weiß jeder in dem Eingang: Hier muss etwas Grundhaftes sich verändern. "

Die drei größten Arbeitgeber der Stadt, die Bauwollspinnerei, das Zementwerk und der Milchhof, wurden nach der Wende abgewickelt, allein dadurch gingen über 7000 Arbeitsplätze verloren - dreiviertel aller Jobs in Leinefelde. Wer konnte, wanderte ab. Die einen suchten Arbeit im Westen, die anderen ein Eigenheim im Grünen. Bürgermeister Gerd Reinhardt musste handeln, musste schnell handeln, wenn Leinefelde als Stadt überleben sollte. Bereits Mitte der 90er Jahre ließ er für Leinefelde ein umfassendes Stadtentwicklungskonzept erstellen:

Gerd Reinhardt: "Und das war vor zehn Jahren, von heute an gerechnet, schon etwas Sensationelles, dass eine Stadt in ihrem Rahmenplan sagt: 40 bis 50 Prozent der Plattenbauwohnsubstanz muss vom Markt genommen werden, weil keine Nachfrage da ist und auch in der Zukunft keine sein wird. Und der Rest, muss parallel dazu so hochwertig entwickelt werden, einschließlich der gesamten sozialen- und Versorgungsinfrastruktur, dass er den Konkurrenzbedingungen des übrigen Wohnungsmarktes gerecht werden kann. Das hieß, unter dem damaligen Image: Er muss noch besser sein als das, was schon da ist. "

Für die Modernisierung der Plattenbauquartiere schrieb die Stadt 1996 einen Architekturwettbewerb aus. Den ersten Preis gewann das Münchner Architektenbüro Meier-Scupin & Petzet. Ihr schlichter Vorschlag: Das Gegenteil dessen tun, was im Umgang mit der Plattenbausubstanz üblich ist.
Statt sich mit einer "Pinselsanierung" zu begnügen oder die Plattenbauweise zu verteufeln, arbeiteten die Architekten deren besonderen Qualitäten heraus. Architekt Petzet:

Muck Petzet: "Das ist, wie wenn sie ‘ne Jugendstilsiedlung sanieren. Im Grunde genommen ist für uns da das Vorbild die Platte selber. Wir haben nicht versucht, das zu verkleinern, zu verharmlosen, sondern wir haben es vergrößert. Also, wir haben eine größere Ordnungsstruktur eingeführt, das sind sehr große Dächer, diese großen Dächer fassen diese einzelnen Baukörper zusammen, vergrößern diesen Maßstab noch sehr, sehr stark und schaffen es dadurch, dass die Häuser wiederum eigentlich kleiner aussehen, und diese Häuser haben wir wieder differenziert. Wir haben versucht, aus dieser Plattenbausystematik - das ist ja im Grunde genommen einfach ein Baukastensystem - ein etwas differenzierteres Baukastensystem zu entwickeln. "

Die Fassaden haben sich gewandelt, die Grundrisse der Wohnungen gleichfalls. Hier und da entstanden aus zwei übereinander liegenden Wohnungen Maisonetteappartments, für Licht durchflutete Küchen wurden Wände versetzt, Badezimmer und Flure vergrößert. Die Mieter konnten bei der Wohnungsgesellschaft ihre Wünsche anmelden.

Vera und Otto Krieck haben sich eingerichtet. Für die Zweiraumwohnung hat sich das Rentnerehepaar eine Abstellkammer gewünscht. An der Rückwand der Kammer sind die Einbauschränke noch aus der alten DDR-Küche angebracht. Die vierundsechzigjährige Vera Krieck legt gerne selbst Hand an, auch die türkisfarbenen Rosettenvorhänge im Schlafzimmer hat sie entworfen. Vera und Otto Krieck sind vor zweiunddreißig Jahren als junge Familie nach Leinefelde gekommen, wegen der Arbeit und der Wohnung. Wer in der Baumwollspinnerei beschäftigt war, brauchte nicht lange auf die begehrte Wohnung zu warten. Vera Krieck:

Vera Krieck: "Als ich hierher kam, da gab es ein Bad und eine Dusche, alles, das war wie im Paradies. Da hatten wir erst eine Vierraumwohnung, weil die Kinder noch klein waren, und dann waren wie die eine Tochter dann weg war, verheiratet das haben wir dann eine Dreiraumwohnung genommen auf derselben Etage, das passte dann so und da haben wir dann gewohnt, bis wir dann zu dieser Wohnung kamen. "

Man wohnte und arbeitete zusammen, entsprechend eng war auch der Kontakt unter den Nachbarn:

Vera Krieck: "Es waren gute Kollektive. Es wurden Brigadefeier gemacht in jedem Jahr. War alles auch gut geregelt. Man konnte jedem den Schlüssel auch anvertrauen. Meine Nachbarin, mit der habe ich mich sehr gut verstanden. Kollektivmäßig und Nachbarschaftshilfe, war wirklich gut. "

"Wir haben viel gegrillt auf den Grünflächen, so hinter den Blöcken, da haben wir uns zusammengesetzt und haben gegrillt oder abends sind wir zusammen gesessen. "

"Die Spinne" machte dicht, von dem Großbetrieb blieb nur noch eine kleine Buntgarnspinnerei und Färberei mit rund 250 Mitarbeitern. Statt der Nestwärme machte sich in Leinefeldes Plattensiedlungen Ernüchterung breit. Die Arbeitslosenrate bewegt sich seit Jahren um die Zwanzig-Prozent-Marke. Auch Familie Krieck ist betroffen. Sohn Steffen, 38 Jahre alt:

Steffen Krieck: "Ich bin arbeitslos. Das ist auch das Problem: Die meisten sind alle ohne Arbeit. Die sind dann praktisch den lieben langen Tag zu Hause. Am Computer sitzen, ein bisschen spielen, Fernsehen gucken, Musik hören, oder denn eben spazieren gehen, die Landschaft sich angucken, Fahrradtouren unternehmen, das ist eigentlich das einzige, was man in der Hinsicht auch machen kann. "

Krick Junior sitzt am Küchentisch und schaut zu, wie seine Mutter mit den Töpfen hantiert. Mittags isst er gerne bei seinen Eltern mit, er wohnt nicht weit weg. Von Beruf ist er Facharbeiter für Textiltechnik und Bürokaufmann - er hatte, wie seine Eltern, auf "die Spinne" gesetzt. Viele seiner früheren Freunde sind weggezogen.
Die Abwanderungswelle ist jetzt gestoppt, meint Barbara Hahn. Sie leitet die VWL, die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft in Leinefelde:

Barbara Hahn: "Diese hohen Zahlen an Kündigungen, so dass mein Leerstand steigt, ist im Moment nicht so. Es hält sich in etwa die Waage. Worüber wir uns natürlich auch freuen ist, dass viele Bürger aus den Dörfern auch wieder die Stadt nachfragen. Hängt mit der ganzen infrastrukturellen Anbindung und Ausgestaltung der Dörfer auch zusammen: Kindergarten, Schulen, Ärzte, alles, was damit zu tun hat, das finden sie in einer Stadt, aber nicht mehr auf dem Dorf, und dadurch bedingt spüren wir auch, dass wieder ein größere Nachfrage ist, von Menschen, die wieder in die Stadt zurückziehen wollen. "

Wie zum Beispiel Bärbel Becker aus dem Nachbarblock. Die pensionierte Ringspinnerin ist nach der Wende mit ihrem Mann aufs Land gezogen und hat dort ausgeharrt, bis sie es nicht mehr aushielt:

Bärbel Becker: "Ich war ja auch mal mit meinem Mann fortgezogen auf ein Nachbardorf und durch Heimweh nach Leinefelde, sind wir wieder her dann (lacht). Ich konnte mich nicht auf dem Dorf einleben. Ich war Leinefelderin. Ich bin dann wieder hierher zurückgekommen nach drei Jahren, da bin ich hier rein und ich war zu Hause. "

Durch das groß angelegte Sanierungsprogramm ist die Südstadt von Leinefelde wieder etwas attraktiver geworden. Ein wenig vom früheren Stolz auf das Wohnumfeld ist jedenfalls mancherorts wieder spürbar:

Vera Krieck: "Auf dem Balkon hat sich jetzt verändert, der ist jetzt breiter nach vorn, da sind 50 cm angebaut worden und dann haben wir‘ ne Markise bekommen. "

Otto Krieck: "Die jetzt noch da sind, mit denen hat man ja im Drei-Schichtsystem in der Baumwollspinnerei gearbeitet. Und da gibt’s kein ‚Sie‘ hier, die über uns hier, die Frau Pollak, das ist die Karin, die andere, die Frau Lange, das ist eben die Bärbel. Und die sagt nicht Herr Krieck, die sagt eben Otto. Und so pflegen wir ein Verhältnis. Wie die anderen Mieter ..., ja nu, das weiß man nicht. Aber wir persönlich, wir pflegen einen guten Kontakt. "

Vom Balkon blicken die Kriecks auf eine Parkanlage. Dort standen bis vor ein paar Jahren zwei fünfgeschossige Wohnblöcke mit hundert "Wohneinheiten". Der eine Block wich einem Japanischen Garten, der andere wurde bis auf das Erdgeschoss abgetragen und im Bauhausstil umgestaltet. Die Idee der Münchner Planer: dem Gemeinschaftsgefühl wieder ein Zuhause geben. Architekt Petzet über die Entstehungsgeschichte des Gebäudes:

Muck Petzet: "Das war ein großer Glücksfall, weil wir im Grunde genommen nur ein Abbruchauftrag hatten. Es ist ja immer so ein wahnsinniger Gedanke: Ich hab zuviel Raum, der einfach schon da ist, der kostet sozusagen nichts, was mach ich mit dem. Und wir haben dann die Idee entwickelt, so ein Mieterzentrum, also, einen Mieterfestsaal zu machen, das heißt, sowas, was ich unwillkürlich, wenn ich an sozialen Siedlungsbau denke, denke ich, sowas müsste es da geben, einen Ort, wo sich Mieter treffen können, zumindest kann man ihn mieten für Hochzeiten, und so weiter und dann ist in der Mitte die Wohnungsbaugesellschaft selber und so ist aus diesen beiden Nutzungen ein wirkliches Mieterzentrum entstanden. Vorne das Mieterbüro und hinten der Mietersaal. Und ein ganz wichtiger Gedanke dabei ist eben für uns immer gewesen, das Gleichgewicht von Gemeinschaft und Individuum und das Gemeinschaftsgefühl, das dabei war verloren zu gehen, entsprechend zu stärken. "

Der Festsaal wird im Viertel gut angenommen, fast jedes Wochenende wird im lichten Raum mit der breiten Fensterfront gefeiert. Der Parkplatz vor dem Gebäude ist voll, 50. Geburtstag von Gisela Wedemeier.

Gisela Wedemeier: "Leinefelde ist eben immer noch für mich Leinefelde. Nicht? (Lacht.....) Ja, das ist sicherlich, weil man auch hier groß geworden ist und dann auch hier so sein Umfeld aufgebaut hat. Meine Kinder sind hier zur Schule gegangen, als Kindergarten, Kinderkrippe, Schule, und auch ihre Freunde hier gehabt und haben zum Teil immer noch Verbindungen hierher. Und ist ja gar nicht so weit auseinander. Ist ja klar. Und dann habe ich das auch in Erwägung gezogen hier zu feiern. "

Die Stimmung ist gut, die Anzüge und Kostüme einiger Gäste sind vom Tanzen durchgeschwitzt, der Alkohol zeigt seine Wirkung.

Gisela Wedemeier wohnt schon lange nicht mehr in Leinefelde. Vor zehn Jahren haben sie und ihr Mann ein Haus in einem Nachbarort gebaut. Sie ist erstaunt, wie sich das Viertel seither verändert hat.

Gisela Wedemeier: "So wie das praktisch hier entstanden ist ... das ist sehr, sehr schön. Ich kenn‘ das ja nur anders, wie das früher auch war, die ganzen Leute auf engstem Raum, usw., wie das jetzt hier geworden ist: Alle Achtung. Das muss man erstmal so hinkriegen und machen. Da gehört auch schon ein bisschen Engagement dazu so seitens der Stadt und so, das muss man einfach sagen. "


Draußen im Wohnhof geht derweil alles seinen gewohnten Gang. Irgendwo läuft bei offenem Fenster ein Fernseher. Auf dem Balkon ganz unten kümmert sich eine ältere Frau um ihre Veilchen. Im dritten Stock raucht ein Mann mit Schnurrbart eine Zigarette und lässt die Asche herabfallen. Auf dem Treppenaufgang vor dem Mieterzentrum sitzen einige Jugendlicher.

Christian Reeder, Daniel Saalfeld: "Das, da wohne ich drinne, in dem grünem Block drin. (...) Früher war es mal ruhiger hier vorne. Hier kommen abends irgendwelche und hauen irgendwas kaputt hier. Keine Ahnung, was das für welche sind. Schmeißen hier Flaschen rum, irgendwas. "

Barbara Hahn: "Wir haben hier unten natürlich auch ein Klientel an Mietern, viele, die soziale Probleme haben, sprich, dieses Arbeitslosengeld II, wo wir versuchen, diesen Mietern auch zu helfen, dass sie nicht ausziehen müssen, wir haben auch den ständigen Kontakt, das Positive ist, dass unsere Geschäftsstelle mitten im Wohngebiet ist. Das heißt, der Mieter hat einen kurzen Weg zu uns. Und er kommt auch und wir suchen auch das Gespräch und wenn Probleme sind, da auch Lösungen zu finden. "

Viele der sozial benachteiligten Bewohner wohnen im unsanierten Teil des Viertels. Südlich der Wohnblöcke, die die Münchner Architekten umgestaltet haben, stehen nach wie vor Plattenbauten, ungeschminkt. Hier und da hängen noch Gardinen vor dem Fenster, abends brennt Licht. Andere Häuserzeilen stehen bereits leer. Eingeschlagene Fenster klaffen wie Zahnlücken im Gemäuer, die unteren Stockwerke wurden mit Brettern vernagelt. "Rest in Peace" hat jemand auf eine Spanplatte gesprayt. Ein Großteil dieser Blöcke soll noch in diesem Jahr weichen. In die Abrissarbeiten bindet die Wohnungsgesellschaft einen Teil ihrer problematischsten Mieter mit ein. Jürgen Wagner ist Regionalstellenleiter der Caritas, die in der Leinefelder Südstadt eine Beratungsstelle und den Tagestreff "Zur Platte" unterhält:

Jürgen Wagner: "Bei der Entkernung der Plattenbauten werden unsere Klienten dort beteiligt, so dass die dort eine Arbeitstherapie genießen, und wenigstens den halben Tag lang, also bis Mittags auch trocken sind, sie arbeiten auch zuverlässig wie eine Firma und damit werden wir auch finanziell unterstützt, weil wir dafür Geld bekommen von der WVL. Die machen also die gesamten Holzeinbauten, die Entrümpelung, wird alles entfernt. Also nichts, was jetzt groß mit Maschinen gemacht werden muss oder was jetzt groß gefährlich ist, sondern alles das, was die auch machen können. "

Bis zum Jahr 2010 will die Wohnungsgesellschaft Leinefeld ihren Bestand von einstmals 3.500 Wohnungen auf 2.100 reduziert haben. Was bleibt, soll - bei moderaten Mietpreisen - qualitätvoll saniert werden, nach dem Vorbild des preisgekrönten Umbaus der Westarchitekten.

Bärbel Becker: "Warum tut man die Platte so verpönen. Sie sehen ja, was man aus ‘ner Platte machen kann. "

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