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Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 26.12.2012

Aus dem Leben einer Heiligen

Kühe in Indien

Von Gerhard Richter

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Kühe gelten in Indien als Heilige. (dpa / picture alliance / Wolfgang Langenstrassen)
Kühe gelten in Indien als Heilige. (dpa / picture alliance / Wolfgang Langenstrassen)

Für Inder ist es vollkommen normal, auch mitten in großen Städten einer frei laufenden Kuh zu begegnen - Kühe gelten im Hinduismus als heilige Tiere. Für uns Europäer ist es ein typisches Fotomotiv. Da trottet so ein Vieh gemächlich durch die Gassen, alle weichen ihr respektvoll aus.

Aber wohin trottet so eine Kuh den lieben langen Tag und wo verbringt sie die Nacht? Gerhard Richter hat eine Heilige begleitet und ist vorbeigekommen an Asylheimen für Kühe, an Gemeinschaften, in denen Mensch und Kuh glücklich zusammenleben, aber auch an Autobahnen und Metzgereien - echte Gefahrenzonen für Kühe in der Millionenstadt Dehli.

Gerhard RichterGerhard Richter: "Jeder weiß, dass in Indien Kühe heilig sind. Aber kaum einer weiß, dass Handel mit Fleisch in Indien boomt, und dass Indien dabei ist, zur Fleischexportnation Nummer eins aufzusteigen.

Das ist ein Milliardengeschäft, und der Sog des Geldes ist so stark, dass auch Kühe geschlachtet werden. Wie das in einem Land zusammengeht, die traditionelle Verehrung der Kuh und das Schlachten, das wollte ich herausfinden."


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