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Sonntagsrätsel | Beitrag vom 14.01.2018

AuflösungGesucht wurde: Marmor

Moderation: Ralf Bei der Kellen

Eine Marmorplatte auf einem Plattenspieler vertont Windintensitäten. (Deutschlandradio / Bettina Straub)
Eine Marmorplatte auf einem Plattenspieler vertont Windintensitäten. (Deutschlandradio / Bettina Straub)

Vor allem als Werkstoff für bekannte Gebäude und Plastiken ist der Marmor in die Kulturgeschichte eingegangen. Ob der David oder die Pieta von Michelangelo, die Laokoon-Gruppe oder die Venus von Milo – sie alle sind aus Marmor. Der vermutlich bekannteste Marmor wird in den Steinbrüchen von Carrara in der Toskana abgebaut.

1. Frage
Der Überlieferung nach stellte am 14. Januar 1690 ein gewisser Johann Christoph Denner in Nürnberg ein von ihm neues entwickeltes Instrument vor: die Klarinette. Und auch, wenn dieses Datum nicht hundertprozentig gesichert ist, war es der Anlass für eine Sendung mit diesem Blasinstrument als roten Faden. Die erste Musik der Sendung stammte von einer CD des wahrscheinlich bekanntesten zeitgenössischen Klarinettenvirtuosen: dem Schweden Martin Fröst. Zu hören war eine Bearbeitung des Ungarischen Tanzes Nummer 14 für Klavier und Klarinette. Gesucht wurde der fünfte Buchstabe aus dem Familiennamen des Komponisten.

M - Johannes Brahms

2. Frage
Mit dem Begriff "Klarinette" assoziieren viele Menschen ein ganz bestimmtes Musikstück. Bei seiner Uraufführung am 12. Februar 1924 saß der Komponist George Gershwin höchstpersönlich am Flügel. Am 10. Juni machte man dann die erste Plattenaufnahme, bei der man übrigens noch direkt in einen Trichter spielte. Die Begleitband war wie bei der Premiere die von Paul Whiteman, der Klarinettist war Ross Gorman. Kennen Sie den Titel des Werks? Der dritte Buchstabe aus dem ersten Wort des Titels war der gesuchte.

A - Rhapsody in Blue

3. Frage
In der Popmusik spielte und spielt die Klarinette eine eher untergeordnete Rolle – nur selten lieferte sie die Hooks, die prägnanten Themen, die Songs zu Hits machen. Eine der wenigen Ausnahmen ist ein Lied, das 1946 von Merle Travis komponiert wurde. In "Sixteens Tons" verarbeitete er die Erfahrungen seines Bruders und seines Vaters im Kohlebergbau. Neun Jahre später machte ein anderer Musiker daraus einen Nummer Eins Hit in den USA. Gesucht war:  Aus dem zweiten Vornamen seines Künstlernamens der zweite Buchstabe oder aus seinem Familiennamen der dritte Buchstabe.

R - Ernie Ford

4. Frage
Musik Nummer vier war eine Parodie auf "Sixteens Tons". Aufgenommen wurde sie 1955 von dem Klarinettisten Mickey Katz. Dessen Erfolgsmodell waren jiddische Parodien von Hits des Tages. In diese integrierte er stets Elemente der Volksmusiktradition der aschkenasischen Juden, die nicht zuletzt dank Künstlern wie Giora Feidman heute weltbekannt ist. Für das Lösungswort relevant war die Bezeichnung für diese Musik. Der fünfte Buchstabe aus diesem Wort wurde gesucht.

M - Klezmer

5. Frage
Vor allem im Jazz gab es eine ganze Reihe von herausragenden Klarinettisten – von denen Benny Goodman sicher der berühmteste war. Aber auch der hier mit "I Surrender, Dear" gehörte Klarinettist und Bandleader war zu seiner Zeit ein bekannter Mann. In den 1950er Jahren begleitete er Stars wie Billie Holiday und arrangierte den "Banana Boat Song" für Harry Belafonte. Geboren wurde er am 17. Juni 1921 als Anthony Joseph Sciacca. Aus seinem anglisierten Vornamen sollten Sie den zweiten oder aus seinem Nachnamen den dritten Buchstaben notieren.

O - Tony Scott

6. Frage
Die Klarinette gibt es mit unterschiedlichen Griffsystemen und in unterschiedlichen Tonlagen. Im Jazz gewann ab den späten 1950er Jahren die Bassklarinette immer stärker an Einfluss. Was nicht zuletzt vor allem einem Musiker geschuldet ist. In der Sendung zu hören war er in einer Aufnahme von 1961 mit John Coltrane und dessen Ballade "Naima". Geboren wurde er 1928 in Los Angeles, gestorben ist er 1964 in West-Berlin. Der zweite Buchstabe aus seinem Vornamen war der gesuchte.

R - Eric Dolphy

Sonntagsrätsel

AuflösungGesucht wurde: der SATURN
Der Saturn mit seinen Monden Encedalus, Dione, Titan und Mimas (v.l.n.r.) (imago stock&people)

Der beringte Gasplanet ist benannt nach einem römischen Gott, der seine Entsprechung im griechischen Kronos hat. Von beiden berichtet die Sage, sie hätten ihren Vater zuerst über- und dann entmannt und ihre Kinder gefressen.Mehr

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