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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 12.07.2017

Architektenträume der ModerneRaus aus der Höhle

Von Klaus Englert

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Beleuchtetes Nationalstadion im Olympiapark in Peking, China (imago / imagebroker / Peter Schickert)
Könnte auch einem Vogelnest abgeschaut sein - das Nationalstadion im Olympiapark in Peking. (imago / imagebroker / Peter Schickert)

Von der Höhle zum Nest? Die Immobilie als feste Behausung und als Höhle (Walter Benjamin) bekommt Konkurrenz. Zunehmend gefragt sind zeltartige, mobile Behausungen. Neu ist der Begriff eines bewohnbaren Nestes, das die Vorstellung vom Wohnen revolutioniert.

Die japanischen Nachkriegsarchitekten waren am schnellsten imstande, sich den gewandelten Bedürfnissen des mobilen Bürgers anzupassen. Doch den Grundstein legten die Bauhaus-Architekten: Die Gründerzeit-Höhlen, die Walter Benjamin süffisant beschrieb, machten Bauhäusler wie Hannes Meyer den Garaus, indem sie quasi reisefertige Wohnungen bauten. Heute prägen besonders die japanischen Architekten oder die Stuttgarter Tobias Walliser und Werner Sobek den Wandel unserer Wohnvorstellungen. Sie haben den Begriff eines bewohnbaren Nestes geformt, das die Vorstellung vom Wohnen revolutioniert.

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