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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 26.05.2013

Amateure ohne Hallen

Marode Sportstätten bedrohen den Vereinssport

Von Thorsten Poppe

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Schüler der Schule Hamburger Fraenkelstraße spielen in der Sporthalle ihrer Schule Fußball. (picture alliance / dpa / Christian Charisius)
Schüler der Schule Hamburger Fraenkelstraße spielen in der Sporthalle ihrer Schule Fußball. (picture alliance / dpa / Christian Charisius)

Deutschlands große Fußballstadien sind Weltklasse. Auch die Eishockey- oder Basketballprofis spielen in modernen Arenen. Anders sieht es im Amateursport aus. Ein Großteil der rund 170.000 Sportstätten ist marode und stark renovierungsbedürftig.

Sanitäranlagen sind häufig in miserablem Zustand. Sportplätze oder Hallen müssen aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Es besteht ein gigantischer Sanierungsbedarf. Schätzungen gehen von 42 Milliarden Euro aus. In Zeiten leerer Kassen ist dafür aber kein Geld da. Ein Drama für den Vereinssport.

Die rund 90.000 Vereine und ihre Mitglieder sind überwiegend auf kommunale Anlagen angewiesen. Da öffentliche Gelder nicht oder nur spärlich fließen, haben einige Klubs nach kreativen Lösungen gesucht. Ganze Anlagen wurden in Eigenregie übernommen oder modernisiert.

Manuskript zur Sendung als PDF und im barrierefreien Textformat

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