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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 27.09.2010

Alles Schengen oder was?

Europas Grenzen in Afrika

Von Marc Dugge

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Flüchtlingen im Hafen von Teneriffa - hat Schengen Europa zur Festung gemacht? (AP)
Flüchtlingen im Hafen von Teneriffa - hat Schengen Europa zur Festung gemacht? (AP)

Wenn heute die Europäer in den meisten EU-Staaten freie Fahrt durch offene Grenzen genießen, dann ist das trotz aller innereuropäischer Querelen und Rückschläge das sichtbarste Zeichen eines Zusammenwachsens Europas. Tatsächlich aber hat das Abkommen nicht allen Vorteile gebracht.

Diejenigen, die an den Außenrändern der EU leben, sehen sich mehr und mehr ausgegrenzt. Ehemals durchlässige Grenzen wurden fest geschlossen. Außerhalb der Union hat Schengen weniger den Klang von Freiheit als vielmehr den von Kontrolle und Abschottung, meint Marc Dugge aus Marokko.

Weltzeit

Hungerkatastrophe in Ostafrika"Es mangelt an Geld und Zugang"
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Um eine Hungerkatastrophe in Ostafrika zu verhindern, bräuchte es vier Milliarden Euro an Soforthilfe. Davon ist erst ein Viertel eingegangen, sagt Till Wahnbaeck, Vorstandsvorsitzender der Welthungerhilfe. Zudem sei es zum Teil schwierig, die Hungernden zu erreichen.Mehr

SomaliaAuf Dürre folgt Hunger
Zu sehen ist ein verendetes Kamel in einer Wüste. (dpa/ picture alliance/ Anna Mayumi Kerber)

Zum dritten Mal ist die Regenzeit in Somalia ausgeblieben, mit schweren Folgen: Die Tiere verenden und damit haben die Menschen am Horn von Afrika keine Lebensgrundlage mehr. Es sieht nicht danach aus, dass sich die Lage bald bessert.Mehr

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