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Samstag, 18.11.2017

Aktuell / Archiv | Beitrag vom 25.11.2015

100 Jahre RelativitätstheorieEinsteins größter Wurf

Albert Einstein spricht in einer berühmten Rede im Februar 1950 zur Frage des Atom-Wettrüstens. (picture alliance / dpa)
Albert Einstein im Jahr 1950 (picture alliance / dpa)

Genie mit Wuschelhaaren und herausgestreckter Zunge, humorvoller Charismatiker, Pazifist, Geiger, größter Denker und berühmtester Naturwissenschaftler des 20. Jahrhunderts – Albert Einstein und die vielen Bilder, die wir uns von ihm machen, sind längst Teil der Popkultur geworden. E = mc², der i-Punkt der Speziellen Relativitätstheorie, zählt heute zu den bekanntesten Formeln der Welt.

Einsteins größter Wurf jedoch folgte erst später: Am 25. November 1915, mitten im Ersten Weltkrieg, stellte er in der Preußischen Akademie der Wissenschaften die Allgemeine Relativitätstheorie vor, eine neue Theorie über das Wesen der Gravitation, die unsere Vorstellung von Zeit und Raum gehörig durcheinanderbrachte und -bringt. Denn: Raum und Zeit sind veränderlich und können durch Kräfte gebogen, gestaucht und gezogen werden, so Einsteins Theorie. Tatsächlich wurde die Krümmung von Sternenlicht durch die Anziehungskraft der Sonne vier Jahre später experimentell bewiesen - und der Naturwissenschaftler avancierte zum Weltstar."

Der Physiker Albert Einstein streckt am 14.03.1951, an seinem 72. Geburtstag, die Zunge heraus. (picture alliance / dpa)Der Physiker Albert Einstein streckt am 14.03.1951, an seinem 72. Geburtstag, die Zunge heraus. (picture alliance / dpa)

In unserem Programmschwerpunkt am 25. November befassen wir uns mit Einsteins wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Bedeutung. Die Themen im Überblick:

Einsteins Fahrstuhl-Gedankenexperiment:

7:40 Uhr - Studio 9
Erkenntnis durch reines Denken - Einstein als Wissenschaftler
Gespräch mit Prof. Dr. Jürgen Renn, Wissenschaftshistoriker und Direktor am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte

8:50 Uhr - Buchkritik
Die Launen eines Jahrhundertgenies
Thomas de Padova: "Allein gegen die Schwerkraft - Einstein 1914-1918"

10:07 Uhr - Lesart
Einsteins Berliner Jahre ab 1914
Gespräch mit Thomas De Padova

12:30 Uhr - Studio 9
Einstein inside
Allgemeine Relativitätstheorie im Alltag

14:30 Uhr - Kompressor
Relativitätstheorie im Kino

17:50 Uhr - Studio 9
Sind Zeitreisen nach der Relativitätstheorie tatsächlich möglich?

Der Einsteinturm auf dem Telegrafenberg in Potsdam-Babelsberg (picture alliance / dpa / Kalaene Jens)Der Einsteinturm auf dem Telegrafenberg in Potsdam-Babelsberg (picture alliance / dpa / Kalaene Jens)

19:07 Uhr - Zeitfragen
Gebäude als Ausdruck wissenschaftlichen Denkens: der Einsteinturm auf dem Potsdamer Telegrafenberg

Einsteins Hirn
Das Gehirn des Wissenschaftlers wurde nach dessen Tod zerteilt und wissenschaftlich untersucht

23:10 Uhr - Fazit
Einstein - die vierte Dimension und die moderne Kunst

Mehr zum Thema:

100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie - Einsteins größter Geniestreich
(Deutschlandradio Kultur, Zeitfragen, 19.11.2015)

Relativitätstheorie - Einsteins wertvollster Fund
(Deutschlandradio Kultur, Kalenderblatt, 04.11.2015)

Studio 9

Umstrittene Ausstellung in BerlinTapfere Drogenhändler?
Ein vorläufig festgenommener, mutmaßlicher Drogenhändler steht am 10.02.2014 in Handschellen vor einem Polizeiwagen in Berlin und lässt sich von einem Polizisten die Jacke schließen. Bei einer Razzia rund um den Görlitzer Park in Kreuzberg überprüfte die Polizei 49 Personen und leitete neun Strafermittlungsverfahren wegen Drogenhandels ein. Insgesamt wurden 69 kleine Drogentütchen, vier Ampullen mit Amphetaminen und drei Kugeln Heroin beschlagnahmt. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa | Verwendung weltweit (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)

In Berlin eröffnet demnächst im Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg eine Ausstellung über afrikanische Drogendealer. Der US-Amerikaner Scott Holmquist porträtiert dort Menschen, die zum Beispiel im Görlitzer Park Drogen verkaufen. Selbst Toleranten ist das zu viel.Mehr

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