Klangkunst, vom 17.12.2010

Zwölf Monate lang komponierte Lasse-Marc Riek das Geräusch des Monats für Deutschlandradio Kultur. In seinen "Kalenderstücken" verdichtet er Töne aus allen vier Jahreszeiten zu akustischen Preziosen: Der Zug, der zur Sommerreise aufbricht, der Almabtrieb im Herbst und der Aprilregen werden zu Klanglandschaften modelliert, die übermütig verspielt und abgründig melancholisch den Horizont eines ganzen Jahres abschreiten.

Lasse-Marc Riek verdichtet Töne aus allen Jahreszeiten zu akustischen Preziosen. (Deutschlandradio / Bettina Straub)
Lasse-Marc Riek verdichtet Töne aus allen Jahreszeiten zu akustischen Preziosen. (Deutschlandradio / Bettina Straub)

Wanderungen durch die Geräusche der Natur verwandeln sich so unmerklich in Betrachtungen über die Natur von Geräuschen.

Für sein Konzert im Funkhaus von Deutschlandradio Kultur verbindet Riek die Einzelkompositionen zum Klangbild eines ganzen Jahres.

Live-Mitschnitt vom 25. Juni 2010

Komposition und Realisation: Lasse-Marc Riek
Produktion: Autorenproduktion für DKultur 2010
Länge: 44'23

Lasse-Marc Riek, geboren 1975 in Bad Segeberg, arbeitet als Klangkünstler im Bereich Akustische Ökologie, Bioakustik und Public Recording. Riek ist Mitbegründer des Audioverlags Gruenrekorder.

Ausschreibung:

Europa - Ein Klangpanorama
Internationaler Klangkunst-Wettbewerb
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Infos unter www.zkm.de/klangpanorama