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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 28.09.2014

Ludwigshöhe (Teil 2)

Nach dem gleichnamigen Roman von Hans Pleschinski

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Ein kleines Segelboot fährt am 06.07.2014 in der Abendsonne in der Nähe von Kempfenhausen (Bayern) über den Starnberger See. (picture alliance / dpa / Sven Hoppe)
Segelboot am Starnberger See (picture alliance / dpa / Sven Hoppe)

Eigentlich litt jeder in der zum Hospiz umgestalteten Villa am Starnberger See unter akuter Lebensunlust und kam, um zu gehen. Freiwillig. Doch plötzlich will sich keiner mehr aus dem Leben verabschieden.

Zu kurios sind die Beziehungen, die Annäherungen und Abstoßungen. Neue Liebe entflammt und heftiger Lebensmut. "In Ludwigshöhe nimmt eine ganze Gesellschaft Urlaub von sich selbst - und es bekommt ihr prächtig. Düster ist zwar der Hintergrund des Sterbenwollens, aber ohne diesen wäre der Traum eines festlichen Lebens und eines Lebensfestes nicht zu haben." (Süddeutsche Zeitung)

Bearbeitung und Regie: Irene Schuck
Mit: Ulrich Noethen, Jens Wawrczeck, Hedi Kriegeskotte, Astrid Meyerfeldt u.a.
Ton: Gerd-Ulrich Poggensee
Produktion: NDR/Deutschlandradio Kultur 2011

Länge: 68'14

Hans Pleschinski, 1956 in Celle geboren, lebt in München. Veröffentlichte zahlreiche Romane, u.a. "Ostsucht" (1993) und "Leichtes Licht" (2005). 2008 erschien der Roman "Ludwigshöhe", für den er 2008 den Nicolas-Born-Preis des Landes Niedersachsen erhielt.

 Anschließend:  Der Schriftsteller Hans Pleschinski mit einem Auszug aus seinem jüngsten Roman "Königsallee" (7'32)
"Das Reich" eine Parabel von Hermann Hesse aus dem Jahr 1918  (11'47)

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