Warum gibt es kaum Geschichten von wehrhaften Frauen*? Wie kann man produktiv von Frauen* und Gewalt erzählen? Die Regisseurinnen des Hörspiels „(save me) not“ über Gegenentwürfe zum Stereotyp und über die Arbeit im Performance-Kollektiv „Frauen und Fiktion“.

Eine Szene aus der Performance "(save me) not" von "Frauen und Fiktion" (Karl-Bernd Karwasz) Eine Szene aus der Performance "(save me) not" von "Frauen und Fiktion" (Karl-Bernd Karwasz)

Warum gibt es kaum Geschichten von wehrhaften Frauen*? Wie kann man produktiv von Frauen* und Gewalt erzählen? Die Regisseurinnen des Hörspiels „(save me) not“ über Gegenentwürfe zum Stereotyp und über die Arbeit im Performance-Kollektiv „Frauen und Fiktion“.

 

Ägypten war einst ein Pionierland des Hörspiels. Seit den 70er-Jahren wurden die Radiodramen aber sukzessive vom Fernsehen verdrängt. Jetzt erlebt der Hörfunk dort wieder eine Renaissance – frei von staatlicher Zensur und unter Quarantänebedingungen feiert das Hörspiel-Festival Mawgat Premiere.

Blick auf die Sultan Hassan-Moschee und ar-Rifa'i-Moschee in Kairo, Ägypten. (blickwinkel) Blick auf die Sultan Hassan-Moschee und ar-Rifa'i-Moschee in Kairo, Ägypten. (blickwinkel)

Ägypten war einst ein Pionierland des Hörspiels. Seit den 70er-Jahren wurden die Radiodramen aber sukzessive vom Fernsehen verdrängt. Jetzt erlebt der Hörfunk dort wieder eine Renaissance – frei von staatlicher Zensur und unter Quarantänebedingungen feiert das Hörspiel-Festival Mawgat Premiere.

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69. Hörspielpreis der Kriegsblinden Die Autoren Zeitblom und Wittmann. (Mirjam Siefert)

"AUDIO. SPACE. MACHINE"

"AUDIO.SPACE.MACHINE" von wittmann/zeitblom , eine Produktion von Deutschlandfunk in Koproduktion mit NDR und SWR, gewinnt den Hörspielpreis der Kriegsblinden – Preis für Radiokunst. Das gab eine 15-köpfige Jury unter Vorsitz der Kulturwissenschaftlerin Gaby Hartel bekannt.

Dieter Jandt im DREIERPACK Dieter Jandt ( Thomas Kuske)

Konkrete Abstraktheiten

Glück, Neid, Ekel, Ferne, Lärm – mit all diesen scheinbar eher abstrakten Dingen hat sich der Feature-Autor Dieter Jandt in seinen Radiosendungen beschäftigt: Höchst lebendig und sehr konkret! Und oft mit einer großen Prise Humor und reichlich Lebensweisheit.

Hörtipp Die Künstlerin Maria Thereza Alves im Botanischen Garten Berlin (Deutschlandradio / Caren Miesenberger)

Das Klangkunst-Projekt "You Will Go Away One Day But I Will Not"

Die Künstlerin Maria Thereza Alves und die Komponistin Lucrecia Dalt haben mit ihrer Sound-Installation im Berliner Botanischen Garten ein faszinierendes Hörerlebnis geschaffen, das die Besucher in die Klangwelt des brasilianischen Urwalds eintauchen ließ und nun seinen Weg ins Radio gefunden hat. Klangkunst-Redakteur Marcus Gammel über ein außergewöhnliches akustisches Experiment.

Zum "Hörspiel des Monats Dezember" Georg Büchner, deutscher Dramatiker ("Dantons Tod"), geboren am 17. Oktober 1813 in Goddelau bei Darmstadt, gestorben am 19. Februar 1837 in Zürich. (picture alliance / dpa / Sebastian Kahner)

Webers Woyzeck

"Webers Produktion ist reduziert, aber in ihrer Gestaltung höchst effektiv und gerade dadurch umso eindringlicher und wirkmächtiger", so heißt es in der Begründung der Jury der Akademie der Darstellenden Künste, die Stefan Webers "Woyzeck"-Inszenierung zum Hörspiel des Monats wählte. Michael Langer sprach mit dem Schweizer Regisseur und Sounddesigner über sein Stück.

Hörspielmagazin 03/20 Eine Lautsprecherbox hängt in einer Disco und wird durch das Licht leicht lilafarben angestrahlt (imago / David Heerde)

Neues aus der Welt der akustischen Kunst

In dieser Ausgabe stellen wir das Hörspiel des Monats vor: „Woyzeck“ nach dem Theaterstück von Georg Büchner. Wir sichten kritisch die Neuproduktionen im März und lernen den Hörspielkomponisten Andreas Bick kennen. Außerdem ein Blick auf das Klangkunstprojekt „You will go away one day but I will not“. Und eine notwendige Erinnerung an die „Karlsruher Postulate“, die bei den ARD-Hörspieltagen aufgestellt wurden.

Zur Freistil-Reihe A creepy halloween makeup of a dark thoughtful moor with a peircing and scary body art. model released Symbolfoto PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xFisherx Panthermedia11206058  (imago stock&people)

Leibkultur - Vom Körper

Das Instagram-Zeitalter der Selbstinszenierung und -optimierung hat eine neue Periode der körperlichen Unfreiheit eingeläutet. Die Konzentration auf äußerliche Merkmale und die andauernde Suche nach Perfektion führen zu Neurosen und Komplexen. Doch die neuen Körperwelten bieten auch unerwartete Chancen. Freistil beschäftigt sich im März 2020 in fünf Folgen mit der aktuellen „Leibkultur“.

Wie lange dauert das Jetzt? Der Medien- und Klangkünstler Thomas Wagensommerer (Foto: Louise Linsenbolz)

Die Kunst sich zu fadisieren

Auf dem Klangkunst-Sendeplatz von Deutschlandfunk Kultur ist ab sofort ein neuer Sound zu hören. Immer, wenn ein anderes Hörstück die Sendezeit nicht ausfüllt, tauchen Hörer*innen ein ins Jetzt von Thomas Wagensommerer. Das Hörstück "NOW" ist die erste Ausgabe der neuen Reihe KONTINUUM von Deutschlandfunk Kultur und Ö1 Kunstradio. Sagen Sie, wie schnell vergeht ein Augenblick, Herr Wagensommerer?

Hörspielmagazin 02/20 Sound waves, artwork Sound waves, computer artwork. PUBLICATIONxINxGERxSUIxHUNxONLY MEHAUxKULYK/SCIENCExPHOTOxLIBRARY F003/0083 Sound Waves Artwork Sound Waves Computer Artwork PUBLICATIONxINxGERxSUIxHUNxONLY MEHAUxKULYK SCIENCExPHOTOxLIBRARY F003 (imago stock&people)

Neues aus der Welt der akustischen Kunst

In dieser Ausgabe stellen wir mit „Teure Schwalben“ nicht nur das Hörspiel des Monats November vor, sondern vor allem das Hörspiel des Jahres 2019: „Geh dicht dichtig!“ von Ruth Johanna Benrath. Ausserdem präsentieren wir eine kritische Auswahl an Ursendungen im Februar und porträtieren den Berliner Künstler Carsten Schneider, der aus Verkehrsmeldungen im Deutschlandfunk ein Hörspiel collagiert hat.

Klanginstallation im Botanischen Garten Berlin Botanischer Garten Berlin - das große Tropenhaus (Foto: I. Haas/Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin)

Natur. Nach Humboldt

Seit Jahrhunderten benennen Wissenschaftler Lebewesen mit lateinischen Namen. Nun forschen zwei Künstlerinnen nach indigenen Bezeichnungen für Pflanzen aus dem Botanischen Garten in Berlin. Ihre 360°-Sound-Installation ist vom 24. Januar bis zum 2. Februar zu erleben. Den Abschluss bildet eine „Art meets Science“-Matinee.