Klangkunst, vom 05.11.2010, 00:05 Uhr

Glissando

Von Allen S. Weiss

Geschmäht und enttäuscht von der deutschen Musikwelt emigriert der Komponist Stefan Weisz 1933 nach New York. Auf der Suche nach neuen Klängen begegnet er experimentierfreudigen Kollegen wie Edgar Varèse und Henry Cowell. Er notiert: "Manhattan ist groß, weit, schnell und vor allem einsam. Kann das die Zukunft der Musik sein?"

Der Komponist Stefan Weisz emigriert 1933 nach New York (AP)
Der Komponist Stefan Weisz emigriert 1933 nach New York (AP)

Kurz vor Kriegsbeginn kehrt Weisz nach Berlin zurück, wo er eine frappierende musikalische Entdeckung macht. 1945 lautet sein letzter Tagebucheintrag: "Mache eine Liste der Stimmen."
Allen S. Weiss verbindet historische Kompositionen, Fakten und Fiktionen zu einem Radio-Essay zwischen Philosophie und Phantasma.

Aus dem Englischen von: Marcus Gammel
Regie: Allen S. Weiss, Marcus Gammel
Mit Kompositionen von: Edgar Varèse, Henry Cowell und Iannis Xenakis
Mit: Martin Engler, Steve Karier, Tony de Maeyer, Ute Wassermann, Allen Weiss
Produktion: DKultur 2010
Länge: 48'42’

Allen S. Weiss, geboren 1953 in New York, ist Professor für Performance Studies und Cinema Studies an der New York University. Zahlreiche Publikationen über Radio- und Avantgarde-Kunst.

Wiederholung am 29. November, 0.05 Uhr

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