Hörspiel, vom 04.12.2013, 21:33 Uhr

ArmutsschicksalDas böse Spielzeug

Von Roberto Arlt

"Was wird aus mir?" Obwohl Silvio schon ein halber Erfinder ist, denn er hat eine Kanone und einen Sternschnuppenzähler gebastelt, öffnet sich für ihn kein Weg aus dem Armutsviertel von Buenos Aires. Die Lehre als Flugzeugmechaniker schien sicher.

Blick auf ein Armutsviertel, das Favela da Rocinha, in Rio de Janeiro (picture alliance / dpa / Uwe Anspach)
Blick auf ein Armutsviertel, das Favela da Rocinha, in Rio de Janeiro (picture alliance / dpa / Uwe Anspach)

"Man hat mich einfach entlassen, begreifen Sie? Ich bin ein Junge. Ich bin 16 Jahre alt. Warum entlassen sie mich? Was wird Mama sagen? Mit dem, was ich verdient hätte, würden sie zu Hause ein besseres Essen haben. Und jetzt?" Um jede Chance immer wieder betrogen, treibt Silvio am Rande der Gesellschaft.

Aus dem Spanischen von: Elke Wehr

Bearbeitung und Regie: Barbara Liebster

Mit: Sabin Tambrea, Andrej von Sallwitz, Matthias Walter u.a.

Ton: Andreas Narr und Martin Eichberg

Produktion: DKultur 2011

Länge: 54’28

Roberto Arlt (1900-1942), argentinischer Schriftsteller, Essayist, Journalist, Dramatiker. "El jugete rabioso" (dt. "Das böse Spielzeug") war sein erster Roman und erschien 1926. 1929 folgte der vom NDR 2008 als Hörspiel adaptierte Roman "Los siete locos" (dt. "Die sieben Irren").

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