Klangkunst, vom 25.04.2014, 00:05 Uhr

Arcanum 17

Frei nach André Breton
Von Christopher Williams und Charlie Morrow

Rocher Percé ist ein bogenförmiger Felsen vor der Küste von Québec, Heimat für zehntausende von Seevögeln und Lagerstätte von außergewöhnlichen Fossilien. 1944 besuchte André Breton das Naturdenkmal und ließ sich davon zu seinem Buch "Arcane 17" inspirieren.

Der Rocher Percé, der André Breton zu seinem Buch "Arcane 17" inspirierte. (Michael Harrison, © 2012 Other Media, Barton Vermont USA)
Der Rocher Percé, der André Breton zu seinem Buch "Arcane 17" inspirierte. (Michael Harrison, © 2012 Other Media, Barton Vermont USA)

Darin verbindet er Betrachtungen über die kanadische Fauna, den Melusine-Mythos, den Faschismus und die Extase neugefundener Liebe.

Christopher Williams, Charlie Morrow und Robin Hayward übertragen die surrealistischen Gedankenspiele von Rocher Percé in Klänge: Naturgeräusche vom Rocher Percé mischen sich mit Instrumentaltönen und Textfragmenten von Breton. Bitte Kopfhörer bereithalten.


Christopher Williams, geboren 1981, studierte Musik in San Diego. Lebt als Komponist, Bassist und Kurator in Berlin.

Charlie Morrow, geboren 1942 in Newark, NJ, ist Komponist, Medienkünstler und Entwickler des Raumklangsystems MorrowSound.

Anschließend:

„Strauss Metamorphosen“ von Charlie Morrow (Länge 5’57)

„The Hispaniolette“ von Christopher Williams (Länge: 2’51)

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