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Feature / Archiv | Beitrag vom 26.05.2018

Vom Drama der LebensabschnittsväterEin bisschen Papa

Von Franziska Storz und Kathi Grünhoff

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Können Patchworkpapas die Kinder ihrer Partnerin genauso lieben, wie ein eigenes Kind?  (Imago Stock & People)
Können Patchworkpapas die Kinder ihrer Partnerin genauso lieben, wie ein eigenes Kind? (Imago Stock & People)

Wenn Familien auseinanderbrechen und sich wieder zusammenfinden werden neue Partner zu Vätern auf Zeit. Sie erziehen, helfen bei den Hausaufgaben, kochen Essen, zahlen Sportvereine und lieben. Doch der Rechtfertigungsdruck ist groß. Vor sich selbst, vor der Familie und dem leiblichen Vater.

Das Patchwork-Zeitalter hat neben dem "Lebensabschnittsgefährten" längst auch den "Lebensabschnittsvater" hervorgebracht. Die Sozialväter oder Lebensabschnittsväter oder Stiefväter prägen manche Kindheit mehr als der leibliche: Sie erziehen, helfen bei den Hausaufgaben, kochen Essen, zahlen Sportvereine und lieben. Aber sie verfügen nicht über die in der Gesellschaft tief verankerte biologische Legitimation der Elternschaft und stehen damit unter einem anderen Rechtfertigungsdruck. Vor sich selbst, vor der Familie und dem leiblichen Vater.

Von Franziska Storz und Kathi Grünhoff
Regie: Ulrike Ebenbeck
Mit: Kathrin von Steinburg
Ton: Marcus Huber und Winfried Messmer
Produktion: BR 2013

Länge: 51'54

Franziska Storz, geboren 1979, ist Journalistin und Moderatorin. Sie absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Für ihr Feature "Ihre Verbindung wird gehalten" (BR 2007) erhielt sie als Ko-Autorin den Ravensburger Medienpreis 2007. Zuletzt: "Die große Leere: Wenn Frauen bereuen, Mutter geworden zu sein" (BR 2016), "Wandlung" (mit Rainer Schaller, BR 2014) und "Was passiert wenn wir uns trennen?" (mit Alexandra Distler und Katja Huber, BR 2013).

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