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Klangkunst / Archiv | Beitrag vom 12.06.2009

Silent cellulo

Von Hervé Birolini

Die Tasten eines Klaviers (Stock.XCHNG / Stefan Kuemmel)
Die Tasten eines Klaviers (Stock.XCHNG / Stefan Kuemmel)

"Das Material von 'Silent cellulo' (Stummes Celluloid) stammt von 35mm-Kinoprojektoren. Die mechanischen Geräusche optischer Projektoren treten in einen Dialog mit Instrumenten als akustische Projektoren. Dazu kommt das Klavier als Instrument, das das Kino seit der Stummfilmzeit begleitet hat, das Saxofon, das dem Imaginären den Atem einhaucht und schließlich eine Stimme, die die mechanischen Landschaften des Stücks durchquert."

"'Silent cellulo' ist ein Versuch, das Kino vom Ton her zu besichtigen, ein Versuch für die, die Bilder hören können." (Birolini)

Komposition und Realisation: Hervé Birolini
Saxophon: Bertrand Gauget
Klavier: Frédéric Blondy
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
Länge: 49'56

Hervé Birolini, geboren 1969 in Metz, ist französischer Klangkünstler und Komponist, Toningenieur, Mitglied der INA-GRM (Groupe de Recherches Musicales), Paris. Seine Stücke für Konzert und Radio werden auch zunehmend außerhalb Frankreichs gespielt. Er erhielt mehrere internationale Preise, u.a. bei der Radiobiennale Mexiko 2004.

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