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Klangkunst / Archiv | Beitrag vom 31.10.2014

Die 50 Skulpturen des Institut fuer Feinmotorik

Von Institut fuer Feinmotorik

 Institut fuer Feinmotorik  - Oktogrammoticum, 2012 in Brüssel (Monika Löve)
Oktogrammoticum, 2012 in Brüssel (Monika Löve)

Das Hauptinstrument des Institut fuer Feinmotorik ist das "Octogrammoticum". Auf acht präparierten Plattenspielern drehen sich: Gummibänder, Vaseline, eine leere Klopapierrolle, Büroklammern und viele andere Gebrauchsgegenstände.

 

Mit Hilfe des "Octogrammoticum" füllten die Künstler mehrere Spuren mit Klangmaterial, um darin nach akustischen Strukturen zu forschen. Dabei stießen sie auf 49 Passagen, die sie als einzelne Klangskulpturen auffassen und die je eigene Konstellationen des "Octogrammoticum" darstellen. Die analogen und unbearbeiteten Skulpturen lassen sie nun aneinander gereiht durch das Hörstück ziehen. Ein beinahe haptisches Erlebnis. Das Stück erhielt 2011 den Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst.

Realisation: Institut für Feinmotorik und Tim Elzer
Produktion: SWR 2011

Länge: 46'52

Das Institut fuer Feinmotorik ist eine Künstlerformation bestehend aus Mark Brüderle, Daniel van den Eijkel, Marc Matter und Florian Meyer. Sie wurden bekannt durch ihre Arbeit mit präparierten Plattenspielern.

Web-App zu den 50 Skulpturen

Aktuelle Ausschreibung:
Phonurgia Nova Awards 2015

Klangkunst

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