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Kulturnachrichten

Freitag, 2. Mai 2014

US-Philosoph Michael Walzer kritisiert moderne Protestbewegungen

Michael Walzer redet einem neuen Klassenkampf das Wort.

Der renommierte US-Sozialphilosoph schreibt in der italienischen Zeitung "La Repubblica", nötig sei eine gestärkte Sozialdemokratie, die die Sprache der Klassenunterschiede spreche. Ihre Führungskräfte müssten fähig sein, im entscheidenden Moment eine Rebellion zu lenken. Den modernen Protestbewegungen wie Occupy warf Walzer vor, nicht authentisch zu sein. Sie bedienten sie sich vor allem populistischer Mittel. Daraus könne aber keine nachhaltige Politik entstehen. Gesellschaftliche Klassen, die vom neoliberalen Kapitalismus benachteiligt würden, bräuchten ein spezifisches Programm und müssten konkrete Ziele verfolgen. - Michael Walzer lehrte unter anderem in Princeton und Harvard.

Süddeutsche Zeitung: Al-Jazeera ist Sprachrohr Katars

Der arabische Sender Al-Jazeera ist offenbar dabei, seine Unabhängigkeit zu verlieren.

Nach Einschätzung der "Süddeutschen Zeitung" steht er inzwischen im Ruf, das Sprachrohr Katars zu sein. Einige Kritiker bezeichneten ihn mittlerweile auch als - Zitat - "Megafon der Muslimbrüder". Ein ehemaliger Korrespondent erklärte, der Sender orientiere sich zu sehr an der Außenpolitik Katars. Würden ein paar hundert Muslimbrüder in Kairo demonstrieren, seien es bei Al-Jazeera schnell mal ein paar Tausend, berichtet ein anderer Reporter. Unkritisch würden die Ansichten von Islamisten gesendet. Doch trotzdem würden viele Reporter bei Al-Jazeera bleiben, vor allem aus finanziellen Gründen. Journalisten mit Namen würden wie Stars bezahlt, die anderen erhielten immerhin das Schulgeld für die Kinder und die Krankenversicherung, berichtet ein Redakteur.

Israel: Streit über jüdischen Nationalstaat per Gesetz

Eine Schwächung der demokratischen Werte in Israel will sie auf keinen Fall dulden.

Die israelische Justizministerin, Zipi Livni, spricht sich dagegen aus, den jüdischen Charakter des Staates Israels in einem Grundgesetz festzuschreiben. Das hatte Regierungschef Netanjahu vorgeschlagen. Damit wollte er Israel als Nationalstaat des jüdischen Volkes definieren. Livni sagte der "Times of Israel", die demokratischen Werte dürften jüdischen Werten nicht untergeordnet werden. Palästinensische Araber hatten zuvor bereits kritisiert, Netanjahus Vorhaben sei rassistisch.

Israel hat keine Verfassung, sondern stattdessen verschiedene Grundgesetze, die vom Parlament angenommen werden müssen.

Davydova: "Dem russischen Theater droht das totale Desaster"

"In den letzten zwei drei Jahren hat sich herausgestellt, dass das russische Theater auch provokant, scharfzüngig und explosiv sein kann."

Das schreibt Theaterwissenschaftlerin Marina Davydova in der Zeitschrift "Theater heute". Doch in letzter Zeit sei die Kunstform zahlreichen Angriffen ausgesetzt. Immer mehr Medien berichteten negativ über Inszenierungen. Der Moskauer Sender "TV-3" sehe in den "schrecklichen Experimenten, die die Theater auf Staatskosten machen" - so Davydova wörtlich -, den Grund aller Probleme im Land. - Auch die gebildete Schicht lehne jede Modernisierung ab. Sollten sich die Machthaber in diese Richtung bewegen lassen, drohe dem Theater das totale Desaster.

"Reporter ohne Grenzen" ernennt "Helden der Pressefreiheit"

Sie kommen aus China, Syrien oder Afghanistan und sind nach Ansicht der "Reporter ohne Grenzen" Helden der Pressefreiheit.

Die Organisation ehrte 100 Journalisten für ihr Engagement in repressiven Staaten. Die Menschen leisteten dort einen unermesslichen Beitrag zur Entwicklung ihrer Gesellschaften, erklärte eine Sprecherin. Mit der Aktion soll auf den morgigen internationalen Tag der Pressefreiheit aufmerksam gemacht werden. Zu den Ausgezeichneten gehört unter anderem die mexikanische Journalistin Anabel Hernández. Sie deckte auf, wie in ihrer Heimat korrupte Politiker, Offiziere und Drogenkartelle zusammenarbeiten. Hernández steht unter Polizeischutz. Ihre Familie wurde bedroht, einige Informanten getötet.

Adam Fischer: "Rassismus gegen Roma ist stärker präsent"

Er habe das Gefühl, dass man sich zu wenig um den Rassismus gegen Roma kümmere.

Das sagte der ungarische Dirigent Adam Fischer der Deutschen Presse-Agentur in einem Interview. Am Samstag will Fischer in Düsseldorf mit Mozarts Requiem an die in der NS-Zeit verfolgten Sinti und Roma erinnern. Heute sei der Rassismus gegen Roma wieder stärker präsent, so Fischer. Er warnte davor, soziale Probleme mit Zuwanderern ethnisch zu begründen. - Seit Jahren engagiert sich der Dirigent für Menschenrechte. In einer Petition hatte er vor drei Jahren Künstler in Europa dazu aufgerufen, gegen wieder erstarkenden Rassismus zu kämpfen.

US-Forschungsinstitut: Pressefreiheit auf schlechtestem Stand seit mehr als zehn Jahren

Fast die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Ländern, in denen Journalisten nicht frei berichten können.

Zu diesem Ergebnis kommt das US-Forschungsinstitut Freedom House in seinem Jahresbericht. Damit sei die weltweite Pressefreiheit auf dem schlechtesten Stand seit mehr als zehn Jahren. In vielen Staaten werde die Arbeit für Reporter durch strenge Gesetze oder politische Einflussnahme behindert. Journalisten würden verfolgt oder getötet. Das Institut Freedom House erklärte, in Russland, China und Ägypten verschlechtere sich die Lage.

Deutschland schneidet im Vergleich von 197 Ländern relativ gut ab und landet auf dem 18. Platz. Auf den Spitzenplätzen des Rankings liegen die Niederlande, Norwegen und Schweden.

Carp: "Für kleine Theater ist es schwierig, zum Theatertreffen zu kommen"

"Für Theater in kleineren Städten ist es aus mehreren Gründen schwierig, in die Auswahl des Theatertreffens zu kommen."

Das sagte Peter Carp, Intendant in Oberhausen, der Zeitschrift "Theater heute". Für manche experimentelle Formen gebe es nur ein bestimmtes Publikum, das in einer Millionenstadt numerisch größer sei als in kleineren Städten. Auch sei es schwierig, die Presse auf sich aufmerksam zu machen. Im Deutschlandradio Kultur bemängelten Kritiker wie Hartmut Krug vor dem heute beginnenden 51. Theatertreffen in Berlin, dass nur Großstadt-Bühnen eingeladen worden seien. Kleine Spielstätten hätten keine Chance gehabt. - Beim Theatertreffen zeichnet eine Jury die aus ihrer Sicht zehn bemerkenswertesten deutschsprachigen Inszenierungen einer Saison aus.

Wikipedia verliert weiter Autoren

Wenn es um Nutzerzahlen geht, schlägt die Online-Enzyklopädie Wikipedia viele Rekorde.

Das virtuelle Lexikon hat trotzdem ein Problem: Immer weniger Menschen schreiben an den Artikeln mit. Anfang des Jahres gab es nach Zahlen der Wikimedia-Stiftung 76.000 Autoren. Damit hat sich der Abwärtstrend der letzten Jahre fortgesetzt. Vor drei Jahren waren es noch fast 90.000 Mitschreiber. - Der Autorenschwund ist ein großes Problem für Wikipedia. Denn die Artikel der Online-Enzyklopädie werden gemeinschaftlich von den Nutzern erstellt. Wikipedia versucht seit Jahren, mehr Schreiber zu gewinnen. Unter anderem soll die Software zum Bearbeiten von Artikeln einfacher werden. Außerdem will die Stiftung mehr Frauen zum Mitschreiben motivieren.

Kurznachrichtendienst "WhatsApp" im Iran verboten

Viele Teenager im Iran müssen sich nach einem neuen Kurznachrichtendienst umsehen.

Die dortige Zensurbehörde hat den Anbieter Whatsapp verboten. Zur Begründung hieß es, Whatsapp sei durch den US-Internetkonzern Facebook übernommen worden und dessen Gründer Mark Zuckerberg sei ein amerikanischer Zionist. Die iranische Regierung von Präsident Ruhani kritisierte das Verbot und setzt sich für eine Aufhebung der Internetzensur im Iran ein. Alle Iraner sollten demnach freien Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter haben. Die religiöse Führung des Landes lehnt diese Internet-Dienste hingegen als Spionageapparate der USA ab.

Universität Teheran stellt erste kurdische Enzyklopädie vor

Die Universität Teheran wird die erste kurdische Enzyklopädie herausbringen.

Wie die iranische Hochschule mitteilte, ist ein Nachschlagewerk mit sechs Bänden erarbeitet worden. Der Leiter des 2010 gegründeten Fachs Kurdologie, Esmail Shams, sagte auf einer Konferenz in Istanbul, Ziel sei es gewesen, die Geschichte, Kultur und Politik der Kurden in einem Werk zusammenzufassen. Die Enzyklopädie sei auf der Grundlage von mehr als 2.000 Büchern sowie Aufsätzen und Essays entstanden.

Evangelische Kirche warnt vor Völkermord im Südsudan

Im Südsudan droht ein Völkermord - ähnlich wie vor Jahren in Ruanda.

Davor warnt die Evangelische Kirche in Deutschland und fordert gleichzeitig mehr Hilfe für das Land. Die Lage der Bevölkerung verschlechtere sich dramatisch. Die Evangelische Kirche betonte, dass sich die internationale Gemeinschaft nach dem Genozid in Ruanda dazu verpflicht habe, Verantwortung für den Schutz von Menschen zu übernehmen, wenn ein souveräner Staat nicht in der Lage sei, die eigene Bevölkerung zu schützen.

Dänemark: Polizei warnt Autor vor Recherchen zur "Pusher Street"

Eigentlich wollte der dänische Autor Peter Øvig Knudsen ein Sachbuch über die Pusher Street in Kopenhagen schreiben.

Aber dieses Projekt hat er fallen gelassen. Laut Medienberichten hat die dänische Polizei ihn persönlich davor gewarnt. Der Grund: Die "Pusher Street" gilt seit den 70er Jahren als ein großes Zentrum für den Haschisch-Handel, der nach Ansicht der Behörden inzwischen von den "Hells Angels" gelenkt wird. Bei seinen Recherchen würde er sich Knudsen daher in ein sehr gewalttätiges Milieu begeben. Knudsen sagte, er sei schockiert, dass er in einer friedlichen Demokratie nicht über alles schreiben könne. Auch Karina Lorentzen, Leiterin des parlamentarischen Justizausschusses, bezeichnete den Vorgang als Rückschlag für die Meinungsfreiheit. Gleichzeitig äußerte sie aber Verständnis für das Vorgehen der Polizei.

Wikipedia-Lexikon bekommt neue Chefin

Das Wikipedia-Lexikon bekommt eine neue Chefin.

Die Software-Expertin Lila Tretikov übernimmt vom ersten Juni an den Vorsitz der Wikimedia-Stiftung, die diese Seite betreibt. In den vergangenen sieben Jahren hatte mit der Kanadierin Sue Gardner eine Journalistin Wikimedia geleitet - nun also der Wechsel zu einer Technikerin. Gardner werde der neuen Chefin beratend zur Seite stehen, hieß es. - Die Wikimedia-Stiftung betreibt neben dem Online-Lexikon auch das Wörterbuch "Wiktionary" und die Zitatesammlung "Wikiquote".

51. Theatertreffen in Berlin beginnt am Abend

Bühne frei: Heute Abend beginnt in Berlin das 51. Theatertreffen deutschsprachiger Bühnen.

Den Auftakt macht das Münchner Residenztheater mit Heiner Müllers Werk "Zement" - der letzten Arbeit des im vergangenen Jahr verstorbenen Regisseurs Dimiter Gotscheff. Aus München kommen dieses Jahr vier von zehn Inszenierungen in die Hauptstadt. Auch die Regisseure Frank Castorf, Herbert Fritsch, Karin Henkel und Matthias Hartmann sind in Berlin vertreten. Für das Festival wählte eine Jury die zehn bemerkenswertesten Inszenierungen der Saison aus. Das Theatertreffen endet am 18. Mai.

Kriegsfotografin: Manchmal war die Arbeit leichter als für männliche Reporter

Der 11. September 2001 hat ihr Leben radikal verändert.

Bis dahin war die US-Amerikanerin Andrea Bruce Fotografin fürs Lokale, danach wurde sie in den Irak und nach Afghanistan geschickt. Bruce sagte der "tageszeitung" in Berlin, sie habe plötzlich über die Traumata des Krieges berichten müssen. Gleichzeitig war es ihr aber auch wichtig, den Alltag der Menschen im Krisengebiet zu dokumentieren. Bei manchen Themen habe sie es dabei sogar einfacher gehabt als ihre männlichen Kollegen, sagte Bruce. So habe sie in Afghanistan die Möglichkeit gehabt, die Lebenswelt von Männern und Frauen kennenzulernen. Oftmals sei sie für die Menschen aber auch die Fremde geblieben, "wie ein Alien aus einem fremden Universum", sagte Bruce.

Die Kriegsreporterin Andrea Bruce wurde jüngst mit dem 2. Preis des World Press Photo Awards ausgezeichnet. Dafür reichte sie eine Fotografie über das Alltagsleben in Syrien ein.

Saxophonist: Wenig europäischer Jazz in den USA gespielt

Jazz aus Europa wird in den USA kaum gespielt.

Der amerikanische Tenorsaxofonist Sonny Rollins sagte der "tageszeitung" in Berlin, er höre mehr über europäischen Jazz als die Musik selbst. Auch viele Einladungen nach Europa habe er im letzten Jahr ausgeschlagen. Rollins vermisst aber nicht nur den Zugang zum europäischen Jazz. Seine musikalische Heimat, der New Yorker Stadtteil Harlem, habe sich in den vergangenen Jahren so verändert, dass vom Flair der 40er Jahren nichts mehr übrig geblieben sei. Damals seien nur die Besten nach Harlem gekommen, sagte Rollins. Heute hätten die Menschen keine Ahnung davon, was für ein bedeutendes kulturelles Zentrum es für schwarze Musiker, aber auch für Intellektuelle und Politiker gewesen sei.

Schriftsteller: Afghanische Künstler sorgen sich um Zukunft

Viele Künstler und Schriftsteller bedauern den Abzug der westlichen Truppen aus Afghanistan.

Das schreibt der afghanische Autor und Journalist, Taqi Akhlagi, in der "Neuen Zürcher Zeitung". Als die Nato-Truppen vor zehn Jahren in das Land gekommen seien, hätten sich die Bedingungen für Kunstschaffende schlagartig verbessert. Damals sei ihre Fantasie zurückgekehrt, betonte Akhlagi. Dichter hätten angefangen zu schreiben und ihre Werke zu veröffentlichen. Auch habe es wieder Kunstausstellungen gegeben. Unter der Herrschaft der Taliban und wegen des Bürgerkriegs sei das zuvor alles nicht möglich gewesen. Viele Künstler fürchteten nun, dass die Kreativität im Land wieder ersticken könnte, sobald der Westen seine Truppen abgezogen hat, so Akhlagi.

Dubai plant Museum in Form einer Polizeimütze

Wer sich Dienstwagen der Marken Bugatti, Ferrari oder Lamborghini leisten kann, hat wohl auch für andere extravangante Dinge Geld übrig:

Die Polizei des arabischen Emirats Dubai will ein Museum bauen - und zwar in Form der größten Polizeimütze der Welt. Laut Medienberichten sind die Baupläne und die Finanzierung des Projekts schon genehmigt. Sobald das Polizeimuseum fertig sei, wolle das Emirat das Gebäude ins Guinness-Buch der Rekorde aufnehmen lassen.

Dylans "Like a Rolling Stone"-Manuskript wird versteigert

Mit Bob Dylan will nun auch das New Yorker Auktionshaus Sotheby's Geld verdienen.

Zur Versteigerung steht das Original-Manuskript des Rocksongs "Like a Rolling Stone". Die Kunstexperten bewerben die vier handbeschriebenen Seiten als das bedeutendste Popmusik-Manuskript, das je zur Auktion stand. So viel Vorschusslorbeeren haben natürlich ihren Preis. Sotheby's taxiert die Niederschrift des 1965 veröffentlichten Songs auf zwei Millionen US-Dollar.

Lernmethoden: Mitschriften per Hand laut Forschern effektiver

Manchmal ist ein Stift mehr wert als ein teurer Laptop.

Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler in den USA. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, haben sie untersucht, wie viel Stoff sich Studenten merken können, wenn sie in einer Vorlesung mit einem Kugelschreiber oder auf einem Notebook mitschreiben. In einem Experiment forderten sie ihre Probanden auf, einen Vortrag zu protokollieren. Das Ergebnis: Wenn es um das reine Faktenwissen geht, dann schneiden beide Gruppen etwa gleich gut ab. Sollten die Teilnehmer ihr Wissen aber auf andere Bereiche übertragen, waren diejenigen im Vorteil, die alles auf Papier notiert hatten. Die Forscher gehen davon aus, dass das Gehirn Informationen anders verarbeitet, wenn Studenten den Stoff per Hand mitschreiben.

Britische Kathedralen bekommen Sonderfonds für Renovierungen

Die anglikanischen und katholischen Kathedralen in England sind "ein einzigartiger Teil des englischen Kulturerbes".

Das hat der britische Kulturminister Sajid Javid betont. Deshalb stellt die Regierung in London umgerechnet 24 Millionen Euro für Kirchenrenovierungen bereit. Der Sonderfonds ist für dringende Erhaltungs- und Reparaturmaßnahmen bestimmt. Anlass ist der Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Wie der Kulturminister erklärte, soll der Reparaturfonds Instandsetzungskosten für das Weltkriegsgedenken abdecken und darüber hinaus sicherstellen, dass die Kathedralen weiterhin eine zentrale Rolle in den Gemeinden spielen.

Kubanischer Salsa-Musiker Juan Formell gestorben

Der kubanische Salsa-Musiker Juan Formell ist tot.

Er starb im Alter von 71 Jahren. Formell gründete 1969 das kubanische Big-Band-Orchester "Los Van Van", das im ganzen Land berühmt wurde. Zahlreiche andere Musikgruppen ließen sich von Formells Stil inspirieren. 1999 und 2013 gewann er den Latin Grammy, eine hohe Auszeichnung für lateinamerikanische Musik.

Israelischer Schauspieler und Regisseur Dajan gestorben

Er war einer der wenigen Israelis, die es nach Hollywood schafften.

Der Schauspieler und Regisseur Assi Dajan ist nach Agenturangaben im Alter von 68 Jahren gestorben. Er hatte seinen Durchbruch mit einer Rolle in dem US-Film "Eine Reise mit der Liebe und dem Tod" von John Houston. Bekannt wurde er auch durch die Action-Filme "Delta-Force" und "Operation Thunderbolt", in denen er Soldaten spielte. Außerdem drehte Dajan als Regisseur zahlreiche Filme und war 1999 Mitglied der Berlinale-Jury. Assi Dajan war der Sohn des früheren israelischen Politikers und generals Mosche Dajan.

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Fazit

Uffizien in FlorenzGroße Gruppen müssen extra zahlen
Touristen stehen vor den Uffizien, Florenz 22.07.2014. Florenz Italien PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xMichaelxGottschalkx Tourists Stand before the Uffizi Gallery Florence 22 07 2014 Florence Italy PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright xMichaelxGottschalkx (imago stock&people)

Viele Museen in Italien drohen am Andrang der Touristen zu ersticken. Eike Schmidt, Leiter der Uffizien in Florenz, hat nun eine Gruppensteuer von 70 Euro eingeführt: Große Gruppen würden anderen Besuchern die Sicht auf die Kunstwerke versperren.Mehr

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