Freistil, vom 14.10.2018

Über die Symbiose von Fußball und Popmusik"Dann macht es bumm!"

Die beiden Volkskulturen Fußball und populäre Musik führen seit rund 100 Jahren eine innige Beziehung. Wer vermag sich heutzutage noch einen Verein vorzustellen, der nicht über eine eigene Hymne verfügt? Die Sendung beleuchtet die historischen und soziologischen Hinter- und Abgründe einer oft skurrilen Symbiose.

Fussballspieler der BRD-Nationalmannschaft nehmen 1973 in einem Tonstudie eine Schallplatte auf. (dpa picture alliance/ Sportreport)
1973 wagte sich die BRD-Nationalmannschaft erstmals zusammen ins Tonstudio, um zur Weltmeisterschaft im eigenen Land einen Song aufzunehmen (dpa picture alliance/ Sportreport)

Das Singen über Fußball hat im Laufe der Zeit einen Wandel vollzogen: vom allgemeinen Loblied auf den Sport und seine Spieler hin zur Ode an konkrete Helden und Mannschaften.

Mit dem Aufblühen der Schlager- und Popmusik fühlten sich immer mehr Spieler dazu aufgerufen, selbst eine Platte einzusingen. Die Nationalelf sang jahrzehntelang Songs zur WM.

Umgekehrt frönen diverse professionelle Musiker mit Inbrunst ihrer Fußball-Leidenschaft. So ließ sich Sir Elton John einst sogar zum Präsidenten seines Lieblingsvereins ernennen.

"Dann macht es bumm!"
Über die Symbiose von Fußball und Popmusik
Von Christian Blees

Mit Simon Roden und Hildegard Meier
Regie: Rolf Mayer
Redaktion: Klaus Pilger
Produktion: Dlf 2018