Das Feature, vom 06.05.2014, 19:15 Uhr

Radioaktive Abfälle Aus den Augen, aus dem Sinn

Deutscher Atommüll in Russland
Von Laura Döing und Olga Kapustina

Die Suche nach einem geeigneten Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland beginnt wieder von vorne. Im Geheimen wurde bereits nach Optionen im Ausland gesucht, auch in Russland.

Fässer mit radioaktiven Abfällen. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)
Im Geheimen werden Optionen gesucht, radioaktive Abfälle ins Ausland zu verlagern. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

Obwohl der Export offiziell politisch nicht erwünscht ist – Spuren gibt es dennoch: vertrauliche Kostenpläne eines deutschen Energiekonzerns, die Ersparnisse durch den Export aufzeigen, russische Ministeriumspapiere, die mit den zahlungskräftigen Kunden aus Deutschland kalkulieren.

Das Feature folgt diesen Spuren in Deutschland und Russland, die bis an den Zaun der geschlossenen Stadt Krasnojarsk-26 führen, einem Zentrum der russischen Atomindustrie, und bis in die Vorstandsetage der deutschen EnBW in Karlsruhe.

Produktion: SWR/DLF 2014

Manuskript zur Sendung

Aus den Augen, aus dem Sinn (PDF)

Aus den Augen, aus dem Sinn (txt)

 

 

Aus den Augen, aus dem Sinn (Rechercheblog von Laura Döing & Olga Kapustina)

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