Freistil, vom 26.12.2018, 11:05 Uhr

Mensch und NaturVon neuen Wildnissen und alten Sehnsüchten

Wildnis ist eine Kopfgeburt der Zivilisation. Das Unberechenbare, Maßlose, Randständige fasziniert die Menschen und schreckt sie gleichermaßen ab. Mythos und intellektuelle Romantisierung: Jetzt entstehen neue Wildnisse in Städten und auf Industriebrachen.

bty (Deutschlandradio / Kai Adler)
Aussichtsplattform in Interlaken, Schweiz (Deutschlandradio / Kai Adler)

Als Sehnsuchtsort und Fluchtpunkt ist die Wildnis bis in unsere Alltagskultur vorgedrungen. Sogenannte weiße Flecken einer Ur-Wildnis gibt es nur noch als versprengte Reste. Die Wildnisfrage beschäftigt Naturphilosophen und Naturschützer; Pädagogen und Künstler.

Welchen Stellenwert hat sie in unserer Gesellschaft? Überall entsteht Wildnis light: gepflegt und vermarktet von Gärtnern, Outdoor-Spezialisten, Survival-Trainern und Therapeuten.

Die Exkursion der Wiener Autorin führt in die anarchischen, heilsamen, einsamen und paradoxen Gefilde der Wildnis.

Die Tufflager von Rolampont in der Nähe von Langres, Haute-Marne in Frankreich. (Deutschlandradio/Volker Hericks)Wildnis - weite, unberührte Landschaften sowie die Tufflager von Rolampont in der Nähe von Langres, Haute-Marne in Frankreich - sind in weiten Teilen Europas sehr selten geworden (Deutschlandradio/Volker Hericks)

Mensch und Natur
Von neuen Wildnissen und alten Sehnsüchten
Von Antonia Kreppel

Regie: Thomas Wolfertz
Es sprachen: Christine Sommer und Robert Dölle
Ton und Technik: Christoph Rieseberg, Oliver Dannert und Michael Morawietz
Redaktion: Klaus Pilger

Produktion: Dlf 2016

Von neuen Wildnissen und alten Sehnsüchten (PDF)

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