Hörspielmagazin, vom 28.08.2018

HörspielkritikDie Drogen und das Denken

Von Anna Fastabend

In unserer September-Hörspielkritik geht um Ayahuasca-Zeremonien im peruanischen Regenwald, Paartherapien bei Klaus Kranitz und einen Mann, der mit seinen Freundinnen seine Identität wechselt. Ein prüfender Blick auf neue Produktionen oder besondere Wiederholungen.

Eine Ayahuasca-Zeremonie im peruanischen Regenwald. (imgago / ZUMA Press)
Die Drogen und das Denken - von William Burroughs bis Theodor W. Adorno. Hier eine Ayahuasca-Zeremonie im peruanischen Regenwald. (imgago / ZUMA Press)

Seit Juli 2018 gibt es im Deutschlandfunk eine Innovation - die Hörspielkritik. Vergangenes Jahr forderten Journalisten und Hörspielkritiker bei den ARD-Hörspieltagen die Radioverantwortlichen auf, neben Theater-, Film-, Oper- und Kunstkritiken auch Hörspielrezensionen anzubieten. Schließlich säßen doch die Fachleute schon nebenan.

Wir haben uns diesen Symposiums-Zuruf zu Herzen genommen und bieten monatlich einer Gastkritikerin, einem Gastkritiker die Gelegenheit, einen prüfenden Blick auf neue Hörspiele oder auch besondere Wiederholungen zu werfen.

Anna Fastabend schreibt über Theater und Literatur unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, den Freitag und Zeit Online und hat sich das Hörspielangebot im September 2018 für uns angeschaut. Es geht um Ayahuasca-Zeremonien im peruanischen Regenwald, Paartherapien bei Klaus Kranitz und einen Mann, der mit seinen Freundinnen seine Identität wechselt.

Die Hörspiele im Überblick

"Muss ich sterben, Señora?" von Iris Disse
Rundfunk Berlin-Brandenburg 2018

"Auf einem einzigen Blatt Papier" von Mirna Funk
Regie: Stefanie Ramb, Bayerischen Rundfunk 2018

"Paartherapeut Klaus Kranitz – Bei Trennung Geld zurück"
Staffel Zwei der Hörspielserie
Regie: Wolfgang Seesko und Jan Georg Schütte
Radio Bremen und Saarländischer Rundfunk 2018

"Das Denken ist selbst ein Leben – Wiesengrund antworten" von Gisela von Wysocki
Regie: Ulrich Lampen
HR 2018