Ayahuasca, der psychedelisch wirkende Pflanzensud aus der Amazonas-Region, zieht immer mehr Suchende an. In mehrtägigen Retreats machen sie Erfahrungen zwischen Ethno-Inszenierung und spiritueller Reise.

 Alte Ayahuascastämme (Foto: Lorenz Rollhäuser)  Alte Ayahuascastämme (Foto: Lorenz Rollhäuser)

Ayahuasca, der psychedelisch wirkende Pflanzensud aus der Amazonas-Region, zieht immer mehr Suchende an. In mehrtägigen Retreats machen sie Erfahrungen zwischen Ethno-Inszenierung und spiritueller Reise.

 

Bei der schwedisch-norwegischen Künstlerin Hannah Ryggen kommt einiges zusammen, was sie momentan für den Kunstbetrieb interessant macht: Sie war Autodidaktin, Selbstversorgerin und die erste Frau in Norwegen, die das Weben politisch auflud.

Bildnummer: 58883452 Datum: 16.08.2012 Copyright: imago/IPON documenta 2012 DEU, Deutschland, Hessen, Kassel, 16.08.2012 Besucher vor dem Kunstwerk Etiopia, 1935, vom Kuenstler Hannah Ryggen im Fridericianum am Friedrichplatz auf der documenta 13 in Kassel. Zeitgenoessische Kunst, Zeitgenoessisch, Kunstwerk, Kunstwerke, Kunstausstellung, Kunstschau, Galerie, Ausstellung, Bild, Kunst, Kultur, Kunstbetrieb, Installation, Ausstellung, zeitgenoessisch, zeitgenoessische, moderne modern, symbolisch, SYMBOL, SYMBOLE, SYMBOLBILD, Reise, feature, Europa, Hessen, Deutschland, Ausstellungsort, Kultur und Unterhaltung, deutsch, 2012, Weltkunstausstellung, Exponat, Exponate, Messe, Veranstaltung, Dokumenta, documenta2012, documenta13, dreizehn. Art work Etiopia, 1935, by the artist Hannah Ryggen during the dOCUMENTA 13 fair for contemporary art in Kassel, Germany. (imago/IPON) Bildnummer: 58883452 Datum: 16.08.2012 Copyright: imago/IPON documenta 2012 DEU, Deutschland, Hessen, Kassel, 16.08.2012 Besucher vor dem Kunstwerk Etiopia, 1935, vom Kuenstler Hannah Ryggen im Fridericianum am Friedrichplatz auf der documenta 13 in Kassel. Zeitgenoessische Kunst, Zeitgenoessisch, Kunstwerk, Kunstwerke, Kunstausstellung, Kunstschau, Galerie, Ausstellung, Bild, Kunst, Kultur, Kunstbetrieb, Installation, Ausstellung, zeitgenoessisch, zeitgenoessische, moderne modern, symbolisch, SYMBOL, SYMBOLE, SYMBOLBILD, Reise, feature, Europa, Hessen, Deutschland, Ausstellungsort, Kultur und Unterhaltung, deutsch, 2012, Weltkunstausstellung, Exponat, Exponate, Messe, Veranstaltung, Dokumenta, documenta2012, documenta13, dreizehn. Art work Etiopia, 1935, by the artist Hannah Ryggen during the dOCUMENTA 13 fair for contemporary art in Kassel, Germany. (imago/IPON)

Bei der schwedisch-norwegischen Künstlerin Hannah Ryggen kommt einiges zusammen, was sie momentan für den Kunstbetrieb interessant macht: Sie war Autodidaktin, Selbstversorgerin und die erste Frau in Norwegen, die das Weben politisch auflud.

 

Hollow: als Adjektiv hohl, inhaltsleer. Als Substantiv: ein enges Tal, typisch für West Virginia. ,American Hollow’ handelt von der ärmsten Gemeinde der USA. Von einer Gegend, in der das Wohlstandsversprechen des amerikanischen Traums zur bloßen Hülle geworden ist. Eben: Hollow.

Das Bild zeigt einen Förderturm der verbliebenen Kohleindustrie, umringt von Waldbestand in Welch (Dimitrios Manis / imago) Das Bild zeigt einen Förderturm der verbliebenen Kohleindustrie, umringt von Waldbestand in Welch (Dimitrios Manis / imago)

Hollow: als Adjektiv hohl, inhaltsleer. Als Substantiv: ein enges Tal, typisch für West Virginia. ,American Hollow’ handelt von der ärmsten Gemeinde der USA. Von einer Gegend, in der das Wohlstandsversprechen des amerikanischen Traums zur bloßen Hülle geworden ist. Eben: Hollow.

 

Silvestro und Manlio haben jahrzehntelang in einem Bergwerk auf Sardinien gearbeitet. Sie beschreiben den Berg abwechselnd als Vater, Freund oder Fluch. Nun, da die Mine längst geschlossen ist und beide in Rente sind, kehren sie zurück.

Silvestro Papinuto im stillgelegten Bergwerk auf Sardinien. (Foto: Gianluca Stazi und Giuseppe Casu) Silvestro Papinuto im stillgelegten Bergwerk auf Sardinien. (Foto: Gianluca Stazi und Giuseppe Casu)

Silvestro und Manlio haben jahrzehntelang in einem Bergwerk auf Sardinien gearbeitet. Sie beschreiben den Berg abwechselnd als Vater, Freund oder Fluch. Nun, da die Mine längst geschlossen ist und beide in Rente sind, kehren sie zurück.

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Feature

 

Entscheidungen seiner nur sechswöchigen Amtszeit prägen das Land bis heute: der Achtstundentag, das Frauenwahlrecht, die Gewaltenteilung. Nach der Revolution im November 1918 stand Hugo Haase gleichberechtigt mit Friedrich Ebert an der Spitze der ersten republikanischen Regierung. 1919 erlag er den Folgen eines Anschlags.

Bildinformationen:Members of the provision German Government, the Rat der Volksbeauftragten, created by the Social Democratic Party in the course of the Revolution of November 1918. Wilhelm Dittmann (1874-1954) Otto Landsberg, Hugo Haase, Friedrich Ebert, Philipp Scheidemann, Emil Barth (imago images / United Archives International) Bildinformationen:Members of the provision German Government, the Rat der Volksbeauftragten, created by the Social Democratic Party in the course of the Revolution of November 1918. Wilhelm Dittmann (1874-1954) Otto Landsberg, Hugo Haase, Friedrich Ebert, Philipp Scheidemann, Emil Barth (imago images / United Archives International)

Entscheidungen seiner nur sechswöchigen Amtszeit prägen das Land bis heute: der Achtstundentag, das Frauenwahlrecht, die Gewaltenteilung. Nach der Revolution im November 1918 stand Hugo Haase gleichberechtigt mit Friedrich Ebert an der Spitze der ersten republikanischen Regierung. 1919 erlag er den Folgen eines Anschlags.

 

Mit seinem Amtsantritt hatte der Intendant des Bonner Stadttheaters zehn Prozent weniger im Etat als sein Vorgänger. Er musste sich in der Kunst des Sparens üben und war darin am Ende seiner ersten Spielzeit tatsächlich erfolgreich. Fünf Jahre später schauen wir, welche Kunst dabei herausgekommen ist.

Das Feature Fr, 04.10.2019 - 20:10 Sparen ist keine Kunst! Neue Nachrichten aus dem Bonner Stadttheater Von Ulrike Bajohr Regie: Fabian von Freier Produktion: Dlf 2019 (Deutschlandradio / Fritz Bindzius) Das Feature Fr, 04.10.2019 - 20:10 Sparen ist keine Kunst! Neue Nachrichten aus dem Bonner Stadttheater Von Ulrike Bajohr Regie: Fabian von Freier Produktion: Dlf 2019 (Deutschlandradio / Fritz Bindzius)

Mit seinem Amtsantritt hatte der Intendant des Bonner Stadttheaters zehn Prozent weniger im Etat als sein Vorgänger. Er musste sich in der Kunst des Sparens üben und war darin am Ende seiner ersten Spielzeit tatsächlich erfolgreich. Fünf Jahre später schauen wir, welche Kunst dabei herausgekommen ist.

Das Museum und das Narrativ der NationDie Erfindung der Entdeckung

Über Preußen, Kolonialreisen, Museumsstücke und das Narrativ der Nation
 

Man sieht es im Humboldt-Forum: Museen und ihre Exponate dienen der nationalen Repräsentation. Mit einer turbulenten Dokufiktion zeigen die Autoren, wann diese Praxis begann: im Wilhelminismus, dem ‚nervösen Zeitalter‘.

Kaiser Wilhelm II. mit seinen Söhnen. L-r) Kaiser Wilhelm II., Kronprinz Wilhelm, Prinz Eitel Friedrich, Prinz Adalbert, Prinz August Wilhelm, Prinz Oskar und Prinz Joachim in Uniform. (Undatierte Aufnahme). Der letzte deutsche Kaiser wurde am 27. Januar 1859 in Berlin geboren und ist am 4. Juni 1941 in Haus Doorn gestorben. (picture alliance / dpa / Ullstein) Kaiser Wilhelm II. mit seinen Söhnen. L-r) Kaiser Wilhelm II., Kronprinz Wilhelm, Prinz Eitel Friedrich, Prinz Adalbert, Prinz August Wilhelm, Prinz Oskar und Prinz Joachim in Uniform. (Undatierte Aufnahme). Der letzte deutsche Kaiser wurde am 27. Januar 1859 in Berlin geboren und ist am 4. Juni 1941 in Haus Doorn gestorben. (picture alliance / dpa / Ullstein)

Man sieht es im Humboldt-Forum: Museen und ihre Exponate dienen der nationalen Repräsentation. Mit einer turbulenten Dokufiktion zeigen die Autoren, wann diese Praxis begann: im Wilhelminismus, dem ‚nervösen Zeitalter‘.

 

Als die Mauer fiel, war der Autor zu alt um nichts von der Vergangenheit mitbekommen zu haben, aber zu jung um mitzureden, wie die Zukunft aussehen sollte. Daniel Schulz spricht über das Aufwachsen in den 90er-Jahren, dem Jahrzehnt, in dem auch die Menschen aufgewachsen sind, die heute Hitlergrüße zeigen und brüllen.

Der Autor Ende der 90er-Jahre mit Deutschlandfahne in Dänemark. (Deutschlandradio / Daniel Schulz) Der Autor Ende der 90er-Jahre mit Deutschlandfahne in Dänemark. (Deutschlandradio / Daniel Schulz)

Als die Mauer fiel, war der Autor zu alt um nichts von der Vergangenheit mitbekommen zu haben, aber zu jung um mitzureden, wie die Zukunft aussehen sollte. Daniel Schulz spricht über das Aufwachsen in den 90er-Jahren, dem Jahrzehnt, in dem auch die Menschen aufgewachsen sind, die heute Hitlergrüße zeigen und brüllen.

 

Dark-Ads, Campaign-Apps, Dynamik Creative oder Microtargeting - so heißen die neuen Waffen im digitalen Wahlkampf: PR-Werkzeuge, mit denen erfolgreich Meinungen gebildet, Stimmungen aufgeputscht und Wahlen gewonnen werden. In Deutschland nutzt vor allem die AfD das Netz zur Mobilisierung.

Eine Anzeige des AfD-nahen Deutschland Kurier. Politische Werbung im Internet ist nicht reguliert. (deutschlandradio / Peter Kreysler) Eine Anzeige des AfD-nahen Deutschland Kurier. Politische Werbung im Internet ist nicht reguliert. (deutschlandradio / Peter Kreysler)

Dark-Ads, Campaign-Apps, Dynamik Creative oder Microtargeting - so heißen die neuen Waffen im digitalen Wahlkampf: PR-Werkzeuge, mit denen erfolgreich Meinungen gebildet, Stimmungen aufgeputscht und Wahlen gewonnen werden. In Deutschland nutzt vor allem die AfD das Netz zur Mobilisierung.

 

Geräusche, Lieder, Beschreibungen beschwören ein Kindheitsbild der Autorin herauf: das der Schafscherer in Australien, einer verschworenen Männergesellschaft. Viele von ihnen stammen von englischen Strafgefangenen ab.

Ein Landwirt schert ein Schaf. (imago images / Westend61) Ein Landwirt schert ein Schaf. (imago images / Westend61)

Geräusche, Lieder, Beschreibungen beschwören ein Kindheitsbild der Autorin herauf: das der Schafscherer in Australien, einer verschworenen Männergesellschaft. Viele von ihnen stammen von englischen Strafgefangenen ab.

 

Sie sind beste Freundinnen, nahezu symbiotisch. Dann kommt etwas dazwischen, sie wissen selbst nicht so genau, was. Vielleicht das Alter? Die eigene Familie? Der berufliche Erfolg? Nach längerer Funkstille treffen sie sich wieder und beschließen: Es ist Zeit für einen Selbstversuch.

Das Feature Freitag, 27.09.2019 - 20:10 Pharbara und Biline Fusenbreundinnen Von Barbara te Kock und Philine Velhagen Regie: Philine Velhagen Produktion: Dlf 2019 (Deutschlandradio / Philine Velhagen) Das Feature Freitag, 27.09.2019 - 20:10 Pharbara und Biline Fusenbreundinnen Von Barbara te Kock und Philine Velhagen Regie: Philine Velhagen Produktion: Dlf 2019 (Deutschlandradio / Philine Velhagen)

Sie sind beste Freundinnen, nahezu symbiotisch. Dann kommt etwas dazwischen, sie wissen selbst nicht so genau, was. Vielleicht das Alter? Die eigene Familie? Der berufliche Erfolg? Nach längerer Funkstille treffen sie sich wieder und beschließen: Es ist Zeit für einen Selbstversuch.

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Auf dem Schulweg müssen Tim und Clärchen eine unerwartete Rettungsaktion starten, denn Orje, ein kleines grünes Ampelmännchen, steckt in der Klemme. Und damit nicht genug. Orjes bester Freund, das rote Ampelmännchen, ist spurlos verschwunden.

Eine Fußgängerampel in Saarbrücken mit Saarlodris als Ampelmännchen. (Becker&Bredel / imago images) Eine Fußgängerampel in Saarbrücken mit Saarlodris als Ampelmännchen. (Becker&Bredel / imago images)

Auf dem Schulweg müssen Tim und Clärchen eine unerwartete Rettungsaktion starten, denn Orje, ein kleines grünes Ampelmännchen, steckt in der Klemme. Und damit nicht genug. Orjes bester Freund, das rote Ampelmännchen, ist spurlos verschwunden.

 

Tine Pellerine ist ein zartes Mädchen. Aber zimperlich ist sie nicht. Ihre Mutter nennt sie "tapferzart". Doch die Mutter ist weit weg und kommt erst in drei Wochen wieder. Allein steht Tine Pellerine am Bahnhof, schaut auf die große Uhr und wünscht sich, dass sich die Zeiger schneller drehen als sonst.

Ein Mädchen wartet mit seinem Kuscheltier am Bahnhof. (Kor / Panthermedia / imago images) Ein Mädchen wartet mit seinem Kuscheltier am Bahnhof. (Kor / Panthermedia / imago images)

Tine Pellerine ist ein zartes Mädchen. Aber zimperlich ist sie nicht. Ihre Mutter nennt sie "tapferzart". Doch die Mutter ist weit weg und kommt erst in drei Wochen wieder. Allein steht Tine Pellerine am Bahnhof, schaut auf die große Uhr und wünscht sich, dass sich die Zeiger schneller drehen als sonst.