Die sechsteilige Serie erzählt vor dem Hintergrund der Geschichte der ostdeutschen Mikroelektronik-Industrie ein Stück deutsch-deutscher Vergangenheit. Im Zusammenspiel vieler kleiner Geschichten und Beobachtungen ergibt sich ein Panorama der DDR kurz vor und nach der Wende.

Uranbergbaubetrieb Willi Agatz, Dresden / 1-Megabit-Chip-Übergabe an DDR-Staatschef Erich Honecker 1988 (Fuciker (Jürgen Obiegli) / Bundesarchiv Koblenz/Franke / Collage: Bens) Uranbergbaubetrieb Willi Agatz, Dresden / 1-Megabit-Chip-Übergabe an DDR-Staatschef Erich Honecker 1988 (Fuciker (Jürgen Obiegli) / Bundesarchiv Koblenz/Franke / Collage: Bens)

Die sechsteilige Serie erzählt vor dem Hintergrund der Geschichte der ostdeutschen Mikroelektronik-Industrie ein Stück deutsch-deutscher Vergangenheit. Im Zusammenspiel vieler kleiner Geschichten und Beobachtungen ergibt sich ein Panorama der DDR kurz vor und nach der Wende.

 

Zwei Welpen, der eine wagemutig und aggressiv, der andere verträumt, nach Liebe suchend, streunen durch ein kriegsverrohtes Land. Sie begegnen anderen Mensch-Tier-Wesen, die hungern, rauben, morden.

Pavel Zaltsman. Leningrad. 1926-1927 (E Zaltsman, M Zusmanovich) Pavel Zaltsman. Leningrad. 1926-1927 (E Zaltsman, M Zusmanovich)

Zwei Welpen, der eine wagemutig und aggressiv, der andere verträumt, nach Liebe suchend, streunen durch ein kriegsverrohtes Land. Sie begegnen anderen Mensch-Tier-Wesen, die hungern, rauben, morden.

 

Jeder kennt sie, die Bücher mit Blümchen oder Cupcakes auf dem Cover. Sogenannte Frauenromane gehören zu den erfolgreichsten Büchern hierzulande. Warum eigentlich? Und sind sie tatsächlich so trivial und klischeehaft wie ihr Ruf, vielleicht sogar Instrumente des Patriarchats?

Frau im Rapsfeld (Symbolbild) (imago / Westend 61) Frau im Rapsfeld (Symbolbild) (imago / Westend 61)

Jeder kennt sie, die Bücher mit Blümchen oder Cupcakes auf dem Cover. Sogenannte Frauenromane gehören zu den erfolgreichsten Büchern hierzulande. Warum eigentlich? Und sind sie tatsächlich so trivial und klischeehaft wie ihr Ruf, vielleicht sogar Instrumente des Patriarchats?

Neuland

Neuland (1/6) DDR Staatschef Erich Honecker mit dem ersten 1-Megabit-Chip am 12. September 1988 in Berlin (dpa / picture alliance/akg-images / Montage: Bens)

Zurück in der Zukunft

Das Jahr 1988: Stolze Ingenieure aus Dresden präsentieren ihrem Staatschef Erich Honecker ein funktionstüchtiges Muster des 1-Megabit-Chips. Im Uranbergwerk „Willi Agatz“ erfahren die Kumpel, wie ihre Zukunft mit der Mikroelektronik verknüpft sein wird. Und beim ökologischen Arbeitskreis packt ein Whistleblower aus.

Neuland (2/6) Uranbergbaubetrieb Willi Agatz, Dresden (Fuciker (Jürgen Obiegli) / Montage: Bens)

Alles machen ohne nichts

Das Jahr 1986: In Jena entwickeln die Dresdner Mikroelektroniker einen ehrgeizigen Plan. Doch das Embargo des Westens behindert die Entwicklung. Im Bergwerk Gittersee wird vor der Schließung im Raubbau noch rausgeholt was geht. Und im westdeutschen Hanau brechen vier Ingenieure zu einer ungewöhnlichen Dienstreise auf.

Neuland (3/6) VEB Spurenmetalle Freiberg, April 1989. Der Betrieb war zu DDR-Zeiten Entwickler und Produzent von Reinststoffen und Halbleitergrundmaterial für die gesamte elektronische Bauelementeindustrie der DDR. (dpa /ZB / Wolfgang Thieme / Montage: Bens)

Investitionen

Das Jahr 1987: Geräuschlose U-Boote durchkreuzen die Pläne eines Handels zwischen Japan und der DDR. Stattdessen fahren Dresdner Ingenieure nach Westdeutschland. Kurze Zeit später liefern die Westdeutschen „Spielzeug“ nach Dresden. In Gittersee, dem Standort des Uranbergwerks, wächst die Angst vor einer Umweltkatastrophe.

Neuland (5/6) Demo DDR, Herbst 1989 (Rigo Pohl)

Die große Gleichzeitigkeit

Das Jahr 1989: Das Westfernsehen kommt nach Gittersee. Die Bürger werden mutiger, die Proteste gegen das Werk lauter. Noch werden Demonstranten niedergeknüppelt und ins Gefängnis gesteckt. Die Dresdner Ingenieure ahnen, dass der Wind sich dreht. Und die Kumpel in Gittersee stehen vor einer ungewissen Zukunft.

Neuland (6/6) Knapp vier Wochen nach dem 40. Jahrestag der DDR kommt es am 4.11.1989 in Ostberlin zu der bislang größten nichtstaatlichen Demonstration in der DDR. Über 500.000 Menschen gehen auf die Straße, um für mehr Demokratie, Bürgerrechte und Reformen in ihrem Land zu demonstrieren. (dpa-Bildarchiv / Wolfgang Weihs)

Transformationen

Die Jahre 1989/90: Das DDR-Regime gibt sich geschlagen, die Umweltbewegung feiert einen Erfolg und der ökologische Arbeitskreis bekommt einen Preis. Das Megabit-Projekt wird vorzeitig abgeschlossen und in Gittersee fahren die Kumpel ein letztes Mal in den Schacht ein. Für den Chip findet sich eine neue Verwendung.

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Hörspiel

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Feature

 

Angst und Misstrauen beherrschen seit fast 20 Jahren das Verhältnis zwischen Juden und Moslems in europäischen Großstädten. Die einen sind wütend über die Behandlung von Palästinensern durch Israel, die anderen fühlen sich stellvertretend für den jüdischen Staat zu Zielscheiben von Hass und Gewalt gemacht.

Rabbiner Elias Dray aus Amberg und Ender Cetin, islamischer Theologe aus Berlin, besuchen regelmäßig im Rahmen des Bildungs- und Begegnungsprojektes "meet2respect" Berliner Schulklassen mit mehrheitlich muslimischen Schülern. (imago / epd-bild / Christian Ditsch) Rabbiner Elias Dray aus Amberg und Ender Cetin, islamischer Theologe aus Berlin, besuchen regelmäßig im Rahmen des Bildungs- und Begegnungsprojektes "meet2respect" Berliner Schulklassen mit mehrheitlich muslimischen Schülern. (imago / epd-bild / Christian Ditsch)

Angst und Misstrauen beherrschen seit fast 20 Jahren das Verhältnis zwischen Juden und Moslems in europäischen Großstädten. Die einen sind wütend über die Behandlung von Palästinensern durch Israel, die anderen fühlen sich stellvertretend für den jüdischen Staat zu Zielscheiben von Hass und Gewalt gemacht.

 

Schamanismus - gibt es den nur bei indigenen Völkern in Südamerika, Afrika oder in der Mongolei? Keineswegs, denn in westlichen Gesellschaften erlebt Schamanismus im Zuge der New-Age- und Esoterikbewegung ein Comeback, so wie in Berlin und in Brandenburg.

Die Erde wird in rund einer Milliarde Jahre für höheres Leben zu heiß. (imago / Magictorch) Die Erde wird in rund einer Milliarde Jahre für höheres Leben zu heiß. (imago / Magictorch)

Schamanismus - gibt es den nur bei indigenen Völkern in Südamerika, Afrika oder in der Mongolei? Keineswegs, denn in westlichen Gesellschaften erlebt Schamanismus im Zuge der New-Age- und Esoterikbewegung ein Comeback, so wie in Berlin und in Brandenburg.

 

In der Jugend eine Folk-Ikone mit sirenenhaftem Sopran. 30 Jahre später eine lebende Legende mit brüchigem Alt. Was an Joni Mitchell fasziniert, berührt, manchmal auch verstört, das erzählt ihre Stimme.

Joni Mitchell im Jahr 2013 in Toronto, Kanada  (picture-alliance / dpa / Aaron Vincent Elkaim) Joni Mitchell im Jahr 2013 in Toronto, Kanada  (picture-alliance / dpa / Aaron Vincent Elkaim)

In der Jugend eine Folk-Ikone mit sirenenhaftem Sopran. 30 Jahre später eine lebende Legende mit brüchigem Alt. Was an Joni Mitchell fasziniert, berührt, manchmal auch verstört, das erzählt ihre Stimme.

 

August Strindberg nannte diese Menschen seinen unpersönlichen Bekanntenkreis: Ob auf dem Arbeitsweg, in der Kantine oder beim Gassigehen - unbekannte Bekannte sind Menschen, die sich regelmäßig begegnen, ohne einander anzusprechen. Aber was passiert, wenn man es doch einmal tut?

Von oben sind mehrere Menschen auf einer Einkaufsstraße zu sehen, darunter zwei modisch gekleidete, junge Frauen mit Einkaufstüten in der Hand - aufgenommen am 26.05.2017 in Berlin im Stadtteil Steglitz. (dpa / Wolfram Steinberg) Von oben sind mehrere Menschen auf einer Einkaufsstraße zu sehen, darunter zwei modisch gekleidete, junge Frauen mit Einkaufstüten in der Hand - aufgenommen am 26.05.2017 in Berlin im Stadtteil Steglitz. (dpa / Wolfram Steinberg)

August Strindberg nannte diese Menschen seinen unpersönlichen Bekanntenkreis: Ob auf dem Arbeitsweg, in der Kantine oder beim Gassigehen - unbekannte Bekannte sind Menschen, die sich regelmäßig begegnen, ohne einander anzusprechen. Aber was passiert, wenn man es doch einmal tut?

 

Walter Hagemann wurde 1945 erster Redakteur der Münchner "Neuen Zeitung". Er zählte zu den Gründungsmitgliedern der CSU, wurde Direktor des Instituts für Publizistik an der Universität Münster. Eigentlich eine klassische konservative Karriere - hätte er nicht auch gegen die Atombewaffnung protestiert.

Professor Walter Hagemann am Rednerpult, 1958 (SZ Photo / Max Scheler) Professor Walter Hagemann am Rednerpult, 1958 (SZ Photo / Max Scheler)

Walter Hagemann wurde 1945 erster Redakteur der Münchner "Neuen Zeitung". Er zählte zu den Gründungsmitgliedern der CSU, wurde Direktor des Instituts für Publizistik an der Universität Münster. Eigentlich eine klassische konservative Karriere - hätte er nicht auch gegen die Atombewaffnung protestiert.

 

Von 1940 bis 1944 wurden auf Schloss Hartheim bei Linz geistig Behinderte von der SS getötet und verbrannt. Bei Recherchen vor Ort traf der Autor auf Misstrauen und ausgeprägtes Vergessenwollen. Das Feature wurde nicht gesendet. Es gehört zu den Vorboten bundesdeutscher Dokumentarliteratur. Ende der Anfrage

Der ehemalige Warteraum in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein in Pirna (Sachsen), aufgenommen am 15.09.2017. In der nationalsozialistischen Euthanasie-Anstalt wurden in den Jahren 1940 bis 1941 insgesamt 14.751 vorwiegend psychisch Kranke und geistig behinderte Menschen ermordet. (dpa-Zentralbild / Arno Burgi) Der ehemalige Warteraum in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein in Pirna (Sachsen), aufgenommen am 15.09.2017. In der nationalsozialistischen Euthanasie-Anstalt wurden in den Jahren 1940 bis 1941 insgesamt 14.751 vorwiegend psychisch Kranke und geistig behinderte Menschen ermordet. (dpa-Zentralbild / Arno Burgi)

Von 1940 bis 1944 wurden auf Schloss Hartheim bei Linz geistig Behinderte von der SS getötet und verbrannt. Bei Recherchen vor Ort traf der Autor auf Misstrauen und ausgeprägtes Vergessenwollen. Das Feature wurde nicht gesendet. Es gehört zu den Vorboten bundesdeutscher Dokumentarliteratur. Ende der Anfrage

 

"Ahmet Gündüz" nannte sich 1989 das wohl erste deutschsprachige Rap-Stück auf einem Tonträger, aufgenommen von der deutsch-türkischen Formation Fresh Familee. Es sind vor allem Kinder aus Gastarbeiterfamilien, die die Musik der schwarzen Parias aus den Armengettos der USA zuerst für sich entdecken.

Kool Savas live auf dem Splash! Festival 2017 auf der Halbinsel Ferropolis. Gräfenhainchen, 08.07.2017 Foto:xM.xPatzigx/xFuturexImage Kool Savas Live on the Splash Festival 2017 on the Peninsula Ferropolis Gräfenhainchen 08 07 2017 Photo XM xPatzigx xFuturexImage (imago stock&people / Max Patzig) Kool Savas live auf dem Splash! Festival 2017 auf der Halbinsel Ferropolis. Gräfenhainchen, 08.07.2017 Foto:xM.xPatzigx/xFuturexImage Kool Savas Live on the Splash Festival 2017 on the Peninsula Ferropolis Gräfenhainchen 08 07 2017 Photo XM xPatzigx xFuturexImage (imago stock&people / Max Patzig)

"Ahmet Gündüz" nannte sich 1989 das wohl erste deutschsprachige Rap-Stück auf einem Tonträger, aufgenommen von der deutsch-türkischen Formation Fresh Familee. Es sind vor allem Kinder aus Gastarbeiterfamilien, die die Musik der schwarzen Parias aus den Armengettos der USA zuerst für sich entdecken.

 

Ist es Volkskunst, Wahnsinn oder Methode? Am 23. Januar 2016 starb der finnische Performancekünstler und Vorreiter von ITE, Erkki Pirtola. Mehr als 30 Jahre seines Schaffens widmete er ITE - einer Kunstrichtung, die in den Tiefen der finnischen Wälder und Tundren ein einzigartiges Dasein fristet.

Erkki Pirtola auf Alpo Koivumäkis Elefant. (Gabi Schaffner) Erkki Pirtola auf Alpo Koivumäkis Elefant. (Gabi Schaffner)

Ist es Volkskunst, Wahnsinn oder Methode? Am 23. Januar 2016 starb der finnische Performancekünstler und Vorreiter von ITE, Erkki Pirtola. Mehr als 30 Jahre seines Schaffens widmete er ITE - einer Kunstrichtung, die in den Tiefen der finnischen Wälder und Tundren ein einzigartiges Dasein fristet.

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Magazin

Uranbergbaubetrieb Willi Agatz, Dresden / DDR-Staatschef Erich Honecker mit erstem 1-Megabit-Chip 1988 (Collage) (Fuciker (Jürgen Obiegli) / picture alliance/akg-images / Collage: Bens)
Hörspielmagazin: Gespräch

"Neuland" - sechsteilige Feature-Serie im Dlf

Anhand des Kosmos der Mikroelektronik erzählt die Autorin Dörte Fiedler in sechs Teilen ein Stück deutsch-deutsche Wirtschafts- und Sozialgeschichte aus den letzten Jahren der DDR und der Wendezeit. Im Gespräch mit Sabine Küchler berichten sie und Redakteur Wolfgang Schiller über die Entstehung der Feature-Serie.

Klang macht Geschichte Die Klangkünstlerin Marie Guérin steht vor einer Wand im Halbmondlager in Wünsdorf und nimmt mit einem Mikrofon auf. (Anne Kropotkine)

Und plötzlich singen Geister

Die französische Klangkünstlerin Marie Guérin tourt im November und Dezember mit einer Performance durch Deutschland. Im Interview spricht sie über bretonische Kriegsgefangene, die aus dem Ersten Weltkrieg in die Gegenwart funken.

"Radiophonic Spaces" in Berlin Prof. Nathalie Singer. Frau Singer steht lachend mit verschränkten Armen dem Fotografen zugewandt. Das Foto ist in schwarz-weiß  (Bauhaus-Universität Weimar / Jens Hauspurg)

Mindmap der Radiokunst

Vor zehn Jahren begann es als Uni-Projekt mit dem Ziel, Studierenden den Zugang zu wichtigen Hörstücken zu ermöglichen. "Radiophonic Spaces" heißt jetzt das begehbare Radioarchiv, das in Basel und Berlin ausgestellt wird. Für Kuratorin Nathalie Singer "ein lückenhaftes Archiv, das wachsen kann".

Hörspielmagazin: Gespräch Graffiti Teufel (Unsplash/Annette Batista Day)

"Des Teufels langer Atem"

"Des Teufels langer Atem", ein Hörspiel von Robert Weber, wurde von der Deutschen Akademie für Darstellende Künste zum "Hörspiel des Monats" gewählt. Michael Langer lässt die Regisseurin Annette Kurth zu Wort kommen, die über ihre Arbeit an dem Vierteiler berichtet.

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Kriminalhörspiel

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Wurfsendung

Klangkunst