Es geht um die Liebe im 21. Jahrhundert und um ein Wettbüro für Katastrophen. Tarik setzt darauf, dass sein Herz nicht brechen wird. Ella wettet dagegen. Und dann treffen sie sich, wie man sich halt so trifft.

(Foto. Lars Werner) (Foto. Lars Werner)

Es geht um die Liebe im 21. Jahrhundert und um ein Wettbüro für Katastrophen. Tarik setzt darauf, dass sein Herz nicht brechen wird. Ella wettet dagegen. Und dann treffen sie sich, wie man sich halt so trifft.

 

Als unsere Autorin Elfriede Brüning kurz vor deren 100. Geburtstag traf, war Brüning noch immer zu Lesungen unterwegs. Als sie starb, am 5. August 2014, hatte sie fast ein Jahrhundert schreibend und kämpfend verbracht: Als Kommunistin und Feministin.

Die Schriftstellerin Elfriede Brüning am Donnerstag (28.10.2010)in ihrer Wohnung in Berlin-Mitte. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene) Die Schriftstellerin Elfriede Brüning am Donnerstag (28.10.2010)in ihrer Wohnung in Berlin-Mitte. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Als unsere Autorin Elfriede Brüning kurz vor deren 100. Geburtstag traf, war Brüning noch immer zu Lesungen unterwegs. Als sie starb, am 5. August 2014, hatte sie fast ein Jahrhundert schreibend und kämpfend verbracht: Als Kommunistin und Feministin.

 

Hier, an der Elbe zwischen Loschwitz und Pillnitz, wohnt man gediegen. Man kümmert sich. Damit alles beim Alten bleibe im Paradies. Hier gibt es keine Abgehängten, hier residiert das Kulturbürgertum. Und hier hat - abgesehen von den Plattenbaugebieten am Rande der Stadt - die AfD bei den Kommunalwahlen 2019 ihr bestes Ergebnis in Dresden erzielt. 20 Prozent.

Der Dresdner Elbhang (Deutschlandradio / Alexa Hennings) Der Dresdner Elbhang (Deutschlandradio / Alexa Hennings)

Hier, an der Elbe zwischen Loschwitz und Pillnitz, wohnt man gediegen. Man kümmert sich. Damit alles beim Alten bleibe im Paradies. Hier gibt es keine Abgehängten, hier residiert das Kulturbürgertum. Und hier hat - abgesehen von den Plattenbaugebieten am Rande der Stadt - die AfD bei den Kommunalwahlen 2019 ihr bestes Ergebnis in Dresden erzielt. 20 Prozent.

 

Erholung klingt einfach: Hinlegen und abschalten. Doch der Aus-Knopf ist für viele kompliziert versteckt. Und ist Sport nicht ohnehin erholsamer? Oder feiern? Oder kreative Radioarbeit? Eine Feature-Antenne aus den Ferien.

Akrobatik unter Wasser (Foto: Silvia Bragagnolo / EyeEm) Akrobatik unter Wasser (Foto: Silvia Bragagnolo / EyeEm)

Erholung klingt einfach: Hinlegen und abschalten. Doch der Aus-Knopf ist für viele kompliziert versteckt. Und ist Sport nicht ohnehin erholsamer? Oder feiern? Oder kreative Radioarbeit? Eine Feature-Antenne aus den Ferien.

 

Bei Hochspannung kommt es zu Funkenbildung. An den Blitzableitern der Funkstation Nauen empfängt Raviv Ganchrow Impulse weit entfernter Gewitter, wandernder Kraniche und schwärmender Bienen.

Künstlicher Blitz: Eine Knallfunkenstrecke. Zwei Kuglen sind durch einen Strahl verbunden. (Foto: Raviv Ganchrow) Künstlicher Blitz: Eine Knallfunkenstrecke. Zwei Kuglen sind durch einen Strahl verbunden. (Foto: Raviv Ganchrow)

Bei Hochspannung kommt es zu Funkenbildung. An den Blitzableitern der Funkstation Nauen empfängt Raviv Ganchrow Impulse weit entfernter Gewitter, wandernder Kraniche und schwärmender Bienen.

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Feature

 

Die erste lesbische Hochzeit im Jahr 1950. Falsch! Wahr! … oder zumindest: möglich? Im Raum des Möglichen bewegt sich, wer das „Museum der unerhörten Dinge“ von Roland Albrecht in Berlin betritt und den Geschichten zuhört, die er vermeintlich wahllos gesammelten Dingen ablauscht.

Für Sendung das Feature Fr, 16.08.2019 - 20:10-21:00 Uhr Versteinertes Eis oder Vom Sinn des Möglichen Unerhörte Geschichten Von Ulrike Janssen und Marc Matter Regie: Ulrike Janssen Produktion: Dlf 2019 (Deutschlandradio / Ulrike Janssen) Für Sendung das Feature Fr, 16.08.2019 - 20:10-21:00 Uhr Versteinertes Eis oder Vom Sinn des Möglichen Unerhörte Geschichten Von Ulrike Janssen und Marc Matter Regie: Ulrike Janssen Produktion: Dlf 2019 (Deutschlandradio / Ulrike Janssen)

Die erste lesbische Hochzeit im Jahr 1950. Falsch! Wahr! … oder zumindest: möglich? Im Raum des Möglichen bewegt sich, wer das „Museum der unerhörten Dinge“ von Roland Albrecht in Berlin betritt und den Geschichten zuhört, die er vermeintlich wahllos gesammelten Dingen ablauscht.

 

Die Krimireihe „Derrick“ war die erfolgreichste deutsche TV-Produktion aller Zeiten. Zwanzig Jahre nach der letzten Ausstrahlung lohnt sich ein Blick auf die kuriosen und düsteren Seiten der dort gezeichneten BRD.

Der deutsche Schauspieler Horst Tappert als Kommissar Stefan Derrick in einer Filmszene mit seiner Pistole im Anschlag. Aufgenommen November 1977.  (picture alliance / dpa /  Istvan Bajzat) Der deutsche Schauspieler Horst Tappert als Kommissar Stefan Derrick in einer Filmszene mit seiner Pistole im Anschlag. Aufgenommen November 1977.  (picture alliance / dpa /  Istvan Bajzat)

Die Krimireihe „Derrick“ war die erfolgreichste deutsche TV-Produktion aller Zeiten. Zwanzig Jahre nach der letzten Ausstrahlung lohnt sich ein Blick auf die kuriosen und düsteren Seiten der dort gezeichneten BRD.

 

Wohin verschwindet das, was wir verlieren? Muss es nicht noch irgendwo sein? Wie der verlorene Schlüssel im Fundbüro?! Wo und wie aber findet man die verlorene Heimat, den Humor oder den Verstand wieder? Ein Feature über Abwesendes.

Jemand hebt eine Geldbörse auf, die ein Fußgänger offensichtlich verloren hat (Andrey Popov / imago images / Panthermedia) Jemand hebt eine Geldbörse auf, die ein Fußgänger offensichtlich verloren hat (Andrey Popov / imago images / Panthermedia)

Wohin verschwindet das, was wir verlieren? Muss es nicht noch irgendwo sein? Wie der verlorene Schlüssel im Fundbüro?! Wo und wie aber findet man die verlorene Heimat, den Humor oder den Verstand wieder? Ein Feature über Abwesendes.

 

Die Iranerin Ayeda Alavie kam mit ihrer Ankunft in Deutschland nicht nur an einen anderen Ort, sie kam auch in einer neuen Sprache an. Ein Feature über die Gefühlswelt des Ankommens, über Erinnerung, Heimweh und Heimat.

Erinnerungsfoto aus der Kindheit in Teheran (Foto: Ayeda Alavie ) Erinnerungsfoto aus der Kindheit in Teheran (Foto: Ayeda Alavie )

Die Iranerin Ayeda Alavie kam mit ihrer Ankunft in Deutschland nicht nur an einen anderen Ort, sie kam auch in einer neuen Sprache an. Ein Feature über die Gefühlswelt des Ankommens, über Erinnerung, Heimweh und Heimat.

 

Im kulturpolitischen Tauwetter des Machtwechsels von Walter Ulbricht zum neuen SED-Chef Erich Honecker gründeten sich in Erfurt, Halle und Ostberlin mehrere Kommunen nach Westberliner Vorbild. Später traten die Kommunarden auch im Osten den Marsch durch die Institutionen an.

Teilnehmer tanzen während der Weltfestspiele der Weltjugend in Berlin-Ost- (imago images / Ulrich Hässler) Teilnehmer tanzen während der Weltfestspiele der Weltjugend in Berlin-Ost- (imago images / Ulrich Hässler)

Im kulturpolitischen Tauwetter des Machtwechsels von Walter Ulbricht zum neuen SED-Chef Erich Honecker gründeten sich in Erfurt, Halle und Ostberlin mehrere Kommunen nach Westberliner Vorbild. Später traten die Kommunarden auch im Osten den Marsch durch die Institutionen an.

 

Etwa 15 Mal im Jahr geht der Durchschnittsdeutsche zum Arzt - mehr als in jedem anderen Land. Und bekommt selten, was er braucht: ein ruhiges Gespräch. Dafür jede Menge Pillen, Röntgen, Ultraschall, EKG. Nebenwirkungen inklusive.

Untersuchungsgeräte angesetzt in einer Arztpraxis bei einem Patienten am Bauch (dpa-Zentralbild) Untersuchungsgeräte angesetzt in einer Arztpraxis bei einem Patienten am Bauch (dpa-Zentralbild)

Etwa 15 Mal im Jahr geht der Durchschnittsdeutsche zum Arzt - mehr als in jedem anderen Land. Und bekommt selten, was er braucht: ein ruhiges Gespräch. Dafür jede Menge Pillen, Röntgen, Ultraschall, EKG. Nebenwirkungen inklusive.

 

Auf einer eigenen Webseite warnt das Auswärtige Amt vor der Flucht nach Europa. Mit Rhein, Neuschwanstein und Mercedes werben Prospekte im Ausland um Touristen. Geflüchtete reflektieren ihre Situation im Asylland auf künstlerische Weise. Deutschland – gesehen aus drei Perspektiven zwischen Traum und Alptraum.

Blick auf einen Steg, der auf einen sonnenbeschienenen See führt. Davor ein verschlossenes schmiedeeisernes Tor mit einem Schild, auf dem steht "Zutritt für Unbefugte verboten". (EyeEM / Bruno Raffa) Blick auf einen Steg, der auf einen sonnenbeschienenen See führt. Davor ein verschlossenes schmiedeeisernes Tor mit einem Schild, auf dem steht "Zutritt für Unbefugte verboten". (EyeEM / Bruno Raffa)

Auf einer eigenen Webseite warnt das Auswärtige Amt vor der Flucht nach Europa. Mit Rhein, Neuschwanstein und Mercedes werben Prospekte im Ausland um Touristen. Geflüchtete reflektieren ihre Situation im Asylland auf künstlerische Weise. Deutschland – gesehen aus drei Perspektiven zwischen Traum und Alptraum.

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