Wir alle sind Körperteile. Und Körperteile hängen zusammen. Weshalb aber tun unsere Körper sich unaufhörlich schreckliche Dinge an? Ein Hörspiel, das von zwei Idealisten des 20. Jahrhunderts erzählt. Sie versuchen eine "Utopie der Verständigung" zu skizzieren.

Eine Werbe-Postkarte für die Plansprache Esperanto aus dem Jahr 1905. (Jean Vigne / imago images / Kharbine Tapabor) Eine Werbe-Postkarte für die Plansprache Esperanto aus dem Jahr 1905. (Jean Vigne / imago images / Kharbine Tapabor)

Wir alle sind Körperteile. Und Körperteile hängen zusammen. Weshalb aber tun unsere Körper sich unaufhörlich schreckliche Dinge an? Ein Hörspiel, das von zwei Idealisten des 20. Jahrhunderts erzählt. Sie versuchen eine "Utopie der Verständigung" zu skizzieren.

 

Noch in 450 Millionen Jahren werden die 1977 gestarteten Sonden Voyager 1 und 2 ihre Bahnen durch den Weltraum ziehen und davon künden, dass es einmal eine Zivilisation gegeben hat, die über Kunstformen wie Musik, Klangkunst und Hörspiel verfügte.

Galaxie im Weltall (picture alliance/dpa/Zoonar/Irina Dmitrienko) Galaxie im Weltall (picture alliance/dpa/Zoonar/Irina Dmitrienko)

Noch in 450 Millionen Jahren werden die 1977 gestarteten Sonden Voyager 1 und 2 ihre Bahnen durch den Weltraum ziehen und davon künden, dass es einmal eine Zivilisation gegeben hat, die über Kunstformen wie Musik, Klangkunst und Hörspiel verfügte.

 

"22. Juli. Nachts einen Orca-Angriff im Wedellmeer gehört. Seeleoparden, Krabbenfresserrobbe und die absteigenden "Chirps" der Wedellrobbe. Plötzlich von fern das leise, hohe Klicken mehrerer Orcas, die mit Echoortung jagen. Irgendwann peilt ein Orca eines unserer Mikrophone an. Hellwach."

Das Forschungsschiff Polarstern während einer Eisstation mit starken Winden und einer starken Schneedrift. (Alfred-Wegener-Institut, Stefan Hendricks) Das Forschungsschiff Polarstern während einer Eisstation mit starken Winden und einer starken Schneedrift. (Alfred-Wegener-Institut, Stefan Hendricks)

"22. Juli. Nachts einen Orca-Angriff im Wedellmeer gehört. Seeleoparden, Krabbenfresserrobbe und die absteigenden "Chirps" der Wedellrobbe. Plötzlich von fern das leise, hohe Klicken mehrerer Orcas, die mit Echoortung jagen. Irgendwann peilt ein Orca eines unserer Mikrophone an. Hellwach."

 

Edward L. Bernays gilt als Vater der Propaganda. Der Neffe Sigmund Freuds versuchte mithilfe der Tiefenpsychologie seines Onkels, die US-Gesellschaft zu manipulieren. Der erste Spin-Doktor der Politik wollte die Massen kontrollieren.

Edward Bernays (1891-1995) (picture alliance / Glasshouse Images) Edward Bernays (1891-1995) (picture alliance / Glasshouse Images)

Edward L. Bernays gilt als Vater der Propaganda. Der Neffe Sigmund Freuds versuchte mithilfe der Tiefenpsychologie seines Onkels, die US-Gesellschaft zu manipulieren. Der erste Spin-Doktor der Politik wollte die Massen kontrollieren.

 

Das Altern ist anstrengend. Die Welt hängt voller Spiegel. Die Autorinnen surfen durch die Kulturgeschichte des Alterns zwischen schönem Schein und wahrem Sein.

Zwei ältere Frauen trinken auf einer Gartenparty Sekt.  (imago/Westend61) Zwei ältere Frauen trinken auf einer Gartenparty Sekt.  (imago/Westend61)

Das Altern ist anstrengend. Die Welt hängt voller Spiegel. Die Autorinnen surfen durch die Kulturgeschichte des Alterns zwischen schönem Schein und wahrem Sein.

Kriminalhörspiel

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Feature

 

Kaum eine biologische Entdeckung hat in den letzten zehn Jahren mehr Furore gemacht: Crispr/Cas9 lautet der Name der „Genschere“, mit der sich das Erbgut jeder Zelle gezielt verändern lässt. Für die Entdeckung erhielten Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna 2020 den Nobelpreis für Medizin.

Emmanuelle Charpentier hat die "Genschere" Crispr/Cas9 zusammen mit Jennifer Doudna entwickelt. Sie forscht am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin. (Hallbauer & Fioretti) Emmanuelle Charpentier hat die "Genschere" Crispr/Cas9 zusammen mit Jennifer Doudna entwickelt. Sie forscht am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin. (Hallbauer & Fioretti)

Kaum eine biologische Entdeckung hat in den letzten zehn Jahren mehr Furore gemacht: Crispr/Cas9 lautet der Name der „Genschere“, mit der sich das Erbgut jeder Zelle gezielt verändern lässt. Für die Entdeckung erhielten Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna 2020 den Nobelpreis für Medizin.

 

Oberflächlich, konfliktscheu, unkritisch und grenzenlos optimistisch - der Sanguiniker. Ist er damit der Prototyp der Fun-, Event- und Konsumkultur? Ein Vorbild für ein leichteres Leben oder für ein Weglaufen vor Problemen?

(imago images | Westend61) (imago images | Westend61)

Oberflächlich, konfliktscheu, unkritisch und grenzenlos optimistisch - der Sanguiniker. Ist er damit der Prototyp der Fun-, Event- und Konsumkultur? Ein Vorbild für ein leichteres Leben oder für ein Weglaufen vor Problemen?

 

Mehr als zwei Millionen Kinder leben heute in einer Ein-Eltern-Familie. Tendenz steigend. Alleinerziehend zu sein gilt in Deutschland als Armutsrisiko Nummer Eins. Wenn ein Paar sich trennt, bleiben die Kinder meistens bei einem der beiden Elternteile, und der andere muss seinen finanziellen Beitrag leisten.

Zwei Erwachsene halten ein Kind links und rechts an den Händen fest (dpa/Patrick Seeger) Zwei Erwachsene halten ein Kind links und rechts an den Händen fest (dpa/Patrick Seeger)

Mehr als zwei Millionen Kinder leben heute in einer Ein-Eltern-Familie. Tendenz steigend. Alleinerziehend zu sein gilt in Deutschland als Armutsrisiko Nummer Eins. Wenn ein Paar sich trennt, bleiben die Kinder meistens bei einem der beiden Elternteile, und der andere muss seinen finanziellen Beitrag leisten.

 

Es gibt kaum einen Komponisten, der nicht die Themen Schlaf oder Traum verarbeitet hätte. Dazu bieten heute Streamingdienste Einschlafplaylisten an, Apps verwandeln das Smartphone in einen akustischen Schlummerkasten und Videoportale liefern Geräuschsoundtracks zur Entspannung und gegen die Schlaflosigkeit.

(imago / Westend61) (imago / Westend61)

Es gibt kaum einen Komponisten, der nicht die Themen Schlaf oder Traum verarbeitet hätte. Dazu bieten heute Streamingdienste Einschlafplaylisten an, Apps verwandeln das Smartphone in einen akustischen Schlummerkasten und Videoportale liefern Geräuschsoundtracks zur Entspannung und gegen die Schlaflosigkeit.

 

„Der erste Surrealist der Literatur“ war er für Josef Brodski. Stalin nannte ihn Abschaum, Gorki ein ungehobeltes Talent. Dabei wollte Andrej Platonow nichts als ein ehrlicher Kommunist sein, der die Wirklichkeit beschreibt. Heute gelten seine Werke vielen Russen als Metaphern der Absurdität des sowjetischen Alltags und der Putinschen Geschichtsrevision.

Der russische Schriftsteller Andrej Platonow in einer zeitgenössischen Aufnahme. Er wurde am 1. September 1899 in Woronesch geboren und verstarb am 5. Januar 1951 in Moskau. | (picture alliance /dpa / Novosti) Der russische Schriftsteller Andrej Platonow in einer zeitgenössischen Aufnahme. Er wurde am 1. September 1899 in Woronesch geboren und verstarb am 5. Januar 1951 in Moskau. | (picture alliance /dpa / Novosti)

„Der erste Surrealist der Literatur“ war er für Josef Brodski. Stalin nannte ihn Abschaum, Gorki ein ungehobeltes Talent. Dabei wollte Andrej Platonow nichts als ein ehrlicher Kommunist sein, der die Wirklichkeit beschreibt. Heute gelten seine Werke vielen Russen als Metaphern der Absurdität des sowjetischen Alltags und der Putinschen Geschichtsrevision.

 

„Hyperwar“: Kriege mit Hilfe von Drohnen, Kriegsrobotern und Internetsabotage. Unbemannte, selbstlernende Kampfmaschinen sollen künftig über Sieg oder Niederlage entscheiden. Das globale Wettrüsten um den effizientesten Einsatz von algorithmengesteuerten Waffen hat längst begonnen.

"Theodor" wird dieser Bodenroboter von den Mitarbeitern des Fraunhofer-Instituts genannt. Schießen kann er nicht, aber Überwachen und Aufklären: Von der Handy-Ortung bis hin zur Schuss-Detektion. Ein Mosaikstein in unbemannten, vernetzten Waffensystemen, die künftig mit Hilfe von Algorithmen auch selber Entscheidungen über Leben und Tod treffen könnten. (Deutschlandradio / Gerhard Klas) "Theodor" wird dieser Bodenroboter von den Mitarbeitern des Fraunhofer-Instituts genannt. Schießen kann er nicht, aber Überwachen und Aufklären: Von der Handy-Ortung bis hin zur Schuss-Detektion. Ein Mosaikstein in unbemannten, vernetzten Waffensystemen, die künftig mit Hilfe von Algorithmen auch selber Entscheidungen über Leben und Tod treffen könnten. (Deutschlandradio / Gerhard Klas)

„Hyperwar“: Kriege mit Hilfe von Drohnen, Kriegsrobotern und Internetsabotage. Unbemannte, selbstlernende Kampfmaschinen sollen künftig über Sieg oder Niederlage entscheiden. Das globale Wettrüsten um den effizientesten Einsatz von algorithmengesteuerten Waffen hat längst begonnen.

 

Benimmbücher lehrten noch bis in die 60er-Jahre hinein, dass Frauen sich am Tisch mit Scherzen zurückhalten sollten. Diese Zeiten sind vorbei. In den vergangenen Jahrzehnten haben Frauen die Kabarett-Bühnen erobert und auch im Comedy-Fach sind sie auf dem Vormarsch.

Idil Baydar bei der Aufzeichnung der WDR Kabarett- und Comedyshow 'Ladies Night' im Gloria-Theater. Köln, 12.02.2019 | Verwendung weltweit (picture alliance / Geisler-Fotopress / Christoph Hardt) Idil Baydar bei der Aufzeichnung der WDR Kabarett- und Comedyshow 'Ladies Night' im Gloria-Theater. Köln, 12.02.2019 | Verwendung weltweit (picture alliance / Geisler-Fotopress / Christoph Hardt)

Benimmbücher lehrten noch bis in die 60er-Jahre hinein, dass Frauen sich am Tisch mit Scherzen zurückhalten sollten. Diese Zeiten sind vorbei. In den vergangenen Jahrzehnten haben Frauen die Kabarett-Bühnen erobert und auch im Comedy-Fach sind sie auf dem Vormarsch.

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Hörspiel

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Magazin

Wurfsendung

Klangkunst

Hörstück über 100 Jahre Radio Bild des Rundfunkorchesters Königs Wusterhausen (Dieter Daniels)

One to Many

Aktueller Standort: 51° 20' 22.904" N 12° 22' 23.069"

"Hallo hallo, hier Königs Wusterhausen auf Welle 2700". Vier Radio-Enthusiastinnen spielen die erste deutsche Radiosendung nach. Hundert Jahre nach ihrer Ausstrahlung imaginieren sie Sendende und Hörende. Dabei fragen sie nach Gemeinschaften vor und im Apparat.

Kinderhörspiel

 

Ikar zieht in die Welt, um seinen Vater zu suchen. Er findet ihn auf der Insel Kritti, der Vater hat dort ein Labyrinth für ein Monster gebaut. Vor vielen Jahren ist Ikars Vater in die Fremde gezogen, um Arbeit zu suchen. Doch weder Nachricht von ihm noch Geld gelangen nach Hause. Eines Tages entschließt sich Ikar, den Vater zu suchen.

Blick auf ein Labyrinth von oben (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Tetsuya Kikumasa) Blick auf ein Labyrinth von oben (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Tetsuya Kikumasa)

Ikar zieht in die Welt, um seinen Vater zu suchen. Er findet ihn auf der Insel Kritti, der Vater hat dort ein Labyrinth für ein Monster gebaut. Vor vielen Jahren ist Ikars Vater in die Fremde gezogen, um Arbeit zu suchen. Doch weder Nachricht von ihm noch Geld gelangen nach Hause. Eines Tages entschließt sich Ikar, den Vater zu suchen.

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