Er ist zu prollig, zu laut und verdreht Männern und Kindern den Kopf: Seit Rico und seine einsilbige Tochter Shaleen in der Siedlung auftauchten, ist es vorbei mit dem ruhigen Alltag. Doch die Mütter wissen sich zu wehren.

Die nackten Beine von drei Frauen in Röcken und Schuhen sind zu sehen. Sie spazieren über eine Wiese. (EyeEm / Chattapong Choosakarchanai) Die nackten Beine von drei Frauen in Röcken und Schuhen sind zu sehen. Sie spazieren über eine Wiese. (EyeEm / Chattapong Choosakarchanai)

Er ist zu prollig, zu laut und verdreht Männern und Kindern den Kopf: Seit Rico und seine einsilbige Tochter Shaleen in der Siedlung auftauchten, ist es vorbei mit dem ruhigen Alltag. Doch die Mütter wissen sich zu wehren.

 

Zuletzt hatte vor allem seine Ehe mit der Identitären Caroline Sommerfeld im Scheinwerferlicht gestanden. Darüber wäre das Wirken und Schreiben des Kulturwissenschaftlers Helmut Lethen fast in Vergessenheit geraten. Mit seiner Autobiografie: „Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug“ hat er jetzt dagegen angeschrieben.

Buchmesse Leipzig GER, Leipzig, 20180316, Buchmesse Leipzig, Buchvorstellung von Helmut Lethen, Die Staatsräte, Elie im Dritten Reich *** Book Fair Leipzig GER Leipzig 20180316 Leipzig Book Fair Book presentation by Helmut Lethen The State Councilors Elie in the Third Reich imago 0082369923 bei Imago runtergeladen am 22.02.2021 (imago / Gerhard Leber) Buchmesse Leipzig GER, Leipzig, 20180316, Buchmesse Leipzig, Buchvorstellung von Helmut Lethen, Die Staatsräte, Elie im Dritten Reich *** Book Fair Leipzig GER Leipzig 20180316 Leipzig Book Fair Book presentation by Helmut Lethen The State Councilors Elie in the Third Reich imago 0082369923 bei Imago runtergeladen am 22.02.2021 (imago / Gerhard Leber)

Zuletzt hatte vor allem seine Ehe mit der Identitären Caroline Sommerfeld im Scheinwerferlicht gestanden. Darüber wäre das Wirken und Schreiben des Kulturwissenschaftlers Helmut Lethen fast in Vergessenheit geraten. Mit seiner Autobiografie: „Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug“ hat er jetzt dagegen angeschrieben.

 

Die Pflanzenwelt spricht Latein. Zumindest benennen westliche Wissenschaftler Lebewesen seit Jahrhunderten mit lateinischen Namen. Nun forschen zwei Künstlerinnen nach indigenen Bezeichnungen für Pflanzen aus dem Botanischen Garten in Berlin.

Botanischer Garten Berlin - das große Tropenhaus (Foto: I. Haas/Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin) Botanischer Garten Berlin - das große Tropenhaus (Foto: I. Haas/Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin)

Die Pflanzenwelt spricht Latein. Zumindest benennen westliche Wissenschaftler Lebewesen seit Jahrhunderten mit lateinischen Namen. Nun forschen zwei Künstlerinnen nach indigenen Bezeichnungen für Pflanzen aus dem Botanischen Garten in Berlin.

 

Es soll eigentlich ums Wohlfühlen gehen, aber die Autorin hat einen kaputten Schreibtischstuhl und ist nicht mehr auf Augenhöhe mit ihrem Projekt. Also hofft sie auf ihre Figuren. Doch auf die ist so gar kein Verlass.

Symbolbild für Schaffenskrise (imago) Symbolbild für Schaffenskrise (imago)

Es soll eigentlich ums Wohlfühlen gehen, aber die Autorin hat einen kaputten Schreibtischstuhl und ist nicht mehr auf Augenhöhe mit ihrem Projekt. Also hofft sie auf ihre Figuren. Doch auf die ist so gar kein Verlass.

 

In Deutschland gibt es mehr Suizide als Verkehrstote. Menschen mit Depressionen brauchen professionelle Hilfe – aber Therapeuten allein können ein Problem nicht lösen, das die Gesellschaft als Ganzes betrifft.

Zwei Tuschezeichnungen: Sie zeigen ein leeres Motelzimmer und eine junge Frau in einem Motelzimmer. (Emily Hochman) Zwei Tuschezeichnungen: Sie zeigen ein leeres Motelzimmer und eine junge Frau in einem Motelzimmer. (Emily Hochman)

In Deutschland gibt es mehr Suizide als Verkehrstote. Menschen mit Depressionen brauchen professionelle Hilfe – aber Therapeuten allein können ein Problem nicht lösen, das die Gesellschaft als Ganzes betrifft.

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Er begann als Nachtwächter, Reiseleiter und Museumswärter. Dem promovierten Germanisten, Philosophen und Kunsthistoriker Roger Willemsen (1955- 2016) hätte eine akademische Laufbahn offen gestanden, doch er suchte den Kontakt mit der Welt und den Menschen, die sinnliche Begegnung mit Kunst und Kultur.

Der Publizist und Moderator Roger Willemsen vor der Lesung am 17.03.2014 in Köln im Rahmen des internationalen Literaturfestival lit.cologne. the Journalist and presenter Roger Willemsen before the Reading at 17 03 2014 in Cologne in Frame the International Literature Festival Lit Cologne imago 0061246891 imago stock&people gmbh, fon +49 30 4748 0748, fax +49 30 4748 0758, www.imago-stock.de, Kto.- Nr. 41 66 666 BLZ 100 400 00 runtergeladen am Mo, 15.02.2021 (imago / Horst Galuschka) Der Publizist und Moderator Roger Willemsen vor der Lesung am 17.03.2014 in Köln im Rahmen des internationalen Literaturfestival lit.cologne. the Journalist and presenter Roger Willemsen before the Reading at 17 03 2014 in Cologne in Frame the International Literature Festival Lit Cologne imago 0061246891 imago stock&people gmbh, fon +49 30 4748 0748, fax +49 30 4748 0758, www.imago-stock.de, Kto.- Nr. 41 66 666 BLZ 100 400 00 runtergeladen am Mo, 15.02.2021 (imago / Horst Galuschka)

Er begann als Nachtwächter, Reiseleiter und Museumswärter. Dem promovierten Germanisten, Philosophen und Kunsthistoriker Roger Willemsen (1955- 2016) hätte eine akademische Laufbahn offen gestanden, doch er suchte den Kontakt mit der Welt und den Menschen, die sinnliche Begegnung mit Kunst und Kultur.

 

Alle kochen jetzt zu Hause. Aber die erzwungene Gemütlichkeit kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit dem Essen auch die Welt ins Haus kommt. Zeit für ein Menü aus Kurzdokus, frisch zubereitet in der Feature-Küche.

Ein junge Mann mit einer Kochmütze sitzt an einem Tisch, vor sich Obst und Gemüse. In der einen Hand hält er eine Orange, die andere Hand liegt an seinem Kinn.  (EyeEm / Chevanon Wonganuchitmetha) Ein junge Mann mit einer Kochmütze sitzt an einem Tisch, vor sich Obst und Gemüse. In der einen Hand hält er eine Orange, die andere Hand liegt an seinem Kinn.  (EyeEm / Chevanon Wonganuchitmetha)

Alle kochen jetzt zu Hause. Aber die erzwungene Gemütlichkeit kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit dem Essen auch die Welt ins Haus kommt. Zeit für ein Menü aus Kurzdokus, frisch zubereitet in der Feature-Küche.

 

Am 19. Februar 2020 hat sich Jaweid Gholam zum Fußballgucken in einer Bar verabredet. Er entscheidet sich aber spontan um und bleibt zu Hause. Sein Freund Ferhat Unvar wird den Abend in der Bar nicht überleben.

Unter der Friedensbrücke in Frankfurt erinnert ein 27 Meter langes Gedenk-Graffiti an die Opfer des Attentats in Hanau am 19. Februar 2020. (picture alliance / greatif / Florian Gaul) Unter der Friedensbrücke in Frankfurt erinnert ein 27 Meter langes Gedenk-Graffiti an die Opfer des Attentats in Hanau am 19. Februar 2020. (picture alliance / greatif / Florian Gaul)

Am 19. Februar 2020 hat sich Jaweid Gholam zum Fußballgucken in einer Bar verabredet. Er entscheidet sich aber spontan um und bleibt zu Hause. Sein Freund Ferhat Unvar wird den Abend in der Bar nicht überleben.

 

Schulen und Universitäten öffnen ihre Tore, Frauenrechte werden gestärkt. Die radikalislamischen Taliban scheinen auf Nimmerwiedersehen vertrieben und Afghanistans Zivilgesellschaft blüht. - Das ist die Vision der internationalen Schutztruppe, an der sich Ende 2001 auch Deutschland beteiligt. 20 Jahre danach ist davon wenig geblieben.

Deutsche Soldaten in gepanzerten Fahrzeugen am Flughafen beim Bundeswehrstandort Camp Marmal in Mazar-i-Sharif . Afghanistan . 22.08.2006 (imago/Thomas Koehler) Deutsche Soldaten in gepanzerten Fahrzeugen am Flughafen beim Bundeswehrstandort Camp Marmal in Mazar-i-Sharif . Afghanistan . 22.08.2006 (imago/Thomas Koehler)

Schulen und Universitäten öffnen ihre Tore, Frauenrechte werden gestärkt. Die radikalislamischen Taliban scheinen auf Nimmerwiedersehen vertrieben und Afghanistans Zivilgesellschaft blüht. - Das ist die Vision der internationalen Schutztruppe, an der sich Ende 2001 auch Deutschland beteiligt. 20 Jahre danach ist davon wenig geblieben.

 

Als Reaktion auf den zunehmenden Widerstand erprobt die US-Armee ein scheinbar revolutionäres Konzept. Hilfe erhält die Bevölkerung nur noch, wenn sie nachweislich den Widerstand nicht mehr beherbergt und mit den internationalen Militärs zusammenarbeitet - eine Kombination aus Zuckerbrot und Peitsche.

Die afghanische Polizei inspiziert die verbrannten Öltankwagen am Ort eines NATO-geführten Luftangriffs, der auf militante Taliban in Kundus, Nordafghanistan, abzielte, 04. September 2009. Mindestens 50 Menschen wurden getötet, als ein NATO-Luftangriff zwei von den Taliban gekaperte Öltankwagen in der nordafghanischen Provinz Kundus traf, als die Kämpfer Treibstoff an Zivilisten verteilten. (dpa/epa/Jawed Kargar) Die afghanische Polizei inspiziert die verbrannten Öltankwagen am Ort eines NATO-geführten Luftangriffs, der auf militante Taliban in Kundus, Nordafghanistan, abzielte, 04. September 2009. Mindestens 50 Menschen wurden getötet, als ein NATO-Luftangriff zwei von den Taliban gekaperte Öltankwagen in der nordafghanischen Provinz Kundus traf, als die Kämpfer Treibstoff an Zivilisten verteilten. (dpa/epa/Jawed Kargar)

Als Reaktion auf den zunehmenden Widerstand erprobt die US-Armee ein scheinbar revolutionäres Konzept. Hilfe erhält die Bevölkerung nur noch, wenn sie nachweislich den Widerstand nicht mehr beherbergt und mit den internationalen Militärs zusammenarbeitet - eine Kombination aus Zuckerbrot und Peitsche.

 

Wie überall im Land schwindet auch im deutsch gesicherten Nordafghanistan der Rückhalt für die Regierung und ihre internationalen Helfer. Aber auch in den Reihen der Bundeswehr wachsen die Zweifel, ob sich das Land nach westlichem Vorbild demokratisieren lässt.

Afghanische Beamte inspizieren den Ort, an dem der Gouverneur der Provinz Logar und drei seiner Leibwächter bei einer Bombenexplosion in der Nähe von Kabul, Afghanistan, am 13. September 2008 getötet wurden. Abdullah Wardak, ein ehemaliger Minister, war mit dem Auto auf dem Weg zu seinem Haus in Logar, etwa 40 km südlich der Hauptstadt Kabul, als eine Bombe am Straßenrand explodierte. (picture-alliance/dpa/Syed Jan Sabawoon) Afghanische Beamte inspizieren den Ort, an dem der Gouverneur der Provinz Logar und drei seiner Leibwächter bei einer Bombenexplosion in der Nähe von Kabul, Afghanistan, am 13. September 2008 getötet wurden. Abdullah Wardak, ein ehemaliger Minister, war mit dem Auto auf dem Weg zu seinem Haus in Logar, etwa 40 km südlich der Hauptstadt Kabul, als eine Bombe am Straßenrand explodierte. (picture-alliance/dpa/Syed Jan Sabawoon)

Wie überall im Land schwindet auch im deutsch gesicherten Nordafghanistan der Rückhalt für die Regierung und ihre internationalen Helfer. Aber auch in den Reihen der Bundeswehr wachsen die Zweifel, ob sich das Land nach westlichem Vorbild demokratisieren lässt.

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KinderhörspielKlaras Kiste

Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Rahel van Kooij
 

Schüler einer 4. Klasse nehmen Abschied von ihrer schwer kranken Lehrerin. Doch dass die Kinder ihrer Lehrerin einen Sarg bauen wolle, geht Julius Mutter zu weit.

Das Mädchen Rosina Lampen (Deutschlandradio / Jonas Maron  ) Das Mädchen Rosina Lampen (Deutschlandradio / Jonas Maron  )

Schüler einer 4. Klasse nehmen Abschied von ihrer schwer kranken Lehrerin. Doch dass die Kinder ihrer Lehrerin einen Sarg bauen wolle, geht Julius Mutter zu weit.

KinderhörspielHerr der Lügen

Eine übertrieben wahre Lügengeschichte
 

Ronny ist mit seiner Familie umgezogen. Neue Wohnung, neue Stadt, neue Schule - aber auch neue Freunde? Seine Mitschüler interessieren sich jedenfalls kein Stück für ihn. Und dass er, um auf sich aufmerksam zu machen, behauptet, sein Fahrrad sei schneller als ein Auto und sein Kopf empfange Signale aus dem Weltall, macht ihn nicht gerade beliebter.

Bei starkem Schneefall sitzt der "Lügenbaron" Hans Albers als Kunstwerk auf einer Kanonenkugel auf dem Filmstudiogelände Babelsberg in Potsdam.  (picture alliance/ZB/Nestor Bachmann) Bei starkem Schneefall sitzt der "Lügenbaron" Hans Albers als Kunstwerk auf einer Kanonenkugel auf dem Filmstudiogelände Babelsberg in Potsdam.  (picture alliance/ZB/Nestor Bachmann)

Ronny ist mit seiner Familie umgezogen. Neue Wohnung, neue Stadt, neue Schule - aber auch neue Freunde? Seine Mitschüler interessieren sich jedenfalls kein Stück für ihn. Und dass er, um auf sich aufmerksam zu machen, behauptet, sein Fahrrad sei schneller als ein Auto und sein Kopf empfange Signale aus dem Weltall, macht ihn nicht gerade beliebter.

 

Tanzender Schnee und Schwarze Wolke wollen heiraten. Doch am Abend zuvor wird das Indianermädchen in die ewigen Jagdgründe gerufen. An ihrem Grab träumt Schwarze Wolke, dass er seine Liebe wiederfindet. Doch sie kann nicht mit zurück.

Eiskulptur vom "Lake Louise Ice Magic Festival", Kanada. Die Skulptur zeigt ein Kanu aus Eis mit drei Insassen vor einem Bergpanorama. (imago/Miles Ertman) Eiskulptur vom "Lake Louise Ice Magic Festival", Kanada. Die Skulptur zeigt ein Kanu aus Eis mit drei Insassen vor einem Bergpanorama. (imago/Miles Ertman)

Tanzender Schnee und Schwarze Wolke wollen heiraten. Doch am Abend zuvor wird das Indianermädchen in die ewigen Jagdgründe gerufen. An ihrem Grab träumt Schwarze Wolke, dass er seine Liebe wiederfindet. Doch sie kann nicht mit zurück.

 

Max ist sieben Jahre alt und wohnt in der Nähe von Köln. Früher war sein Leben sehr schön: Die Eltern hatten viel Zeit für ihn, sie haben oft zusammen gespielt und gemeinsam Ausflüge gemacht. Doch dann kam Pauline, die kleine Schwester, und alles wurde anders.

Ein Waldzwerg steht in der Morgensonne neben einem Baum. (imago) Ein Waldzwerg steht in der Morgensonne neben einem Baum. (imago)

Max ist sieben Jahre alt und wohnt in der Nähe von Köln. Früher war sein Leben sehr schön: Die Eltern hatten viel Zeit für ihn, sie haben oft zusammen gespielt und gemeinsam Ausflüge gemacht. Doch dann kam Pauline, die kleine Schwester, und alles wurde anders.

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