Sie springen uns an von Plakaten und aus Hochglanzmagazinen: perfekte Körper. Schlank und in Form sein ist schön. Doch übertriebene Fitness kann den Körper auch krank machen. Ein weites Feld zwischen Spaß und Sportmanie.

Die Illustration zeigen einen Bodybuilder, der die Rücken- und Armmuskulatur anspannt. (imago/Ikon Images) Die Illustration zeigen einen Bodybuilder, der die Rücken- und Armmuskulatur anspannt. (imago/Ikon Images)

Sie springen uns an von Plakaten und aus Hochglanzmagazinen: perfekte Körper. Schlank und in Form sein ist schön. Doch übertriebene Fitness kann den Körper auch krank machen. Ein weites Feld zwischen Spaß und Sportmanie.

 

Unermüdlich zieht sie von Wohnung zu Wohnung. Verarztet, organisiert, hört zu. In einem O-Ton-Feature porträtierte der Rundfunk der DDR 1986 einen Tag im Leben der Bezirksschwester Ursel in Berlin-Prenzlauer Berg.

Der Prenzlauer Berg in den 1980er Jahren – Einsatzort für die Bezirksschwester. (imago / Robert Fishman) Der Prenzlauer Berg in den 1980er Jahren – Einsatzort für die Bezirksschwester. (imago / Robert Fishman)

Unermüdlich zieht sie von Wohnung zu Wohnung. Verarztet, organisiert, hört zu. In einem O-Ton-Feature porträtierte der Rundfunk der DDR 1986 einen Tag im Leben der Bezirksschwester Ursel in Berlin-Prenzlauer Berg.

 

Sie lieferten den Soundtrack zum Kalten Krieg: Störsender überlagerten viele unliebsame Radioprogramme entlang des Eisernen Vorhangs. Ihre Klänge und ihre Geschichten haben die Künstler Dani Gal und Ghazi Barakat zu einem Hörstück verarbeitet.

Störsender als Ausstellungsstück im Berliner Funkhaus. (Deutschlandradio / Bettina Straub) Störsender als Ausstellungsstück im Berliner Funkhaus. (Deutschlandradio / Bettina Straub)

Sie lieferten den Soundtrack zum Kalten Krieg: Störsender überlagerten viele unliebsame Radioprogramme entlang des Eisernen Vorhangs. Ihre Klänge und ihre Geschichten haben die Künstler Dani Gal und Ghazi Barakat zu einem Hörstück verarbeitet.

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Thomas Miles wurde 1912 in Louisiana brutal gelyncht, weil er mit einer weißen Frau geflirtet haben soll. Er ist einer von mehr als 4000 Afroamerikanern, die zwischen 1877 und 1950 vor allem in den Südstaaten der USA ein Opfer der Lynchjustiz wurden.

Zwei Menschen wurden gehängt, umringt von vielen Menschen. (imago) Zwei Menschen wurden gehängt, umringt von vielen Menschen. (imago)

Thomas Miles wurde 1912 in Louisiana brutal gelyncht, weil er mit einer weißen Frau geflirtet haben soll. Er ist einer von mehr als 4000 Afroamerikanern, die zwischen 1877 und 1950 vor allem in den Südstaaten der USA ein Opfer der Lynchjustiz wurden.

 

Zwei Jungen werden von einer ugandischen Miliz verschleppt und als Kindersoldaten rekrutiert. Jetzt steht der eine als Kriegsverbrecher vor dem Internationalen Strafgerichtshof - der andere arbeitet für die Institution.

Internationaler Strafgerichtshof IStGH, Gebäude des neuen Strafgerichtshofs in Den Haag mit Fahne,  09.06.2017 (imago / Peter Seyfferth) Internationaler Strafgerichtshof IStGH, Gebäude des neuen Strafgerichtshofs in Den Haag mit Fahne,  09.06.2017 (imago / Peter Seyfferth)

Zwei Jungen werden von einer ugandischen Miliz verschleppt und als Kindersoldaten rekrutiert. Jetzt steht der eine als Kriegsverbrecher vor dem Internationalen Strafgerichtshof - der andere arbeitet für die Institution.

 

Wir leben in (selbst-) bildversessenen Zeiten. Durch die Selfie-Manie auf Instagram, Snapchat und WhatsApp wird das eigene Aussehen wichtiger als je zuvor. Aber der Blick in die Kamera und den Spiegel fällt nicht jedem leicht. Die Angst vor der vermeintlichen Hässlichkeit nimmt zu und kann auch krankhafte Züge annehmen.

Gesichter dreier junger Frauen mit Narben und Läsionen. (imago / Science Photo Library) Gesichter dreier junger Frauen mit Narben und Läsionen. (imago / Science Photo Library)

Wir leben in (selbst-) bildversessenen Zeiten. Durch die Selfie-Manie auf Instagram, Snapchat und WhatsApp wird das eigene Aussehen wichtiger als je zuvor. Aber der Blick in die Kamera und den Spiegel fällt nicht jedem leicht. Die Angst vor der vermeintlichen Hässlichkeit nimmt zu und kann auch krankhafte Züge annehmen.

 

Der Hundefänger versteht sich als Künstler, seit Jahrzehnten. Er arbeitet mit Vorliebe im Wald und wird in seiner schwäbischen Heimat für seine Eigenwilligkeit belächelt. Aus Asien jedoch wird er zu Symposien und Ausstellungen eingeladen.

Ein Foto aus der Selfie-Serie des Hundefängers ICH BIN DA. (Foto: Hundefänger) Ein Foto aus der Selfie-Serie des Hundefängers ICH BIN DA. (Foto: Hundefänger)

Der Hundefänger versteht sich als Künstler, seit Jahrzehnten. Er arbeitet mit Vorliebe im Wald und wird in seiner schwäbischen Heimat für seine Eigenwilligkeit belächelt. Aus Asien jedoch wird er zu Symposien und Ausstellungen eingeladen.

 

Als junger Dichter war Hölderlin voller Ideale, einer, der die Welt neu denken wollte. Ein Supergenie. Ein Zweifler. Ein Wanderer. Zum Denken und Schreiben brauchte er das Laufen. Die Autorin und zwei Musikerinnen versuchen, mit dem Poeten Schritt zu halten.

Eine historische Zeichnung, ein Porträt vom deutschen Lyriker Friedrich Hölderlin. (1770-1843) (picture alliance/Fine Art Images/Heritage Images) Eine historische Zeichnung, ein Porträt vom deutschen Lyriker Friedrich Hölderlin. (1770-1843) (picture alliance/Fine Art Images/Heritage Images)

Als junger Dichter war Hölderlin voller Ideale, einer, der die Welt neu denken wollte. Ein Supergenie. Ein Zweifler. Ein Wanderer. Zum Denken und Schreiben brauchte er das Laufen. Die Autorin und zwei Musikerinnen versuchen, mit dem Poeten Schritt zu halten.

 

Im Dorf Brescello in Norditalien kann man hautnah erleben, was passiert, wenn sich ein ´Ndrangheta-Clan in einer Gemeinde festsetzt. - Und was auch vielen kleinen und mittleren Städten Deutschlands bevorsteht, wenn Polizei, Politik und Zivilgesellschaft die Gefahr verdrängen und weiter wegschauen.

Statue von Don Camillo auf der Piazza Giacomo Matteotti vor der Kirche Santa Maria Nascente, Brescello, Provinz Reggio Emilia, Italien (Imago / Martin Jung ) Statue von Don Camillo auf der Piazza Giacomo Matteotti vor der Kirche Santa Maria Nascente, Brescello, Provinz Reggio Emilia, Italien (Imago / Martin Jung )

Im Dorf Brescello in Norditalien kann man hautnah erleben, was passiert, wenn sich ein ´Ndrangheta-Clan in einer Gemeinde festsetzt. - Und was auch vielen kleinen und mittleren Städten Deutschlands bevorsteht, wenn Polizei, Politik und Zivilgesellschaft die Gefahr verdrängen und weiter wegschauen.

 

Seit Urzeiten verändern Menschen ihr Äußeres: schneiden Haare, durchstechen Ohren, vergrößern Brüste, stechen Tattoos. Die Techniken sind vielseitig und alt. Alle wurden abgeleitet von ritualisierten Formen des Körperschmückens, wie es bei Ureinwohnern vieler Länder lange Zeit Brauch war und ist.

Ein Unterarm wird von zwei Händen tätowiert.  (dpa / Horst Ossinger) Ein Unterarm wird von zwei Händen tätowiert.  (dpa / Horst Ossinger)

Seit Urzeiten verändern Menschen ihr Äußeres: schneiden Haare, durchstechen Ohren, vergrößern Brüste, stechen Tattoos. Die Techniken sind vielseitig und alt. Alle wurden abgeleitet von ritualisierten Formen des Körperschmückens, wie es bei Ureinwohnern vieler Länder lange Zeit Brauch war und ist.

 

Die Bühnen sind: ein Militärzelt. Ein Bestattungshaus. Oder einfach die Straße. Die Themen entstammen dem Alltag. Die Kunst entsteht aus Fakten. Das Publikum ist zum Mitwirken aufgefordert. Das Kölner Theaterkollektiv Futur3 macht Theater unmittelbar aus der Gegenwart - als Versprechen an die Zukunft.

FUTUR3 – KLAUS FEHLING UND ANDRÉ ERLEN (©MEYER ORIGINALS) FUTUR3 – KLAUS FEHLING UND ANDRÉ ERLEN (©MEYER ORIGINALS)

Die Bühnen sind: ein Militärzelt. Ein Bestattungshaus. Oder einfach die Straße. Die Themen entstammen dem Alltag. Die Kunst entsteht aus Fakten. Das Publikum ist zum Mitwirken aufgefordert. Das Kölner Theaterkollektiv Futur3 macht Theater unmittelbar aus der Gegenwart - als Versprechen an die Zukunft.

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Leibkultur - Vom Körper

A creepy halloween makeup of a dark thoughtful moor with a peircing and scary body art. model released Symbolfoto PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xFisherx Panthermedia11206058  (imago stock&people)

Das Instagram-Zeitalter der Selbstinszenierung und -optimierung hat eine neue Periode der körperlichen Unfreiheit eingeläutet. Die Konzentration auf äußerliche Merkmale und die andauernde Suche nach Perfektion führen zu Neurosen und Komplexen. Doch die neuen Körperwelten bieten auch unerwartete Chancen. Freistil beschäftigt sich im März 2020 in fünf Folgen mit der aktuellen „Leibkultur“.

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