Es war das spektakulärste Strafverfahren der Nachwendezeit: der Prozess um die NSU-Morde. In fünf Jahren konnten längst nicht alle Fragen geklärt werden. Das Hörspiel destilliert aus dem Gerichtsverfahren eine gespenstische Groteske.

Blick in den Sitzungssaal 101 im Strafjustizzentrum in München. (picture alliance / dpa / Andreas Gebert) Blick in den Sitzungssaal 101 im Strafjustizzentrum in München. (picture alliance / dpa / Andreas Gebert)

Es war das spektakulärste Strafverfahren der Nachwendezeit: der Prozess um die NSU-Morde. In fünf Jahren konnten längst nicht alle Fragen geklärt werden. Das Hörspiel destilliert aus dem Gerichtsverfahren eine gespenstische Groteske.

 

Vier Musiker kämpfen mit sich und den Gesetzen des Marktes. Jahre nach ihrem ersten Auftritt in „Bier auf dem Teppich” wagt die Band ohne Namen ein Comeback: gegen die Fliehkräfte des Alters, die prekären Arbeitsbedingungen und die Ästhetik des Mainstreams.

Ulrich Bassenge im Hörspielstudio. (Monika Maier, SWR-Pressestelle) Ulrich Bassenge im Hörspielstudio. (Monika Maier, SWR-Pressestelle)

Vier Musiker kämpfen mit sich und den Gesetzen des Marktes. Jahre nach ihrem ersten Auftritt in „Bier auf dem Teppich” wagt die Band ohne Namen ein Comeback: gegen die Fliehkräfte des Alters, die prekären Arbeitsbedingungen und die Ästhetik des Mainstreams.

 

Ruhelos zieht der französische Philosoph Roland Barthes durch Pariser Restaurants und Bars. Ein melancholisches Hörspiel nach seinem Tagebuch – auf der nächtlichen Suche nach Glück und Schönheit.

Nachkoloriertes Porträt des französischen Schriftstellers und Sprachwissenschaftlers Roland Barthes (1915-1980) in seiner Wohnung im Jahr 1970.  (imago images / Leemage) Nachkoloriertes Porträt des französischen Schriftstellers und Sprachwissenschaftlers Roland Barthes (1915-1980) in seiner Wohnung im Jahr 1970.  (imago images / Leemage)

Ruhelos zieht der französische Philosoph Roland Barthes durch Pariser Restaurants und Bars. Ein melancholisches Hörspiel nach seinem Tagebuch – auf der nächtlichen Suche nach Glück und Schönheit.

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Hörspiel Schauspielerin Irm Hermann anlässlich der 57. Internationalen Filmfestspiele in Berlin 2007. (imago/Seeliger)

Supermarkt

Wie soll man in einer Welt leben, in der es keine Träume mehr gibt? Doro und Bronsky tun es einfach, wie alle Bürger des Landes: Von acht bis 17 Uhr arbeiten sie, von 18 bis 22 Uhr schauen sie fern, Abendbrot gibt es um 17.30 Uhr. Bis Doro eines Tages zu träumen beginnt.

Hörspiel Musiker der Brandenburger Symphoniker spielen am 30.07.2013 in Rheinsberg (Brandenburg) im Heckentheater des Schlossparks bei der Aufführung der Phantastischen Oper "Hoffmanns Erzählungen" von Jacques Offenbach.  (picture alliance / Jens Kalaene)

Metamorphosen

Max Oppenheimers Gemälde „Das Klingler-Quartett" von 1917 zeigt das weltberühmte Quartett als ein Ineinander verschränkter Hände und Instrumente. Es zeigt den besonderen Moment, in dem Schönheit entsteht - über alle nationalen, religiösen oder kulturellen Grenzen hinweg. Ein fragiler Moment: Damals endete er mit dem Ersten Weltkrieg.

Akustik Strand und Meer (dpa / picture alliance / Uwe Anspach)

insulae

Erschaffung einer eigenen Insel

"Drei Inseln, die geografisch und atmosphärisch nicht weiter voneinander entfernt sein könnten: Die bekannteste ist das seit Jahrzehnten vom Tourismus bevölkerte Bali, die unbekannteste nennt sich Gavdos, der südlichste Fels Europas mit nur 30 Einwohnern. Die dritte ist von besonderer Art.

Hörspielmagazin Extra  Der Hörspielregisseur Klaus Buhlert. (imago stock&people)

Jenseits der Null

Das Hörspielprojekt Thomas Pynchon: "Die Enden der Parabel / Gravity‘ s Rainbow"

Die Produktion des Hörspiels "Die Enden der Parabel" nach dem Roman des amerikanischen Schriftstellers Thomas Pynchon ist in jeder Hinsicht ein Großprojekt. Erstmalig hat der Autor einer Bearbeitung seines Opus Magnum zugestimmt. In der Regie von Klaus Buhlert ist ein fast 15stündiges, hochkarätig besetztes Hörspiel entstanden. Die Radiopremiere im Deutschlandfunk startet mit einer großen Pynchon-Radionacht vom 18. auf den 19.April 2020.

Hörspiel - Ursendung Portraits von/of Christian Wittmann & Georg Zeitblom aka wittmann/zeitblom Berlin Wedding, September 2018 (Martin Walz)

"Tell me something good, Stockhausen!“

The Story goes like this: 1956 versuchte Stockhausen im "Gesang der Jünglinge" Dystopie und Utopie zu vereinen. Eine der vielen Legenden um dieses Kunstwerk könnte lauten, dass der Komponist aus der Schwärze seiner eigenen Kindheit und den Flammen des Holocaust einen Lobgesang auf den Herrn erschaffen wollte und dazu die Unschuld des Knabengesangs mit elektronischer Musik verschmolz.

Hörspiel - Ursendung Das Ensemble der Hörspielproduktion "Ein paar Dutzend Worte" - vorne Mitte im Uhrzeigersinn: Vika Biran; Diana Fleyer; Noureddine Chamari; Terja Diava; Mark Zack Foto Fahri Sarimese (deutschlandradio / Fahri Sahin Sarimese)

Ein paar Dutzend Worte

Fünf Schauspieler machen sich auf den Weg von Deutschland nach Belarus. Ein Ensemble unterschiedlicher Generationen und kultureller Herkunft: aus Deutschland, der Republik Kongo, der Ukraine, Tunesien und Belarus. Im Gepäck Texte aus dem Buch „Die letzten Zeugen“ der Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch.

Hörspiel Don Quijote mit Sancho Pansa vor einer Windmühle. (picture-alliance / dpa / Antonius)

Don Don Don Quijote - Attackéee

Miguel de Cervantes' berühmteste Romanfigur zieht es vor im krisengeschüttelten, feudalen Spanien die Wahrheit seiner alten Ritterromane zu leben und konstruiert sich deswegen eine fast perfekte eigene Welt. Die Rede ist von Don Quijote, der sich aufmacht, um Abenteuer zu erleben, die ihm in seinem maroden Kaff versagt sind.