Hörspiel, vom 02.10.2021, 20:05 Uhr

Hörspiel des Monats Juli 2021Dankbarkeiten

nach dem Roman von Delphine de Vigan
Von Irene Schuck

Ein Kammerspiel über menschliche Würde und Empathie zwischen den Generationen.

Die 84-jährige Michka Seld verliert ihr Sprachvermögen. (imago / Petra Engeljehringer)
Die 84-jährige Michka Seld verliert ihr Sprachvermögen. (imago / Petra Engeljehringer)

Michka Seld, eine alte Dame von 84 Jahren, kann nicht mehr allein leben. Ihre Aphasie, der Verlust ihres Sprachvermögens, bereitet ihr lähmende Ängste. Marie, eine frühere Nachbarin, für die Michka wie eine Großmutter ist, bringt sie in einem Seniorenheim unter.
Dort bekommt Michka Hilfe von Jérôme, der mit ihr Sprachübungen macht.
Doch was Michka am meisten beschäftigt, ist die bisher vergebliche Suche nach einem Ehepaar, dem sie ihr Leben zu verdanken hat und dem sie ihre tiefe Dankbarkeit übermitteln möchte.


Dankbarkeiten
nach dem Roman von Delphine de Vigan
Von Irene Schuck
Aus dem Französischen von Doris Heinemann
Hörspielbearbeitung und Regie: Irene Schuck 
Mit: Jenny König, Hedi Kriegeskotte, Nico Holonics, Nadine Kettler und Lisa Wildmann
Produktion: SWR 2021
Länge: 79'


Delphine de Vigan (picture alliance / Sebadelha Julie). (picture alliance / Sebadelha Julie)Delphine de Vigan, geboren 1966 in Paris, wo sie noch heute mit ihren Kindern lebt, erreichte ihren endgültigen Durchbruch als Schriftstellerin mit dem Roman "No & ich" (2007), für den sie mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International 2008 ausgezeichnet wurde. Ihr Roman "Nach einer wahren Geschichte" stand wochenlang auf der Bestsellerliste in Frankreich und erhielt 2015 den Prix Renaudot. Vor "Dankbarkeiten", ihrem jüngsten Roman, erschien ihr Buch "Loyalitäten" .

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