Freistil, vom 31.03.2019, 20:05 Uhr

Eine kribbelnde Hommage an die InsektenDie Sechsbeiner

Erst kamen die Schaben, dann die Fliegen und Käfer, dann die Heuschrecken, Bienen und Ameisen. Dann erst, Abermillionen von Jahren später, trat der Mensch hinzu – und entwickelte fortan ein ambivalentes Verhältnis zu diesen kleinen Wesen, die ihm so vertraut wie unheimlich, so lästig wie nützlich - und überlebensnotwendig sind.

Ein Maikäfer auf einer Blüte. (dpa / picture alliance / Patrick Pleul)
Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts fanden Maikäfer auch in der Küche Verwendung und wurden geröstet und zu Maikäfersuppe verarbeitet. (dpa / picture alliance / Patrick Pleul)

Die alten Ägypter verehrten dungkugelrollende Käfer als heilige Wesen und gaben zugleich ihren Toten Drohsprüche auf Papyri mit ins Grab, die sie vor hungrigen Insekten schützen sollten.

Heute entdecken Künstler im Sechsfüßler einen kreativen Kollegen, Insektenliebhaber einen schützenswerten Freund, moderne Stadtschamanen einen Übermittler geheimer Botschaften und manch Wissenschaftler fragt: Was geht in einem Insekt eigentlich vor?

,Freistil’ über das kribbelnde Miteinander von Zwei- und Sechsfüßlern.


Die Sechsbeiner
Eine kribbelnde Hommage an die Insekten
Von Sabine Fringes

Regie: Susanne Krings
Es sprachen: Kerstin Fischer, Lisa Bihl, Bruno Winzen
Ton und Technik: Gunther Rose und Caroline Thon
Redaktion: Klaus Pilger

Produktion: Dlf 2019

Die Sechsbeiner. Eine kribbelnde Hommage an die Insekten (PDF)

Die Sechsbeiner. Eine kribbelnde Hommage an die Insekten (Textversion)