Feature, vom 09.02.2021, 22:03 Uhr

Die Renaissance der "einfachen Küche"Cucina Povera

Bildunterschrift: Cucina Povera verweist auf die einfache Küche. Zu sehen: Ein Pastateller, eine Hand ist mit einem Löffel und einer Gabel zu sehen.  (EyeEm / George Zoumas)
Cucina Povera verweist auf die „einfache Küche“. (EyeEm / George Zoumas)

Es vergeht kaum ein Fernseh-Tag, an dem nicht ein Prominenter in einer Koch-Show seinen erlesenen Geschmack präsentieren darf. Andererseits findet inzwischen auch Otto Normalverbraucher im Supermarkt im Überfluss Lebensmittel, denen der jahreszeitliche Bezug fehlt - Weintrauben im Frühjahr, Spargel im Herbst. Auch beim Essen hat die Globalisierung zugeschlagen, die Armut ist scheinbar verschwunden.

Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts aber war für viele geprägt von Hunger, hervorgerufen durch verheerende Kriege und Wirtschaftskrisen. Selbst die Banane war für manche noch lange "ein unbekanntes Wesen".

Aber an manche Gerichte erinnert man sich gern, obwohl sie aus dem Mangel entstanden sind. Verschiedene europäische Autoren haben ihre Mütter nach den Rezepten befragt. Verkosten Sie mit ihnen u.a. Sauerteigsuppe, "Janssons frestelse", Acqua Sale oder Grammelknödel.


Cucina Povera
Von Anna Fedurcová, Hanna Hartman, Shelly Kupferberg, Giuseppe Maio, Helmut Peschina, Lorenz Rollhäuser, Robert Matejka, Nathalie Singer, Jadwiga Stawny, & Rita Vizelyi
Regie: Robert Matejka
Mit: Erika Skrotzky, Ernst Konarek, Rudolf Guckesberger und den AutorInnen
Ton: Klaus Höness
Produktion: DLR Berlin 2002
Länge: 53‘20


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