Freistil, vom 21.04.2019, 20:05 Uhr

Die prekäre Lebenslage von KünstlernDie Kunst, von der Kunst zu leben

Obwohl heute einzelne Kunstwerke für Millionen Euro versteigert werden, hangeln sich viele deutsche Künstler mit Hungerlöhnen durchs Leben. 80 Prozent müssen einer Nebentätigkeit nachgehen. Ihre prekäre Lebenslage lässt kaum Spielraum, sich finanziell abzusichern - Altersarmut ist programmiert.

Das Logo der Künstlersozialkasse. (dpa/picture-alliance/Daniel Karmann)
Die KSK ermöglicht freischaffenden Künstlern einen Zugang zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung (dpa/picture-alliance/Daniel Karmann)

Gernot Bubenik und Lisa Peters sind Künstler aus zwei Generationen. In den 1960er-Jahren wurde Bubenik gefeiert. Dann setzte er sich für die Gründung der Künstlersozialkasse ein, was dem Kunsthandel missfiel. Im Alter lebt er nun am Existenzminimum.

Meisterschülerin Peters steht am Anfang ihrer Karriere. Mit Nebenjobs hält sie sich finanziell über Wasser. Im ‚Bedingungslosen Grundeinkommen‛ sähe sie eine Chance, nur noch Kunst zu machen.

Das Feature geht der Frage nach: Was ist unserer Gesellschaft die Kunst überhaupt wert?


Die Kunst, von der Kunst zu leben
Die prekäre Lebenslage von Künstlern
Von Egon Koch

Regie: Uta Reitz
Es sprachen: Frauke Poolman und Simon Roden
Ton und Technik: Daniel Dietmann und Angelika Brochhaus
Redaktion: Klaus Pilger

Produktion: Dlf 2019

Die Kunst, von der Kunst zu leben (PDF)

Die Kunst, von der Kunst zu leben (Textversion)