Das Feature, vom 05.03.2021, 20:05 Uhr

Der Kulturwissenschaftler Helmut Lethen schreibt über sein LebenAutobiografie als Befreiungsschlag

Zuletzt hatte vor allem seine Ehe mit der Identitären Caroline Sommerfeld im Scheinwerferlicht gestanden. Darüber wäre das Wirken und Schreiben des Kulturwissenschaftlers Helmut Lethen fast in Vergessenheit geraten. Mit seiner Autobiografie: „Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug“ hat er jetzt dagegen angeschrieben.

Buchmesse Leipzig GER, Leipzig, 20180316, Buchmesse Leipzig, Buchvorstellung von Helmut Lethen, Die Staatsräte, Elie im Dritten Reich *** Book Fair Leipzig GER Leipzig 20180316 Leipzig Book Fair Book presentation by Helmut Lethen The State Councilors Elie in the Third Reich imago 0082369923 bei Imago runtergeladen am 22.02.2021 (imago / Gerhard Leber)
Helmut Lethen auf der Leipziger Buchmesse 2018. (imago / Gerhard Leber)

Seine „Verhaltenslehren der Kälte“ machten Helmut Lethen in den 90er-Jahren bekannt. Für den „Schatten des Fotografen“ erhielt er 2014 den Leipziger Buchpreis. Nun veröffentlichte der Literatur- und Kulturwissenschaftler seine Autobiografie.

Das Feature erzählt von Helmut Lethens Zeit in der Studentenbewegung, später in der KPD/AO, von seinem Interesse für linke und rechte Denker. Viele bescheinigen ihm eine erstaunliche pädagogische Aura.

Enge Freunde, frühere Genossinnen und Genossen, seine Frau und der letzte Doktorand kommen zu Wort und beleuchten ein Leben von intellektueller Offenheit, zwischen Kältezonen und Wärmepolen, zwischen Höhenflug und Erdenschwere.

Autobiografie als Befreiungsschlag
Der Kulturwissenschaftler Helmut Lethen schreibt über sein Leben
Von Judith Fehrenbacher und Renate Obermaier

Regie: Matthias Kapohl
Es sprachen: Lisa Bihl und Matthias Ponnier
Ton und Technik: Michael Morawietz und Thomas Widdig
Redaktion: Tina Klopp
Produktion: Deutschlandfunk 2021

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