Das Feature, vom 25.05.2021, 19:15 Uhr

Denkfabrik 2021: Auf der Suche nach dem Wir Die Russenversteher. Von einem ambivalenten Verhältnis der Ostdeutschen

Von Alexa Hennings

Im Osten ist das Gefühl, Russland und die Russen würden medial und politisch ungerecht behandelt, weit verbreitet. Im Westen dagegen herrscht Unverständnis: Ihr wart 40 Jahre besetzt und jetzt sind bei euch die meisten Russenfreunde zu Hause?

Mit dem 80 Jahre alten Wolga von Mecklenburg bis auf den Roten Platz: Für Holger Hempel (3.v.r.) ein unkonventioneller Beitrag zur Völkerverständigung (Foto privat: Steffen Holz)
Mit dem 80 Jahre alten Wolga von Mecklenburg bis auf den Roten Platz (Foto privat: Steffen Holz)

Matthias Platzeck, ostdeutscher Politiker, Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums, nennt es die „russophilen Empfindungen zu Volk und Kultur“. Es geht um die Wahrnehmung Russlands. Sie ist im Osten Deutschlands eine Besondere, und sie ist ambivalenter als im Westen.

Russland wird auch in den neuen Bundesländern von vielen als autokratisch geführter, geopolitisch aggressiver, Putin-dominierter Staat gesehen - doch dieses Narrativ konkurriert oft mit Empfindungen, persönlichen Erinnerungen und auch mit der Sehnsucht nach Aussöhnung.

Das Feature erzählt die Geschichten und erforscht die Motive von „Russenverstehern“ zwischen Dresden und Schwerin.

Die Russenversteher
Von einem ambivalenten Verhältnis der Ostdeutschen
Von Alexa Hennings

Regie: Claudia Kattanek
Redaktion: Wolfgang Schiller
Produktion: Deutschlandfunk 2021

Alexa Hennings, 1961 in Dresden geboren, studierte Journalismus in Leipzig und an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Sie arbeitete als Redakteurin und Journalistin und ist seit 1992 freie Autorin für den Hörfunk. 

Abonnieren Sie unseren Newsletter!